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Ember Dion maMarin

*tropf*
Ember Dion maMarin am 13.07.2006 um 22:15

Ja, es ist an der Zeit, mal wieder ein paar Zeilen hier zu verfassen.

Es ist nass draußen, sehr nass. Und ich bin nun auch nass, sehr, sehr nass. Warum?

Nun ja, meine Mutter ist für zwei Wochen in den Urlaub gefahren. In der Zeit gieße ich ihre Pflanzen und nutze die Waschmaschine ausschließlich für meine Sachen. Gestern war ich wieder zum Befeuchten der Pflanzen drüben und habe mit ihr telefoniert. Sie meinte, ich könnte ja die Fenster ankippen, dann lüftet es ein bisschen aus über Nacht. Joah, gute Idee.
Leider war dann vorhin ein Geiwitter der Meinung sich anschleichen zu müssen. Gar nicht gut.
Ich hoffe (zum ersten Mal in meinem Leben), dass es an uns vorbeiziehen würde. Natürlich nicht.
Es fing an zu stürmen und zu blitzen. Nach einigen Minuten Überlegung sprang ich wieder in Hose und Schuhe und machte mich auf den Weg. Da ich schnell dort und schnell wieder hier sein wollte, nahm ich keinen Regenschirm. Noch regnete es nicht, zumindest nicht bei dem letzten Blick aus meinem Fenster.
In der Eingangstür angekommen blieb ich verdutzt stehen. Es goß. Und wie es goß.
Nun ja, es half alles nichts, ich musste ja doch los. Die Hälfte des Weges rannte ich, macht sich im Zustand meiner Lungen nicht besonders gut, aber so kam ich schneller voran.
Natürlich stand ich dann an der roten Ampel und lauerte eine Weile auf grün. Derweil hatte ich ein klitschnasses Oberteil und 'Wasserhosen' bis zu den Knien.

Bei Muttern angekommen bin ich aus den Schuhen gesprungen, habe die Fenster geschlossen, mich samt Brille kurz trocken gelegt und bin wieder los.
Irgendwie musste ich ja nun auch wieder heim.

Die Ampel war diesmal grün, doch regnete es nun noch doller. Als haben die Wassertropfen es darauf angelegt, möglichst tief in meine Kleidung einzudringen. Nun, sie schafften es.
Endlich daheim angekommen führte der erste Weg ins Bad, wo ich eine Weile vor mich hintropfte. Aus der Hose kam ich sehr schwer raus, da sie nun so 'trocken' war, wie gerade aus der Maschine ohne Schleudergang geholt.
Oberteil und Untergewand ebenso. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Mensch SO nass werden kann.

Nun sitze ich in einen Bademantel eingehüllt am Rechner, triefe vor mich hin und merke, dass der Regen nachlässt. Vermutlich bin ich völlig umsonst in den Regen gerannt und Mutters Wohnung zu retten. *Seufz*

Das Los einer liebenden Tochter ...

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