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Cover Indiana Jones and the Last Crusade englisch

Nachdem Archäologieprofessor Indiana Jones seine lebenslange Suche nach dem Kreuz von Coronado, das er in seiner Jugend kurzzeitig in den Händen hielt und ein wichtiges Stück amerikanischer Geschichte repräsentiert, endlich erfolgreich abschließen konnte, kehrt er verspätet zum Semesterstart an die Universität in New York zurück. Hier erwarten ihn neben viel Korrespondenz und ungeduldigen Studenten auch zwei bedrohlich wirkende Männer, die ihn ohne groß Worte zu verlieren in das Apartment von Walter Donovan, einem reichen Kunstsammler, bringen. Dieser zeigt ihm eine Steintafel mit Hinweisen auf den Aufenthaltsort des Heiligen Grals. Indy ist nicht sonderlich interessiert, da er im Gegensatz zu seinem Vater nicht an die Gralslegende glaubt. Erst als Indy erfährt, dass sein Vater in Donovans Auftrag auf der Suche nach dem Gral in Venedig verschwunden ist, horcht er auf und erklärt sich bereit, nach Italien zu reisen und in Erfahrung zu bringen, was aus seinem Vater geworden ist. Marcus Brody, Museumsdirektor und gemeinsamer Freund von Indy und dessen Vater, begleitet ihn auf der Reise.

Vor Ort treffen sie auf Doktor Elsa Schneider. Die Österreicherin hat mit Indys Vater zusammengearbeitet und bringt die beiden Gelehrten in die Bibliothek, in der sie ihn zuletzt gesehen hat. Hier gelingt es Indy das Rätsel zu lösen, über das sein Vater bei seinem Verschwinden nachgegrübelt hat und erlangt Zugang zu den geheimen Katakomben unterhalb der Bibliothek. Vorbei an tausenden von Ratten und vielen jahrhundertealten Skeletten finden Indy und Elsa den Sarkophag eines Tempelritters, der weitere Hinweise auf den Standort des Grals beinhaltet. Doch die Freude währt nicht lange, denn jemand trachtet den beiden nach ihrem Leben und setzt die Katakomben in Brand.

Nach den eher enttäuschenden ersten beiden Filmadaptionen Raiders of the Lost Ark / Jäger des verlorenen Schatzes und Indiana Jones and the Temple of Doom / Indiana Jones und der Tempel des Todes war ich von Indiana Jones and the Last Crusade / Indiana Jones und Der letzte Kreuzzug gleich auf den ersten Seiten positiv überrascht. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass auch das nächste Buch wieder stark von der Filmvorlage abweicht. Doch nicht nur ist das Buch bis auf kleinere Abweichungen nahe an der Filmvorlage, es ist auch vom Start weg ebenso fesselnd und spannend. Die Ergänzungen, die Rob Macgregor vorgenommen hat, sind äußerst sinnvoll und füllen kleinere Lücken im Film. Beispielsweise wird anfangs erklärt, wie Indy auf das Schiff kommt, auf dem er das Kreuz von Coronado zurückbekommt, während der Film an dieser Stelle gleich in einer Schlägerei an Bord startet. Rob Macgregor schrieb im Anschluss an Titel noch sechs weitere gute Indiana Jones-Romane und begründete damit die Spin-Off-Romanreihe.

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