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Cover Indiana Jones and the Hollow Earth englisch

Im Winter 1934 steht eines Nachts plötzlich der als Arktikforscher bekannt gewordene Evelyn Briggs Baldwin vor der Tür von Indiana Jones. Er kann ihm gerade noch erzählen, dass ihn Mitglieder der SS angefahren haben und ihm eine Schachtel überreichen. Diese soll Hinweise auf eine Bevölkerung im Inneren der Erde und auf ein geheimnisvolles Material namens Vril, das gottgleiche Kräfte verleihen kann, enthalten.

Obwohl er eigentlich auf dem Weg zu einer Ausgrabung in Mexiko ist, nimmt sich Jones die Zeit, die sterblichen Überreste von Baldwin in dessen Heimatort zu überführen. Im Beisein seiner letzten noch lebenden Verwandten öffnet Jones die Schachtel und findet ein Expeditionstagebuch und einen Kristall. Bevor er seine Reise nach Mexiko fortsetzen kann, wird er noch mehrfach von den SS-Mitgliedern angegriffen, die schließlich Baldwins Tagebuch in ihre Hände kriegen können.

Endlich in Mexiko angekommen, findet Indiana Jones nicht nur einige Goldbarren, sondern auch eine neue Begleiterin, die dänische Abenteurerin Ulla Tornaes. Zusammen mit ihr reist er weiter nach New Orleans, wo er mit dem Gold von seinem Erzrivalen Beloq die Koordinaten eines gesunkenen U-Boots erkauft. In Indiana Jones and the Philosopher's Stone / Indiana Jones und der Stein der Weisen (Amazon Partnerlink) entfernte Jones einen Kristallschädel aus seiner letzten Ruhestätte und leidet seitdem unter einem Fluch. Um ihn zu beenden, muss er den Schädel zurückbringen. Doch er wurde ihm gestohlen, weiterverkauft und schließlich versenkt. Um den Schädel im Nordatlantik aufzuspüren nimmt Jones das Angebot des Militärs an, eine Forschungsexpedition in die Arktis zu leiten. Geheimdienstberichten nach ist auch die Graf Zeppelin gerade dorthin aufgebrochen. Mit an Bord ist Indys Freundin Alecia Dunstin, die er wegen des Fluchs des Schädels verlassen musste.

Indiana Jones and the Hollow Earth / Indiana Jones und das Geheimnis von Thule bietet genau das zu erwartende: Jones jagt in mehreren Ländern nach Schätzen, versucht die Nazis daran zu hindern eine mächtige und mythische Waffe in die Hände zu bekommen, bekommt einen kleinen Ausblick auf das Gesuchte, bevor es anschließend für immer verschwindet. So sind die Filme und alle Bücher der Indiana Jones aufgebaut. Große Überraschungen sind in der Hinsicht entsprechend nicht zu erwarten. Aber das ist auch gar nicht schlimm. Das Buch ist solide, hat ein paar ganz witzige Momente und übertreibt es mit der Mythosausbeutung nicht. Es hebt sich positiv von anderen Bänden der Reihe ab, da andere Autoren teilweise ihre privaten Vorlieben zu denen von Indiana Jones gemacht haben und sich so beispielsweise das halbe Buch mit Erklärungen von Aeronautikdetails zu allen auftauchenden Flugmaschinen verbringen. Es ist hingegen schön zu sehen, wie gut es Max McCoy gelungen ist, die Handlung um vorhandene historische Ereignisse und Daten herum aufzubauen. Im Nachwort finden sich noch Erklärungen zu den Vorlagen in Mythologie und Geschichte, die die Basis für die Handlung bilden.

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