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Cover Dark Days englisch

Seit fast einem Jahr ist Skulduggery Pleasant nun in der Dimension der Gesichtslosen verschwunden. Walküre Unruh und Skulduggerys andere Freunde, Tanith Low, Grässlich und Fletcher Renn, suchen seitdem nach einem Weg ihn zurück zu holen. Helfen könnte ihnen dabei sein echter Schädel. Der wurde ihm vor zwanzig Jahren von ein paar Goblins gestohlen. Wenn es ihnen gelingt, den Schädel zurück zu bekommen, können sie ihn als magischen Anker benutzen, um ein Portal in die Dimension der Gesichtslosen zu öffnen. Doch das Sanktuarium und insbesondere dessen Großmagier Thurid Guild wollen dies um jeden Preis verhindern. Seine neue Ermittlerin Davina Marr kauft ihnen den Schädel vor der Nase weg und als sie das Sanktuarium betreten, um ihn von dort zu stehlen, werden sie schon erwartet. Sie wandern direkt in die ihnen gestellte Falle.

Zur gleichen Zeit wird nach zweihundert Jahren der Mörder Clement Skarabäus aus einem magischen Gefängnis entlassen und schließt sich dem Club der Rächer an. Diese Vereinigung bestehend aus dem Vampir Dusk, den Mördern Billy-Ray Sanguine und Springer-Jack, dem ehemaligen Sanktuariumsermittler Remus Crux, und Möchtegern-Mörder Vaurien Scapegrace, will Rache am irischen Sanktuarium und an Skulduggery und seinen Freunden. Skarabäus kann der mörderischen Runde auch gleich einen Plan beisteuern. Er schlägt vor, mit Hilfe einer Bombe, der Desolationmaschine, das Sanktuarium und alle ihre Widersacher gleichzeitig zu vernichten.

Bei ihrem Verhör kann Walküre die sadistische Ader von Davina Marr ausnutzen, um mit Fletcher und dem Schädel zu entkommen. Mit Hilfe von China Sorrows gelingt es ihnen, das Portal zu öffnen und Walküre schreitet alleine hindurch. Auf der anderen Seite findet sie eine zerstörte Welt vor. Sie schleicht durch die geisterhaften Straßen bis sie schließlich ihren Freund, den Ermittler, findet. Doch dieser hält sie für eine seiner Halluzinationen und glaubt ihr nicht, dass sie ihn zurückbringen kann. Er hat sich schon damit abgefunden, jeden Tag von den Gesichtslosen und ihren Haustieren gejagt und gefoltert zu werden. Doch heute endet die Jagd mit ihrer Flucht zurück durch das Portal auf die Erde.

Skulduggery kommt als verändertes Skelett zurück, das sich erst wieder daran gewöhnen muss, mit anderen zu interagieren. Er ist empört als er feststellt, dass Walküre in seiner Abwesenheit neben der Elementarmagie auch die Nekromantie erlernt hat und konfrontiert ihren neuen Lehrer. Dieser hat jedoch ganz andere Probleme, da aus dem Nekromantentempel ein Seelenfänger verschwunden ist. Pleasant kann ihm ganz schnell eine Erklärung liefern: Billy-Ray Sanguine hat den Seelenfänger gestohlen. Interesse an dem Fall hat er jedoch nicht. Er will sich nicht mit seinen alten Gegnern befassen. Das ist ihm nun zu langweilig. Stattdessen interessiert er sich über eine Vision, die das nahende Ende der Welt voraussagt. Das erscheint ihm viel interessanter.

Skulduggery kehrt früh im Buch zurück und sein trockener Humor scheint noch eine Spur trockener geworden zu sein. Zusammen mit Walküre stellt er sich einem neuen Abenteuer in dem sie gegen ein Team ihrer bisherigen Gegner und einige neue Bösewichte antreten müssen. Neben einer spannenden Haupthandlung, werden dem Leser an Nebenschauplätzen Teile von geheimen Plänen offenbart, die finstere Schatten auf die Zukunft werfen. Es scheint so, als verfolge jeder seine eigene Agenda und bereitet sich langfristig darauf vor, seine Verbündeten zu verraten. Hier merkt man deutlich, dass Derek Landy vom Verlag die Chance bekommen hatte, die Skulduggery Pleasant-Reihe auszubauen und er nun im ersten Band der zweiten Trilogie die Grundsteine für zukünftige Handlungsstränge legt. Dies macht sich besonders im letzten Kapitel bemerkbar. Mit Dark Days / Sabotage im Sanktuarium hat er die Reihe auf jeden Fall auf gewohnt hohem Niveau fortgeführt.

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