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Cover City of Ashes englisch

Alecs und Isabelles Mutter Maryse Lightwood ist zum Institut zurückgekehrt und macht gleich klar, dass sie Jace nun nicht mehr vertraut, nachdem herausgekommen ist, dass Valentine behauptet, sein und Clarys Vater zu sein. Sie geht sogar so weit, ihn aus dem Institut zu schicken. Um seinen Frust rauszulassen begibt sich Jace in eine Werwolfbar und fängt eine Schlägerei an. Als die Werwölfe sich auf ihn stürzen und schon Messer in der Hand haben, betritt glücklicherweise Luke die Bar und beendet den Streit. Er ruft Clary zur Hilfe, in der Hoffnung, dass Jace zumindest auf sie hören wird.

Zusammen mit Luke gelingt es Clary Jace davon zu überzeugen, sich mit Maryse auszusprechen. Gemeinsam fahren sie zurück zum Institut. Hier erwartet sie jedoch eine böse Überraschung. Der Grund, warum Maryse Jace weggeschickt hat, ist die Inquisitorin, die auf dem Weg ist, um ihn zu befragen. Doch dieser hält nichts davon, sich zu verstecken. Zumal das bedeuten würde, dass er niemals ein Shadowhunter sein könnte. Maryse warnt ihn davor, dass die Inquisitorin das Mortal Sword einsetzen wird, das Lügen von Shadowhuntern sofort offenbart. Als sie eintrifft, erwischt Jace sie gleich auf dem falschen Fuß. Er kann einfach nicht anders, als zu provozieren. Sie hält eine Abkühlung für notwendig und lässt ihn für eine Nacht in das völlig lichtlose Gefängnis unter der City of Bones bringen.

Als Clary davon erfährt, eilt sie sofort ins Institut, wo ihr Alec und Isabelle die Einzelheiten erzählen. Während des Gesprächs erreicht sie ein Notruf aus der City of Bones. Da Maryse und die Inquisitorin das Institut verlassen haben, um einen Mord im Central Park zu untersuchen, machen sich die drei Jugendlichen selbst auf den Weg, um den Hilferuf zu beantworten. Vor Ort finden sie die Leichen der Ordensmitglieder und Jace verletzt in seiner Gefängniszelle. Als sie ihn zurück zur Oberfläche bringen, wartet dort schon die Inquisitorin mit weiteren Schattenjägern. Als Jace ihr berichtet, dass Valentine die Brüder getötet und das von ihnen bewachte Mortal Sword gestohlen hat, wächst ihr Misstrauen ihm gegenüber. Schließlich hätte er am nächsten Tag mit Hilfe des Schwerts seine Aussage machen sollen. Sie stellt ihn unter Hausarrest bei Magnus Bane, dem Oberhexenmeister von Brooklyn. Dieser hat eine eigene Theorie, was Valentine mit dem Schwert vorhat. Er glaubt, dass er es in ein dämonisches Artefakt umwandeln möchte, um damit eine Armee zu beschwören und die Shadowhunter zu vernichten. Dazu benötigt er das Blut der vier verschiedenen Unterweltlerspezies, Vampire, Werwölfe, Feen und Hexenmeister. Durch die Morde in den vergangenen Tagen hat er bereits das Blut von Hexenmeistern und Feen. Doch im Institut herrscht jetzt die Inquisitorin und so beschließen die Jugendlichen, sich selbst dem Problem anzunehmen.

Der zweite Band der Mortal Instruments / Chroniken der Unterwelt beschäftigt sich sehr stark mit den Beziehungen zwischen den Charakteren. Im Vordergrund steht Clary, die von Simon geliebt wird, aber immer noch Jace verfallen ist. Dieser wiederum kämpft mit seinen Gefühlen für Clary und Valentine. Der sonst so starke und kontrollierte Shadowhunter trifft hier auf seine beiden größten Schwächen, die Liebe zu einer Frau, die ihn vervollständigt, die er aber nicht haben kann und die Loyalität zu dem Mann, der ihn großgezogen hat, nun aber schreckliche Taten vollbringt. Alec wiederum hängt immer noch an Jace, traut sich aber eine Beziehung mit Magnus einzugehen, wovon er jedoch niemanden erzählen will. Gerade die Dreiecksgeschichte zwischen Clary, Jace und Simon hat sich über lange Zeit hingezogen. Glücklicherweise scheint es nicht so, dass sie wie beispielsweise bei Twilight / Bis(s) oder Iron Fey / Plötzlich Fee, das alleinige Hauptmotiv ist, das sich vom ersten bis zum letzten Band der Reihe zieht, bevor es final aufgelöst wird. Jedoch ist es schon frustriert mitzuerleben, wie die Charaktere Hinweise an Kopf geworfen bekommen und diese gekonnt ignorieren oder ihnen immer wieder etwas dazwischenkommt. Ich hoffe sehr auf ein Ende dieser Situation vor dem Ende des dritten Bandes, damit sich die Reihe auf etwas Frisches konzentrieren kann. Was ebenfalls noch abzuwarten ist, ob Valentine als Bösewicht immer wieder aufs Neue zurückkehren wird oder ob die von Cassandra Clare geschaffene Urban Fantasy-Welt auch dämonische Gefahren für Clary und Jace bereithält, die nicht auf ihn zurückzuführen sind. Insgesamt ist City of Ashes / City of Ashes gelungen, jedoch dämpft bei mir der Epilog den Gesamteindruck etwas.

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