Meine Bücherwürmer


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Cover Poison or Protect englisch

Zehn Jahre nach ihrem Abschluss an Mademoiselle Geraldine's Finishing Academy for Young Ladies of Quality hat Lady Preshea Villentia, wie sie momentan heißt, bereits vier Ehemänner ins Grab gebracht. Sie arbeitet als freischaffende Spionin und Auftragskillerin. Als sie der Vampir Lord Akeldama zu sich ruft, um ihr einen neuen Klienten nahezulegen, rechnet sie nicht damit, dass sie diesmal für gänzlich andere Aufgaben gebucht werden soll, als üblicherweise. Ihr Klient ist Lord Snodgrove, dessen Tochter dem mittellosen Glücksritter Jack verfallen ist. Bei einer mehrere Wochen andauernden Hausparty soll Preshea dafür sorgen, dass die Beziehung zwischen den beiden jungen Leuten endet. Nachdem Lord Snodgrove gegangen ist, gibt ihr Lord Akeldama noch einen weiteren Auftrag. Er hat mitbekommen, dass ein Attentat auf Lord Snodgrove wegen dessen politischer Ansichten gegenüber übernatürlichen Wesen geplant ist und will, dass Preshea ihn während der Hausparty beschützt.

Auch die Werwölfe haben von dem geplanten Attentat Wind bekommen und sprechen Captain Gavin Ruthven an. Der ehemalige Soldat ist mit Jack befreundet und mit ihm zusammen auf die Hausparty eingeladen. Auch ihm wird der Schutz von Lord Snodgrove übertragen. Als er auf der Reise zu dessen Anwesen auf die berühmt berüchtigte Lady Villentia trifft, nimmt er gleich an, dass sie es sein wird, die versuchen wird, Lord Snodgrove zu töten.

Ab diesem Zeitpunkt lassen die beiden sich nicht mehr aus den Augen, da sie vom jeweils anderen nicht nur auf Grund ihrer Aufträge fasziniert sind. Dies darf sie aber nicht davon abhalten, den wahren Attentäter aufzuspüren, bevor dieser zuschlagen kann.

Poison or Protect hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Zwischen den Hauptcharakteren sprühen die Funken und es gibt ein Happy End. Preshea, die in den Finishing School Romanen nur als kalte und kalkulierende Nebenfigur aufgetreten ist, ist inzwischen eine emotional verletzte Frau, die letztendlich erst durch Gavin wieder neues Vertrauen in die Männer finden kann. Nicht so gut fand ich, dass am Ende die Geschichte mit den Attentätern kaum eine Rolle gespielt hat und deren Hintergründe und Beteiligte nicht wirklich aufgedeckt wurden.

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