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Cover QualityLand 2.0 deutsch

Kiki Unbekannt ist auf der Suche nach ihrer Vergangenheit. Ein Hack bei den Behörden soll ihr Auskunft über ihre Eltern geben. Doch in der staatlichen Datenbank von QualityLand ist weder ihre DNA noch die von Verwandten hinterlegt. Kaum hat sie ihre Daten eingegeben, ist ihre Suchanfrage auch schon wieder aus dem System verschwunden. An anderer Stelle jedoch erregt dies Aufsehen und schon muss Kiki feststellen, dass der Killerroboter des Gangsterbosses, der Puppenspieler, hinter ihr her ist. In der Schrottpresse in Peters Laden hofft sie ihm eine Falle stellen zu können.

Peter Arbeitsloser kann unterdessen endlich wieder seiner Tätigkeit als Roboterpsychologe nachgehen und muss nicht mehr so tun, als würde er defekte Maschinen verschrotten. Jeden Tag hofft er, dass Kiki wieder bei ihm auftaucht. Als dies endlich passiert, ist Peter gerade nicht zuhause, sondern bei einem Date mit seiner Ex-Freundin Sandra. Als er die im Kampf gegen den Roboter verletzte Kiki in seinem Laden findet, erzählt sie ihm von ihrer Suche und das erste Mal auch darüber, wie sie allein unter Maschinen aufgewachsen ist.

Kikkis Geheimnis enthält erschreckende, aber leider wie schon im Vorgänger nur allzu gut vorstellbare, Visionen zu zukünftigen Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft und der Technologien. Dies reicht von der schon bekannten Ausgrenzung aufgrund des persönlichen Rankings bis hin zum automatisch ausgelösten und durchgeführten Dritten Weltkrieg. Pointiert zeigt Marc-Uwe Kling dabei einige der Fehler der aktuellen Systeme und Denkweisen auf. Man hat den Eindruck, das Buch konzentriere sich vor allem auf diesem Aspekt und die Handlung wird diesem untergeordnet. Insbesondere aufgrund seines Humors ist Kikkis Geheimnis dennoch sehr unterhaltsam.

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