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Cover Traitor to the Throne englisch

Die Rebellion gegen den Sultan, der sich Amani angeschlossen hat, konnte im letzten halben Jahr einige Erfolge für sich verbuchen. Insbesondere der Umstand, dass die Nachbarländer Mirajis die Aufstände nutzen, um dem Sultan seine Grenzen streitig zu machen, kam ihnen gelegen. Jetzt jedoch strebt der Sultan eine Allianz mit seinen Feinden an. Wenn ihm dies gelingen sollte, kann er seine Armee endlich konzentriert gegen den Feind im Inneren seines Wüstenstaates richten.

Amani versucht unterdessen ihre Verbündeten aus der Stadt Saramotai zu befreien. Trotz der Zusage, sich der Rebellion anzuschließen, hat man sich hier komplett isoliert und Vertreter der Rebellen, die die Lage auskundschaften wollten, sind nicht zurückgekehrt. Um in die Stadt zu gelangen, lässt sich Amani festnehmen.

In eine Gefängniszelle geworfen, entdeckt Amani schnell ihre Verbündeten. Mit Hilfe ihrer Kräfte ist es für sie ein Leichtes, die Zellentüren aufzusprengen und die Wachen zu überwältigen. Schnell werden alle Türen geöffnet und auch die restlichen Gefangenen der Stadt befreit. Doch auf dem Weg nach draußen stellen sich ihnen nicht nur die Bewacher der Stadt, sondern auch die Soldaten des Sultans entgegen. Die Herrscher von Saramotai haben die Rebellion verraten.

Mit Hilfe von Amanis Freunden, die sich heimlich in die Stadt geschlichen haben, gelingt den Rebellen nach einem blutigen Kampf dennoch die Flucht zurück in ihr geheimes Lager in der Wüste.

Unterdessen konnte auch eine weitere Rebellin aus dem Kerker der Hauptstadt Izman befreit werden. Doch das Mädchen scheint geistig schrecklich zugerichtet worden zu sein. Die Rebellen haben kaum Zeit sich um sie zu kümmern, denn scheinbar sind ihnen die Soldaten des Sultans gefolgt. Sie attackieren das Lager und schießen die Rebellen nieder. Amani flieht zusammen mit ein paar anderen in die Wüste. Ihre Fähigkeiten helfen ihr dabei, die Rebellen vor den Soldaten zu verstecken. Doch dann wird sie das erste Mal verraten. Sie wacht im Palast des Sultans wieder auf und dieser hat bereits Pläne für sie und ihre ganz besonderen Talente.

Amani macht in ihrer Zeit in der Gesellschaft des Sultans eine faszinierende Wandlung durch. Sie ist der Rebellion anfänglich mit der naiven Einstellung beigetreten, dass diese die Guten sind und wenn sie erst die Herrschaft für den Rebellenprinzen erkämpft haben, alles im Land besser wird. Alle Handlungen des Sultans wurden pauschal als falsch und gegen sein Volk gerichtet angesehen. Jetzt muss Amani jedoch erkennen, welch schweres Amt der Sultan auszufüllen hat und dass sich die politischen Auswirkungen seiner Entscheidungen weite Kreise in der Welt ziehen. Sie erkennt in ihm, wie in seinem Sohn, dem sie sich angeschlossen hat, den Wunsch, das Land zu schützen. Die Handlungen des Sultans werden mit einmal viel verständlicher, doch ist er auch bereit für seine Ziele über die Leichen seiner Familie zu gehen. Die Gespräche zwischen Amani und dem Sultan fügen er Romantrilogie eine ganz neue Ebene hinzu. Traitor to the Throne / Verräterin des Throns wurde dabei auf keiner Seite langweilig.

Im Palast lauert der Verrat die Manipulation hinter jeder Ecke. Nun muss Amani die Kontrolle übernehmen und ich bin sehr gespannt, wie sie diese Aufgabe im letzten Band der Reihe bewältigen wird und wie sie gegen die grausame Bedrohung, die ihr entgegensteht, bestehen wird.

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Cover Rebel of the Sands englisch

Die siebzehnjährige Amani Al-Hiza muss unbedingt aus Dustwalk und dem Haus ihres Onkels fliehen. Sie hat mitbekommen, dass sie in Kürze entweder ihren Onkel oder einen anderen Mann heiraten soll, damit dieser ihr ein unterwürfigeres Verhalten einprügelt. Jetzt sieht sie ihre einzige Chance gekommen. Nachts stiehlt sie das Pferd ihres Onkels und reitet nach Deadshot. Hier will sie sich Geld für ihre Weiterreise bei einem Schießwettbewerb verdienen und anschließend in Richtung der Großstadt Izman weiterreisen, von der ihre Mutter immer geträumt hat. Hier hofft sie auf ein besseres Leben, als in dem kleinen Wüstenort, in dem es nichts anderes als eine Waffenfabrik gibt.

Als Junge verkleidet betritt sie die Scheune in Deadshot und muss sogleich feststellen, dass sie ihr ganzes, mühsam zusammen gespartes Geld für die Teilnahmegebühr opfern muss, um auch nur mitschießen zu dürfen. Amani setzt alles auf eine Karte und entschließt sich alles herzugeben. Nach und nach scheiden die anderen Schützen aus. Amani ist deutlich besser als der Rest. Zwei Männer können ihr jedoch den Sieg streitig machen: Dahmad, der Champion des Hauses, der mit dem Betreiber unter einer Decke steckt, und Eastern Snake, ein Fremder Junge, der nur wenig älter ist als sie selbst.

Als sich das Turnier dem Ende nähert, will der Betreiber keinen der beiden jungen Teilnehmer gewinnen lassen. Die Zuschauer werden rasch ungehalten und es kommt zu einer Schlägerei und einem Brand in der Scheune. Amani und Eastern Snake fliehen gemeinsam durch ein Fenster und sie muss sich fürs erste ohne Geld und Fluchtmöglichkeit ins Haus ihres Onkels zurück schleichen.

Am nächsten Tag, als sie den Laden ihres Onkels hütet, begegnet ihr Eastern Snake erneut. Verletzt und von Soldaten des Sultans verfolgt, versteckt er sich unter ihrer Theke. Amani belügt die Soldaten und versorgt seine Schusswunde. Sie hofft, dass der Junge, der sich ihr nun als Jin vorstellt, sie mitnehmen wird und sie so doch noch entkommen kann. Doch als Amani später in den Laden zurückkehrt, ist Jin verschwunden. Dafür jedoch drängt sich ihr plötzlich Fazim auf. Der junge Mann hat sie in der Nacht zuvor beim Schießwettbewerb erkannt und will sie nun zur Heirat zwingen oder den Soldaten ausliefern, da Fazim sie mit dem von den Soldaten gesuchten Mann hat reden sehen. Auf eine Reaktion auf ihre Absage muss Amani nicht lange warten. Wenige Minuten nachdem sie sich von Fazim losgerissen hat, kehrt dieser mit dem Kommandanten der Soldaten zurück und lässt sie vor dem Dorf festnehmen.

Mit Schlägen und vorgehaltener Waffe versucht der Kommandant aus ihr den Aufenthaltsort von Jin herauszubekommen. Diesen kann sie jedoch nicht liefern und so scheint Amanis Leben verwirkt. Doch dann explodiert plötzlich die Waffenfabrik. Während die Soldaten kurz orientierungslos sind, kommt Jin angeritten, packt Amani und reitet mit ihr davon.

Am nächsten Tag muss Amani jedoch erkennen, dass Jin andere Ziele hat, als sie selbst. Er will nicht mit ihr nach Izman reisen und so beschließt sie, ihn zu betäuben, seine Vorräte zu stehlen und ihr Glück auf eigene Faust zu suchen. Doch lange bleibt sie nicht unentdeckt.

Mit Rebel of the Sands / Rebellin des Sandes entführt Alwyn Hamilton die Leser ihres ersten Romans in ein modernes orientalisches Märchen. Die Welt, in der Amani lebt, teilt sie sich mit Dschinns und Gestaltenwandlern. Diese Wesen sind zwar selten geworden, aber auch in den Ländern verbreitet, in denen die Wüste nicht vorherrscht. Amani selbst lebt die Wüste und es gelingt ihr, das Gefühl für ihre Natur und Schönheit gut rüberzubringen.

Ihr Leben wird innerhalb kürzester Zeit komplett auf den Kopf gestellt und der Leser darf dieses spannende Abenteuer mit ihr teilen. Ihre freche, selbstbewusste Art sorgt dabei für Unterhaltung. Auf ihrer Reise trifft sie auf sehr unterschiedliche Charaktere und lernt sich dadurch selbst und ihre Fähigkeiten und Wünsche erst richtig kennen.

Rebel of the Sands / Rebellin des Sandes ist ein guter Anfang für die geplante Trilogie, in dem man spüren kann, mit welcher Detailverliebtheit Alwyn Hamilton ihre Welt mit einer eigenen Geschichte, Politik, verschiedenen Traditionen und Ritualen ausgeschmückt hat. Ich hoffe, dass sie ihre Reihe auch in der Qualität abschließen kann.

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Cover Slaves of the Switchboard of Doom englisch

Retropolis, eine Stadt in der Zukunft mit dem Charme der Fünfziger. Sie ist Kilometer in die Breite und in die Höhe gewachsen. Ihre menschlichen und robotischen Bewohner bewegen sich mit Einschienenbahnen, Zeppelinen, Röhren und natürlich kleinen Raketen fort. Als Wissenschaftler ist man sehr wahrscheinlich verrückt.

Kelvin Kent, genannt Dash, ist ein Tausendsassa. Er bastelt gerade an seiner Karriere als freischaffender Abenteurer und arbeitet nebenbei als Hausmeister. Sein Vater hat Magazine mit Abenteuergeschichten verlegt und immer, wenn ihm etwas nicht plausibel vorkam, hat er es mit seinem Jungen ausprobiert. Falls es nicht funktioniert hat, mussten die Autoren ihre Geschichten umschreiben. So gelangte Dash an sein fundiertes und praxisnahes Wissen über Strahlenkanonen, Explosivstoffe und Raketen. Im Moment beschäftigen sich seine Aufträge leider nur mit dem Retten von Katzen, die die Priester des Spinnengottes regelmäßig auf den Mond entführen. Doch dann steht eines Tages Nola vor seiner Tür und möchte, dass Dash herausfindet, warum sie und ihre Kolleginnen ihre Jobs an den Vermittlungssteckpulten des Informationsnetzwerks verloren haben.

Dies führt Dash auf die Spur von Howard Pitt, dem berühmten Ingenieur, der für viele bedeutende Wunderwerke von Retropolis verantwortlich ist. Gerade eben hat er das Transportwesen der Stadt revolutioniert. Jetzt jedoch hat er sich angeblich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Dash und Nola finden heraus, dass er an einem gewaltigen, geheimen Projekt arbeitet und sehr ungehalten reagiert, wenn jemand in seinen Angelegenheiten herumschnüffelt. Schon bald ist den beiden ein gewaltiger Killerroboter auf den Fersen.

Auch Abner Perkins zieht sich den Unmut von Howard Pitt zu, indem er zu viele Fragen stellt. Abner ist aufgefallen, dass es nahezu unmöglich ist, Inertrium, das Metall, dass leichter als Luft ist und dank dem Retropolis so weit in die Höhe bauen kann, zu bestellen. Über viele Scheinfirmen wurde das Material in so großen Mengen aufgekauft, dass es für ein Gebilde gewaltigen Ausmaßes reichen würde.

Auch in der Robotergemeinschaft ist man dabei ein Rätsel aufzuklären. Roboter werden normalerweise von zertifizierten Produzenten hergestellt und erhalten einen Arbeitsvertrag, mit dem sie unter geregelten Bedingungen ihre Herstellungskosten zurückzahlen. Anschließend sind sie frei und können sich eine andere Stelle suchen, wenn sie dies möchten. Nun scheint jedoch jemand im großen Stil illegal Roboter aus Ersatzteilen herzustellen. Natürlich erfahren diese nicht einmal etwas von den Verträgen und Rechten, die ihnen zustehen, sondern werden wie Sklaven gehalten. Die Roboter sind davon gar nicht begeistert und suchen in der Stadt nach ihren illegal produzierten Brüdern.

Slaves of the Switchboard of Doom ist der erste Raypunk-Roman, den ich gelesen habe und ich werde in Zukunft die Augen nach weiteren Vertretern dieses in letzter Zeit insbesondere vom Steampunk verdrängten Nischengenres aushalten. Glücklicherweise hat Bradley W. Schenck bereits weitere Abenteuer in Retropolis angekündigt.

Retropolis gibt ein sehr interessantes Setting ab und bietet viel Potential für weitere unterhaltsame Geschichten. Die Stadt und ihr Flair erinnern ein wenig an eine Mischung aus Flash Gordon und Futurama.

Die Protagonisten des Buches sind sehr sympathisch und wirken angenehm locker. Der Antagonist wirkt anfangs nicht sonderlich bedrohlich, vor allem, da es lange dauert, bis die Helden endlich seinen Plan aufdecken. In einer Welt, in der Dash regelmäßig in einem mit Fallen gespickten Tempel auf dem Mond gegen die Anhänger eines Spinnengottes antritt, wirkt Howard Pitt zu wenig überzeichnet. Die Geschichte besteht aus vielen Handlungssträngen, die am Ende des Buches zwar alle zusammenlaufen, jedoch wird es im Verlauf der Handlung bei der Vielzahl der Charaktere schon mal etwas unübersichtlich.

Für ein Erstlingswerk ist Slaves of the Switchboard of Doom gut gelungen. Bradley W. Schenck schafft es viele Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Zugehörigkeit in seiner Geschichte unterzubringen, ohne sie dabei zu sehr zu überladen.

Jedes der 21 Kapitel des Buches enthält jeweils eine vom Autor, einem professionellen Grafikdesigner, illustrierte Seite. Zudem gibt es Illustrationen der Hauptcharaktere vorne und hinten im Buch. Das ist etwas, was ich sehr gerne bei mehr Büchern sehen möchte. Die meisten Illustrationen hat Bradley W. Schenck auch farbig ins Internet gestellt.

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Cover The Lost Plot englisch

Irene wird von der Drachin Jin Zhi kontaktiert, die es auf ein hohes Amt am Hof abgesehen hat. Ihre Königin hat ihr und ihrem Rivalen Qing Song die Prüfung auferlegt, ein bestimmtes Buch zu besorgen. Jin Zhi möchte nun Irene für sich anwerben. Als Bibliothekarin ist Irene jedoch zur Neutralität verpflichtet und darf sich nicht in innere Angelegenheiten der Drachen einmischen. Dies teilt sie Jin Zhi auch so mit, woraufhin diese ihr erörtert, dass ein anderer Bibliothekar wohl diese Skrupel nicht teilt und bereits für ihren Konkurrenten arbeitet. Wenn das wahr wäre oder auch nur die Gerüchte sich zu weit verbreiten, könnte das das Ende der Bibliothek einläuten. Die Feen würden alle Bibliothekare als Feinde jagen und die Drachen sie als Dienstboten missbrauchen oder ebenfalls jagen, weil sie mit einem Rivalen zusammengearbeitet haben.

Irene eilt mit Kai zurück in die Bibliothek, um ihren Vorgesetzten Bericht zu erstatten. Diese sind von den möglichen Implikationen ebenfalls sehr besorgt. Zudem ist ein junger Bibliothekar namens Evariste auffällig geworden. Sein Mentor verstarb zur selben Zeit, als die beiden Drachen ihren Auftrag erhalten haben und seitdem ist Evariste verschwunden. Irene wird beauftragt, den vielleicht abtrünnigen oder von Drachen unter Druck gesetzten Bibliothekar zu finden und dafür zu sorgen, dass die Bibliothek nicht mit den Drachen in Verbindung gebracht werden kann. Sollte Irene bei ihrer Mission scheitern, wird die Bibliothek den Auftrag leugnen und sie als Sündenbock missbrauchen. Irene ist einverstanden, wenn es bedeutet, dass sie so die Bibliothek vor einem nicht wiedergutzumachenden Schaden beschützen kann.

Evaristes Spur führt Irene und Kai in ein von Gangsterbossen beherrschtes Amerika der 1920er Jahre. Die lokale Bibliothek, die sie als Durchgang zu dieser Welt verwenden, lässt sich nur schwer erreichen. Vor Ort müssen die Beiden feststellen, dass sie Opfer einer Explosion geworden ist und dass die Schergen eines weiteren Drachen hier bereits auf sie warten.

In The Lost Plot / Das dunkle Archiv geht es für Irene darum, den Fortbestand der Bibliothek zu sichern. Sie ist bereit dafür selbst große persönliche Opfer zu bringen. So wie die Welt, in der das Buch diesmal spielt, sich von denen aus den bisherigen Bänden unterscheidet, so anders ist entsprechend auch die Stimmung. Es ist ein großer Vorteil der Reihe, die Geschichten immer wieder vor neuen Hintergründen spielen lassen zu können. Die Gangsterwelt von New York kommt dabei sehr unterhaltsam rüber. In The Lost Plot / Das dunkle Archiv spielt Irenes Erzfeind Alberich endlich mal keine Rolle und das ist eine angenehme Abwechslung. Ich hoffe, dass zukünftige Romane ebenfalls wieder neue Wege gehen werden.

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Cover It Devours! englisch

Nilanjana ist Wissenschaftlerin. Vor vier Jahren wusste sie plötzlich aus dem Nichts, dass es die Stadt Night Vale gibt und dass sie der wissenschaftlich interessanteste Ort überhaupt ist. Also zog Nilanjana nach Night Vale. Hier arbeitet sie in einem Labor mit einigen anderen Wissenschaftlern, die diversen unnützen Experimenten nachgehen und sich hauptsächlich darum bemühen, Medienpräsenz auf sich zu ziehen. Nilanjana hingegen interessiert sich mehr für die Erforschung von verwertbaren Dingen, wie Schädlingsbekämpfungsmitteln. Zwar versinkt sie nicht in ihrer Arbeit, aber so richtig integriert hat sie sich bisher an ihrem neuen Wohnort noch nicht. Noch immer schreien die Leute Eindringling! wenn sie ihr begegnen.

Ihr Kollege Carlos, auch ein Zugezogener, ist derweil besessen von der Erforschung eines Hauses, dass es nicht gibt. Betritt man es, gelangt man in eine andere Dimension, in der es nichts weitergibt, als ein leeres Haus in der Wüste und in der Ferne einen Berg mit einem Leuchtturm. Er selbst war einmal für eine lange Zeit dort gefangen und will nun andere Menschen vor einem ähnlichen Schicksal bewahren. Um mehr über das Gebäude und die fremde Dimension herauszufinden, hat er eine gewaltige Forschungsmaschine gebaut. Jedoch immer, wenn er sie einschaltet, stört ein Erdbeben seine Untersuchungen. Jemand scheint verhindern zu wollen, dass Carlos zu Erkenntnissen gelangt. Vermutlich steckt der Stadtrat dahinter, der Carlos schon offen gedroht hat, damit dieser seine Forschungen einstellt. Aber dessen vagen Andeutungen nach, sind anscheinend noch mehr Leute daran interessiert, die Wahrheit über das Haus zu verschleiern.

Carlos bittet Nilanjana um ihre Hilfe, die Ursache der Störung aufzuspüren. Diese begibt sich zum Ort des letzten Bebens und findet ein Loch im Boden, dort wo sich bis vor kurzem noch das Haus von Larry Leroy befand. Es ist restlos verschlungen worden und im Wüstenboden findet sich nur noch ein rundes Loch. Als Carlos seine Maschine das nächste Mal aktiviert, erwischt es Ricos Pizzeria mitsamt Personal und Gästen direkt gegenüber dem Labor. Wieder bleibt nur ein Loch im Boden zurück. Nilanjanas einzige Spur ist der Name Wordsmith, der sie auf die Fährte einer merkwürdigen Kirche führt. Hier lernt sie Daryl kennen, der ihr von seiner Religion erzählt und der Nilanjana sehr sympathisch ist. Seine Kirche betet einen riesigen Tausendfüßler an, der die ganze Welt verschlingt und sie so von Sünden reinigt. Nilanjana hegt den Verdacht, dass die Kirche etwas mit dem Verschwinden der Häuser zu tun haben könnte. Somit fällt der Verdacht auch mit auf Daryl, was sie wiederum sehr schade findet.

Der Stil von It Devours! / Der lächelnde Gott ist spürbar besser als im ersten Band. Die Handlung ist nachvollziehbarer und schreitet merklicher voran. Es gibt schneller ein klares Ziel für die Protagonisten, die im letzten Buch deutlich orientierungsloser gewirkt haben. Zudem gibt es keine Unterbrechungen durch Radioeinspielungen mehr, die einen aus der Geschichte herausreißen. Auch die kurzen Schwenker zu anderen, nicht zur Handlung beitragenden Personen sind weniger und kürzer geworden. Es gibt kurze Auftritte der Charaktere aus dem ersten Buch. Das Hauptthema des Romans ist Akzeptanz und Zugehörigkeit. Night Vale wächst mit seiner Seltsamkeit im Verlauf der Geschichte nicht nur Nilanjana, sondern auch dem Leser immer mehr ans Herz.

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