Meine Bücherwürmer


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Cover Twice Told Tail englisch

Darla Pettistone, die Besitzerin eines kleinen New Yorker Buchladens, lässt sich dazu breitschlagen Connie Capello, die Verlobte ihres Exfreundes Reese, zum Brautkleidshoppen zu begleiten. Die Hochzeit ist in wenigen Wochen und Connie hat aus einer Laune heraus spontan ihr teures Designerkleid verbrannt und benötigt nun dringend Ersatz. Während Darla und ihre Freundin Jake Champagner schlürfen, probiert Connie ein Kleid nach dem anderen an. Doch dann erklingt plötzlich ein Schrei aus der Umkleidekabine. Connie glaubt eine Leiche gefunden zu haben und bringt damit den gesamten Laden in Aufruhr. Wie sich herausstellt, hat lediglich eine andere Braut das Bewusstsein verloren, als sie versucht hat, sich in ein zu enges Kleid zu zwängen. Trotz all der Aufregung findet Connie schließlich doch noch ein neues Kleid.

Für den nächsten Tag hat sich die Braut erneut bei Darla angekündigt, denn sie möchte im benachbarten Antiquitätengeschäft mit ihr auf die Suche nach etwas Altem gehen. Der Laden gehört dem Geschwisterpaar Plinski, die gut mit Darla befreundet sind. Auch hier ertönt wieder Connies Schrei. Als Darla herbeigeeilt kommt, sitzt dort Mr. Plinski leblos in seinem Sessel. Darla geht davon aus, dass er mal wieder nur am Schlafen ist, doch bei näherer Betrachtung muss sie leider feststellen, dass Connie diesmal wirklich recht hatte. Mr. Plinski ist tot.

Darla nimmt zunächst an, dass ihr Nachbar auf Grund seines hohen Alters gestorben ist, doch die Polizei findet schnell heraus, dass es sich um Mord handelt.

In Twice Told Tail finden sich überraschend viele Hinweise auf den Täter. 100 Seiten vor Schluss des Buches gibt es sogar einen regelrechten Wink mit dem Zaunpfahl, doch Darla bekommt es nicht mit. Ihr wird dieser Umstand erst nach der Festnahme des Mörders bewusst. Für den aufmerksamen Leser kann es daher ein wenig frustrierend werden. Ich finde es sehr schön, wenn man als Leser eine Chance hat, einen Krimi auch selbst zu lösen, doch wenn die Hauptcharaktere so sehr auf dem Schlauch stehen, macht es schon fast keinen Spaß mehr. Die restliche Handlung des Romans ist jedoch durchaus gelungen.

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Cover The Lie Tree englisch

Seit ihrer Kindheit hat Faith Sunderly einen unstillbaren Wissensdrang und verschlingt die Bücher ihres Vaters Reverend Erasmus Sunderly. Doch Frauen und insbesondere Mädchen bleibt der Zugang zu Wissenschaften Mitte des neunzehnten Jahrhunderts verwehrt. Während man darüber spricht, ihren kleinen Bruder Howard bald auf eine Schule zu schicken, darf Faith nicht einmal Aufmerksamkeit auf sich lenken, indem sie durchblicken lässt, was sie sich selbst schon alles beigebracht hat.

Als ein Skandal um möglicherweise gefälschte Fossilien eines Engels die Reputation ihres Vaters bedroht, flüchtet die gesamte Familie vom englischen Festland auf die kleine Kanalinsel Vane. Hier soll der Reverend bei Ausgrabungen in einer neu entdeckten Höhle helfen. Diese Einladung ist der ideale Vorwand, um sich erst einmal für eine Weile vom Rest der Wissenschaftswelt zu distanzieren.

Faith hofft, dass sie auf Vane vielleicht die Gelegenheit erhält, sich die Ausgrabungen anzuschauen und mit den Gelehrten vor Ort zu sprechen. Doch auch hier behandelt man sie nur als Mädchen. Sie darf lediglich auf ihren Bruder aufpassen. Als dieser als erster in die Höhle hinabgelassen werden soll und aus zu großer Angst zurückschreckt, nutzt Faith dies zu ihrem Vorteil und bietet an, seine Hand zu halten. Gemeinsam gleiten sie in die Dunkelheit, bis plötzlich die Kette des Krans reißt und die Kabine kippt. Faith gelingt es gerade so, sich und ihren Bruder zu halten und mit Hilfe der Führungsseile gelangen sie zurück an die Erdoberfläche. Mit dem Schrecken davon gekommen kehrt die Familie in ihr Haus zurück.

Schon nach einem Tag holt sie jedoch der Skandal ein. Die Zeitung erreicht die Insel und sofort stellt sich die gesamte Bevölkerung gegen die Familie. Reverend Sunderly erhält keinen Zugang mehr zur Ausgrabungsstätte. Seine Stimmung ist aggressiv, was auch Faith zu spüren bekommt. Doch sein emotionales Aufbrausen hat auch einen positiven Aspekt, denn der Vater, dessen Anerkennung sich Faith so viele Jahre lang gewünscht hat, zieht sie nun in sein Vertrauen. Gemeinsam schleichen sie in die Nacht hinaus und verstecken eine Pflanze, die ihr Vater unter großer Geheimhaltung mit auf die Insel gebracht hat.

Am nächsten Tag findet Faith seine Leiche. Alles sieht so aus, als hätte sich der Reverend von einer Klippe gestürzt. Doch ein paar Ungereimtheiten machen Faith stutzig. Schon bald ist sie der festen Überzeugung, dass ihr Vater ermordet wurde. Da ihr niemand Beachtung und Glauben schenkt, macht sie sich selbst daran, dies zu beweisen. Als erstes deckt sie das bestgehütete Geheimnis des Reverends auf: Den Lügenbaum, dessen Früchte Geheimnisse preisgeben, wenn sie mit Lügen gefüttert werden. Je größer die Lügen, je größer die Geheimnisse.

Mit ihren Lügen bringt Faith das Leben auf der Insel ganz schön in Aufruhe. In den paar Wochen, in denen die Geschichte spielt, wird Faith ein ganzes Stück erwachsener und lernt viel über das Leben. Versinnbildlicht wird das auch durch ihr Haustier, eine kleine Schlange. Diese häutet sich im Verlauf von Faiths Abenteuer und kommt am Ende neu und frisch zum Vorschein.

The Lie Tree beginnt etwas gemächlich, doch schon bald mehren sich die Geheimnisse, über die Faith mit der Zeit immer mehr herausfindet. Nach dem eher schweren Einstieg wird das Buch jedoch bald unterhaltsam und zunehmend spannender. Das Thema der Frauen in der Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts und speziell in der Wissenschaft wird in der Geschichte anhand mehrerer Charaktere beleuchtet. Das Ergebnis kratzt mit seiner interessanten Mischung mehrere Genres an.

Es gibt auch eine Version des Buches mit Illustrationen von Chris Riddell. Leider sind viele dieser Bilder zu großen Teilen vom Text verdeckt, was sehr schade ist. Mit ein paar Seiten mehr und einer etwas anderen Gestaltung hätte man hier deutlich mehr erzielen können.

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Cover Vorsicht! Poltergeist! deutsch

Tom und seine Monster haben ihre Geisterbahn auf dem Rummel in Grubweiler im Saarland aufgebaut. Doch die Untoten wollen direkt wieder einpacken, noch bevor das Fest überhaupt losgeht. Sie spüren, dass hier etwas nicht stimmt und alle Besucher in großer Gefahr sind. Tom ist frustriert, denn es hat ihn eine Menge Überzeugungsarbeit gekostet, überhaupt noch einen Platz zu ergattern. Tom versucht noch einmal mit dem Betreiber zu sprechen, doch dieser will natürlich den Rummel nicht absagen. So beschließen Tom und die anderen ebenfalls zu bleiben, um die Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu beschützen.

Zu den ersten Opfern gehören jedoch sie selbst. Ein mächtiger Poltergeist treibt auf dem Rummelplatz sein Unwesen und attackiert Wombie und Hop-Tep. Kurz darauf wird Toms Zirkuswagen durch die Gegend gerollt und es kommt immer wieder zu Erdbeben. Tom und Mimi suchen in der Stadtgeschichte nach einem möglichen Ursprung für den Poltergeist und Stoßen dabei auf die Geschichte eines grausamen Richters, dessen Haus einmal an genau der Stelle stand, an der sie nun ihre Geisterbahn aufgebaut haben.

In Vorsicht! Poltergeist! müssen Tom und seine untoten Freunde erneut ihren Einfallsreichtum unter Beweis stellen, um die Situation zu retten und das Poltergeisterproblem ein für alle Mal zu beseitigen. Eine gewisse Situationskomik darf dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. Die Handlung spielt an den beiden Aufbautagen des Rummels. Ich bin gespannt, ob in einem der nächsten Bände auch mal Probleme während des Betriebs und mit den Gästen auftauchen werden.

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Cover Geister geerbt deutsch

Tom ist vierzehn Jahre alt und lebt bei seiner Pflegegroßmutter bis er eines Tages ein Anwaltsschreiben erhält. Heinrich, der Bruder seiner Großmutter ist gestorben und hat ihm sein gesamtes Vermögen hinterlassen. Tom hat kaum Zeit darüber nachzudenken, da steht auch schon Welf vor der Tür. Der Mann, der angeblich sein Onkel ist, hat es eilig Tom und seiner Großmutter zur Anwaltskanzlei zu fahren. Der Anwalt ist ein besonders schräger Vogel und teilt Tom begeistert mit, dass er zu seinem achtzehnten Geburtstag über zehn Millionen Euro erben wird. Allerdings ist das Erbe mit einer Bedingung verbunden: Tom muss bis dahin die Geisterbahn von Heinrich erfolgreich verwalten und mit ihr durchs Land reisen.

Noch bevor sich Tom entscheiden kann, stürmt ein merkwürdiger Mann mit seiner Begleiterin herein und will Tom die Geisterbahn für hunderttausend Euro abkaufen. Außerdem droht er Tom für den Fall, dass er nicht verkaufen sollte. Ohne Vorwarnung kommt es zum Kampf zwischen Welf und der Begleiterin des Fremden. Möbel fliegen durch die Gegend und Tom, seine Großmutter und der Anwalt suchen Schutz hinter dessen Schreibtisch. Nur um den Kerl eins auszuwischen, beschließt Tom das Erbe anzunehmen.

Welf fährt mit ihm so gleich zum Lagerort der Geisterbahn. Tom findet sich am Stadtrand vor einer verlassenen Werkstatthalle wieder. Im Inneren steht das heruntergekommene Fahrgeschäft. Tom ist nicht begeistert, doch das soll sich schnell ändern, als Welf ihn kurzerhand in einen Wagen setzt und die Bahn startet. Als Tom auf der anderen Seite wieder herausgefahren kommt, ist er kreidebleich. So einen Schrecken hat er bisher noch nie erlebt. Alles wirkte so echt. Doch der große Schreck kommt erst noch, denn plötzlich stehen die Monster aus der Geisterbahn vor ihm.

Fortan muss Tom mit Vlarad den Vampir, Wombie den Zombie, Welf den Werwolf, Hop-Tep die Mumie und Mimi das Gespenstermädchen zusammenarbeiten und ums Überleben kämpfen, denn die Geisterbahn mit ihren echten Monstern ist in ständiger Gefahr. Doch Tom ist mit seinem Einfallsreichtum der ideale Nachfolger für Heinrich, dem es immer wieder gelingt, den Monstern aus der Patsche zu helfen. Bei Geister geerbt handelt es sich ganz klar um den Auftaktband einer Reihe, was vor allem dadurch deutlich wird, dass das gesamte Abenteuer in der Werkstatthalle spielt und der erste Aufbau der Geisterbahn auf einem Rummel erst für den nächsten Band angekündigt ist.

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Cover Deck the Hallways englisch

Shannon Hammer hat die Leitung bei einem Hilfsprojekt übernommen, bei dem lokale Handwerkerfirmen bis zum Weihnachtsfest ein großes Haus für mehrere Familien herrichten wollen. Es gibt sehr viel zu tun und sogar ihr Vater ist aus seinem Ruhestand zurückgekehrt, um zu helfen. Zu den Handwerkern gesellen sich auch noch viele freiwillige Helfer, darunter fast ein Dutzend Weihnachtsmänner. Eine Frau macht Shannon jedoch das Leben schwer. Sie reagiert äußerst aggressiv, ist nie dort, wo sie vorgibt zu sein und scheint nicht wirklich zu arbeiten. Stattdessen ist sie wohl auf der Suche nach etwas im Haus. Auch der stellvertretende Bankdirektor Mr. Potter, der das Projekt beaufsichtigt, ist Shannon ein Dorn im Auge. Ständig erscheint er auf der Baustelle, kritisiert die Arbeiter, legt sich mit allen an und droht sogar einigen der Helfer. Selbst Shannon und ihr gutmütiger Vater geraten mit Potter aneinander. Im Laufe des ersten Tages kommt es zu mindestens einem halben Dutzend Todesdrohungen ihm gegenüber.

Als Shannon am zweiten Tag besonders früh auf die Baustelle fährt, um sich den Stand der Arbeiten anzusehen, findet sie eine Tür, die sich nur schwer öffnen lässt. Hinter der Tür erwartet sie Mr. Potters Leiche. Ermordet wurde er mit der Axt ihres Vaters, der so natürlich der Hauptverdächtige ist. Um seine Unschuld zu beweisen, beschließt sie, zusammen mit ihren Freundinnen, selbst den wahren Täter ausfindig zu machen.

Bei Deck the Hallways handelt es sich um eine sehr weihnachtliche Geschichte mit sehr glücklichem Ende. Es empfiehlt sich, das Buch zur passenden Jahreszeit zu lesen und die Stimmung zu genießen.

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