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We Have no Idea

Tags: Humor, Science
04.06.2017
EmpfehlungEmpfehlung
Cover We Have no Idea englisch

In 17 Kapiteln stellen die beiden Autoren in groben Zügen und anhand lustiger Beispiele den aktuellen Stand der Forschung dar, um dann hervorzuheben, welche Fragen derzeit noch nicht beantwortet werden können. Es werden einige bestehende Theorien und mögliche Antworten aufgeführt. Zudem wird ein Ausblick darauf gegeben, welche Konsequenzen die verschiedenen möglichen Antworten für uns haben könnten und wie wir diese Theorien vielleicht überprüfen können.

We Have no Idea ist ein grandioses Buch, bei dem mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht hat. Es war faszinierend zu erfahren, auf was für Fragen wir noch keine Antworten kennen. Was ist zum Beispiel der Weltraum? Ist er Etwas oder ist er Nichts? Was ist Zeit? Wie weit könnten die fundamentalen Teilchen noch teilbar sein? Was ist Dunkle Materie und Dunkle Energie? Die Liste der im Buch behandelten Themen ist umfangreich, die Erklärungen sind jedoch einfach und verständlich. Die Autoren kommen dabei ganz ohne Formeln aus und fordern lediglich die Vorstellungskräfte ihrer Leser heraus.

Der Ton des Buches ist immer sehr locker und ist von vielen Wortspielen und graphischen Witzen durchsäht. In den Kapiteln gibt es keine Seite ohne mindestens eine begleitende Illustration von Jorge Cham. Für den physikbegeisterten Leser bietet We Have no Idea die perfekte Kombination aus aktuellen Informationen und jeder Menge Humor.

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Cover Hilfe, Zombie-Party! deutsch

Tom hat sich inzwischen einigermaßen in seine Rolle als Chef einer Geisterbahn mit echten Untoten eingelebt und meistert die aufkommenden Krisen mit Bravour. Zu den Krisen zählt beispielsweise sein Vampir, der sich in einen kleinen Hamster verwandelt hat und entsprechend weniger gruselig rüberkommt. Mit einem Rattenkostüm für den Hamster ist jedoch schnell Abhilfe geschaffen.

Ein etwas größeres Problem, von dem ihm seine Angestellten leider sehr kurzfristig erzählen, ist der 100. Getodstag von Wombie, dem Zombie. Denn wenn an diesem Tag nicht das Voodooritual erneuert wird, mit dem er erschaffen wurde, zerfällt Toms Freund vor seinen Augen zu Staub. Das Problem an der Sache ist, dass das Ritual mit den richtigen Kultgegenständen durchgeführt werden muss. Das sind der Dolch eines Voodoopriesters, der Opferring der Kaili und ein Kessel, der für die Zubereitung magischer Essenzen der Stufe Fünf verwendet wurde. Also alles Dinge, die man mal eben so in der Abstellkammer stehen hat.

Glücklicherweise befinden sich alle Gegenstände zumindest in Deutschland, so dass die Besetzung der Geisterbahn sie nur noch irgendwie rechtzeitig zusammenstehlen und später möglichst unauffällig zurückbringen muss. Keine leichte Aufgabe, noch dazu wird Tom immer wieder von Lena abgelenkt, die häufig bei der Geisterbahn vorbeischaut und mit ihm flirtet.

In Hilfe, Zombie-Party! erlebt man etwas mehr vom Toms Alltag, wenn die Geisterbahn ihren Betrieb aufgenommen hat. Das hat in den bisherigen Bänden immer etwas gefehlt. Fans der ersten Bände kommen wieder voll auf ihre Kosten, insbesondere, da die überaus witzige Figur des Anwalts Rufus T. Feuerflieg erneut einen großen Auftritt bekommt.

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Cover Books of a Feather englisch

Brooklyn Wainwright hilft ihrer Freundin Genevieve bei der Inventur im Antiquariat, dass sie von ihrem verstorbenen Vater geerbt hat. Dabei entdeckt sie einige Schätze in den Regalen, die sie für Genevieve restaurieren will. Ein paar Tage später trifft sie Genevieve bei einer Ausstellungseröffnung in der Covington Library wieder. Sie ist ganz aufgeregt, weil sie scheinbar ihren Cousin dabei erwischt hat, wie er ein seltenes Buch aus ihrem Laden stehlen wollte. An diesem Abend macht Brooklyn noch Bekanntschaft mit Jared Mulrooney, dem Vorsitzenden einer Ornithologenvereinigung, der Weißwein über eine teure Schmuckausgabe des Vereins verschüttet hat und hofft, dass Brooklyn ihm helfen kann. Brooklyn nimmt das beschädigte Buch an sich und verspricht ihr Bestes zu geben.

Als sie einige Zeit später nochmal mit Genevieve sprechen möchte, durchsucht Brooklyn die abgelegenen Teile der Ausstellung und findet dabei die erstochene Leiche von Jared. Sie fragt sich gleich, ob vielleicht das beschädigte Buch etwas mit dem Mord zutun haben könnte.

Am nächsten Abend versucht jemand in Brooklyns Wohnung einzubrechen. Ihre Nachbarin kann die Täterin jedoch in die Flucht schlagen. Ihr Verlobter Derek lässt das Haus am nächsten Abend von einem seiner Mitarbeiter überwachen und tatsächlich kommt es zu einem erneuten Einbruchsversuch bei dem Dereks Angestellter bewusstlos geschlagen wird. Die Situation spitzt sich zu, als der nächste Mord direkt in Brooklyns Wohnung passiert.

Books of a Feather enthält mal wieder einiges Interessantes zum Thema Buchrestauration, denn Brooklyn beschreibt ihre Arbeitsschritte wie immer ganz genau. Zudem ist dieser Band sehr emotionsgeladen, da die Protagonisten viel über Beziehungen und Familie sinniert. Die Haupthandlung ist verwoben mit ein paar unterhaltsamen und ebenfalls mysteriösen Nebenhandlungen, die es einem etwas schwerer machen, zu erraten, wer nun der Mörder ist.

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Cover Carving Out a Path englisch

Ray Davenport hat endlich seinen eigenen Handwerksladen eröffnet. Als er eines Tages dabei ist, einige neue Figuren für das Weihnachtsgeschäft zu schnitzen, kommt ein kleiner Junge herein und beginnt die Regale zu bestaunen. Als Ray das nächste Mal hinsieht, steckt der Junge gerade einige der Figuren ein und rennt von Ray verfolgt zur Tür hinaus, wo er mit Katie Bonner zusammenstößt. Während Ray Katie aufhilft und ihre Schürfwunden behandelt, entkommt der Junge. Als ehemaliger Polizist bringt Ray die Sache natürlich sofort zur Anzeige, auch wenn er keine großen Chancen sieht, dass der Täter jemals gefasst wird.

Doch wenig später steht die Großmutter des Jungen vor ihm im Laden. Sie hat ihr Enkelkind dabei, dass sich bei Ray entschuldigen und die Figuren zurückbringen soll, die er gestohlen hat, um sie seiner Großmutter zum Geburtstag zu schenken. Deren verstorbener Mann hat zu seinen Lebzeiten viel geschnitzt. Außerdem hofft die Großmutter, dass der Junge zur Strafe bei Ray arbeiten kann. Dafür ist er jedoch viel zu jung. Ray hat aber eine andere Idee.

Carving Out a Path ist eine nette Kurzgeschichte am Victoria Square, in der das Leben von Ray ein wenig weiter unter die Lupe genommen wird. Wieder einmal haben die Hauptcharaktere interessante Ideen, um ihre Geschäfte am Leben zu halten. Die Geschichte trägt dazu bei, die Welt der Victoria Square Mysteries noch ein wenig lebendiger erscheinen zu lassen.

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Cover The Library at Mount Char englisch

Nach einem Angriff auf ihn, der fast einen gesamten Ort auslöscht, nimmt Vater, ein uraltes Wesen mit fast grenzenlosen Kräften, zwölf überlebende Kinder zu sich in die Bibliothek auf. Sie sollen jeweils einen Teil seines Wissens erlernen. Das Training der Kinder, die von nun an nicht mehr normal altern, ist rigoros und teilweise sehr grausam. Speziell in Carolyn, die alle Sprachen der Welt erlernt, schürt dies den Hass auf Vater. Dessen wichtigste Regel lautet, dass keiner der Schüler etwas aus dem Wissensgebiet der anderen elf lernen darf. Die Themen umfassen Kampf, Sprachen, Heilung, mit Tieren sprechen, in die Totenwelt reisen und in die Zukunft schauen.

Eines Tages ist Vater jedoch plötzlich verschwunden und eine merkwürdige Kraft hindert seine inzwischen erwachsenen Schüler daran, sich der Bibliothek auch nur zu nähern. Jeder Schritt auf das Gebäude zu, verursacht Schmerzen und Verletzungen. Zudem gelingt es keinem von ihnen mit seinen Fähigkeiten Vater aufzuspüren. Als Nobununga, ein Gefolgsmann Vaters, in Form eines mächtigen Tigers auftaucht, erliegt er nach einigen Schritten auf die Bibliothek zu den entstehenden, schweren Verletzungen. Jedoch konnte er ihnen noch mitteilen, mit was sie es zu tun haben. Ein an ein Totem gebundenes Abwehrsystem blockiert den Zugang für die Schüler.

Carolyn hat allerdings beobachtet, dass der Briefträger und Pizzaboten sich weiterhin problemlos dem Haus nähern können. Daher versucht sie einen gewöhnlichen Menschen zu erpressen, der für sie das Totem holen soll. Sie hat sich für Steve entschieden, der jetzt als Klempner arbeitet, früher aber Einbrecher war. Ein äußerst komplizierter Plan soll ihn dazu bringen, den Schülern zu helfen. Dazu zählt der Einbruch bei einem toten Polizisten, 327000 Dollar aus einem Bankraub und sein eigener Tod.

Der Anfang von The Library at Mount Char hat mich erst etwas abgeschreckt, doch dann erkennt man schnell, dass Carolyn noch einen anderen Plan verfolgt, mit dem sie scheinbar die anderen Schüler hintergeht. Ab da möchte man wissen, was wirklich vorgeht und wer dahinter steckt. Das Buch wird dabei zunehmend spannender. Es ist jedoch auch äußerst brutal. Die Geschichte spielt mit einigen faszinierenden Vorstellungen nimmt interessante Wendungen, auch wenn einige Dinge doch vorhersehbar bleiben. Das Ganze wird von einer kleinen Prise schwarzem Humor gewürzt.

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