Meine Bücherwürmer


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Cover The Secret Chapter englisch

Nachdem der Waffenstillstand zwischen Feen und Drachen ausgehandelt wurde, müssen sich Irene und Kai in ihre neuen Rollen als Vermittler und Ansprechpartner eingewöhnen. Die Positionen gehen nicht nur mit neuen Aufgaben, sondern auch mit neuen Feinden einher. Bei einem Empfang in Lord Silvers Haus kann Irene gerade noch einen Mordanschlag auf Kai verhindern. Zurück in ihrem eigenen Haus wartet die nächste Überraschung auf die beiden, denn Irenes Adoptiveltern sind unangemeldet aufgetaucht.

Statt der lang ersehnten Aussprache überbringen sie Irene lediglich die Mitteilung, dass sie sich dringend in der Bibliothek melden soll. Hier erhält sie einen neuen Auftrag. Ein seltenes Buch wird schnellstens benötigt, um die Welt zu retten, in der Irene zur Schule gegangen ist. Statt dieses jedoch wie üblich zu stehlen, soll sie diesmal versuchen, es durch geschickte Verhandlungen von dem Feenwesen Mr. Nemo zu erhalten.

Als Irene und Kai in der Zielwelt ankommen, scheint es, als seien sie in einen Agententhriller geraten. Mr. Nemo bewahrt seine Sammlung seltener und illegal erworbener Kunstschätze in seinem gut versteckten und bewachten Karibikdomizil auf. Am Flughafen tummeln sich die Klischeegangster, um ebenfalls auf die Insel zu gelangen.

Als sie endlich im Geheimversteck von Mr. Nemo eintreffen, erfahren Irene und Kai auch bald den Preis, den dieser für das seltene Buch fordert: Die beiden sollen sich an einem Kunstraub beteiligen. Die anderen Mitglieder des Teams sind Feen und ein gefangener Drache. Misstrauen und Verrat sind bei dieser Kombination vorprogrammiert. Zudem hat ihnen Mr. Nemo nichts über die ungewöhnliche Welt erzählt, aus der sie das Gemälde stehlen sollen.

Irene zwar eine Spezialistin im Stehlen von Büchern, doch mit einem Team musste sie bisher noch nie arbeiten und ein riesiges Gemälde entwendet sich auch um einiges schwerer als ein handliches Buch. Da Feenwesen lebendige Klischees sind, werden diese durch das Team in The Secret Chapter / Die verborgene Geschichte auch alle bedient. Die Spannung befindet sich die ganze Zeit über auf einem hohen Niveau. Lediglich der Humor, den man bei vielen Vertretern des Heist-Genres, antrifft, der aber auch in übertriebener Form nicht so recht zur Reihe passt, ist nicht so präsent. Das Ende des Buches gibt der Reihe unter Umständen eine neue, interessante Richtung vor.

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Cover Tod eines Geistes deutsch

Die Hochzeit von Lady Penelope Hatton und Sir Perceval Holmes steht an. Dazu finden sich die Freunde auf dem Stammsitz der Familie Holmes, Slane House, in Devon ein. Percy, der vor vielen Jahren nach London gezogen ist, ist hier selten zu Gast. Nachdem sein jüngerer Bruder Henry das Familienvermögen verprasst hat, hat er die Verwaltung der Ländereien an seine Nichte Francine übergeben.

Penelope und ihre beste Freundin Harriet Stableford sind schon vor ihren Männern angereist. Die Zeit in Slane House verlief für die beiden Frauen jedoch nicht so erholsam wie erhofft. Immer wieder spielt einer der Anwesenden Gäste üble Streiche mit der jungen Braut. Dabei hat Percy ihnen noch nicht einmal etwas vom Geist der ersten Frau seines Großvaters erzählt, die in der Nacht vor ihrer Hochzeit im Haus umkam und seitdem durch das Gemäuer spukt. In letzter Zeit soll sie wieder vermehrt zu sehen gewesen sein. Als John Stableford zusammen mit den anderen Männern eintrifft, glaubt er nicht an Geister, sondern vermutet eine irdische Ursache hinter dem Schabernack.

Die Ereignisse spitzen sich rasch zu und können schon bald als klare Morddrohung Penelope gegenüber aufgefasst werden. Nicht nur wird ihr Porträt zerschnitten, auch ihr Hochzeitskleid fällt dem Täter zum Opfer. Es wird von ihm wie ein Totenkleid drapiert und dann im Herzbereich zerstochen. Percy glaubt, dass Laura Beaumont, die Schwester der Frau seines Bruders Henry, dahintersteckt. Allein ihre Anwesenheit ist eine Provokation. Die Frau hat sich vor Jahren an Percys Hals geworfen, um ihrer Schwester eins auszuwischen, und niemand hat sie zur Hochzeit eingeladen. Nach einem Wutanfall lässt Percy sie rauswerfen und glaubt damit, dem Spuk ein Ende bereitet zu haben.

Doch in der nächsten Nacht werden die Gäste von einem höllischen Gepolter aufgeschreckt. Auf dem Flur vor den Schlafzimmern entdecken sie einen verletzten Hausangestellten, der gesehen haben will, wie ein Geist in das verschlossene Zimmer mit Penelopes neuem Hochzeitskleid geflogen ist. Als die Männer die Tür aufbrechen finden sie darin Lauras Leiche. Sie trägt Penelopes Kleid und in der Hand hält sie den einzigen Schlüssel für das Zimmer. Jetzt sind Stableford und sein Ermittlergespür gefragt, denn Percy möchte die Polizei aus der Familienangelegenheit heraushalten.

In Tod eines Geistes spürt man regelrecht, wie John Stableford dem Täter langsam immer näherkommt. Die Spannung steigt kontinuierlich. Die große Anzahl von über zwanzig Personen im Haus und die Titel, die sie zusätzlich zu ihren teils sehr ähnlichen Namen tragen, machen das Geschehen teils etwas unübersichtlich. Die Enttarnung des Täters am Ende des Buches hat mich leider nicht übermäßig begeistert. Stableford selbst hatte sich nicht auf eine Person festgelegt und das Motiv des Täters überzeugte auch nicht recht. Die nebenbei passierende Analyse der Genremotive hingegen gibt dem Roman erneut einen gewissen Reiz.

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Cover Action at a Distance englisch

Während Thomas Nightingale die Beerdigung eines alten Freundes besucht, schickt er Peter ins Archiv, um sich mit dem Fall vertraut zu machen, bei dem Nightingale mit Angus Strallen zusammengearbeitet hat. Angus hat in den Fünfzigern Nightingales Hilfe gesucht, um einen Serienmörder zu verfolgen. Einmal konnte Angus ihn schon stellen, doch der ehemalige Nazi wendete Magie an, um zu entkommen. Seitdem wird er von der britischen Regierung geschützt, die ihn für ein Geheimprojekt benötigt.

Da er die Morde nun jedoch in London fortsetzt, stellen Angus und Nightingale eine Falle. Der Mörder sucht jedoch nicht nur nach neuen Opfern, sondern plant auch eine Katastrophe gewaltigen Ausmaßes.

Action at a Distance erschien ursprünglich in vier Teilen. Im Gegensatz zu den bisherigen Sammelbänden, wurde auf die Zwischencover verzichtet, so dass die Geschichte nicht so unterbrochen und viel mehr aus einem Guss wirkt. Sie ist auch deutlich weniger verwirrend als manche andere Graphic Novel der Reihe. Es ist schön, auch mal Nightingale als Hauptperson einer Geschichte zu erleben, auch wenn durch diesen Fall nicht viel Neues über ihn verraten wird. Die fiktionalen Ereignisse wurden zudem stark mit dem historischen Fakten verwebt.

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Cover Starsight englisch

Die Menschen sind dabei sich den Planeten Detritus, auf dem sie seit Generationen von den außerirdischen Krell gefangen gehalten werden, zurückzuerobern. Ihre Raumjäger treiben die Gegner immer weiter in den Weltraum zurück und die Ingenieure schlachten die zerstörten Orbitalplattformen aus, um immer neue Schiffe für die noch kleine Flotte zu bauen. Doch gerade als in Spensa und ihren Mitstreitern Hoffnung aufkeimt, erscheinen zwei Kampfkreuzer im Himmel über Detritus. Die Krell haben Verstärkung erhalten.

Inzwischen ist es den Ingenieuren gelungen eine alte Videoaufzeichnung zu dekodieren, die sich im Speicher einer zurück eroberten Orbitalplattform befand. Sie zeigt die letzten Minuten, bevor die Plattform und alles Leben auf dem Planeten von einer gewaltigen, dunklen Macht zerstört wurde. Sie wurde von Menschen wie Spensa angelockt, die in die Dimension schauen können, die für Hyperraumsprünge verwendet wird. Auch jetzt kann sie ihre hasserfüllten Blicke auf sich spüren. Außerdem ist da noch eine andere Präsenz, die versucht Kontakt mit ihr aufzunehmen.

Wenige Augenblicke später springt ein unbekanntes, außerirdisches Raumschiff aus dem Hyperraum über Detritus. Spensa eilt zum Angriff, doch das fremde Schiff stürzt nur auf die Planetenoberfläche herab und kann von Spensa im letzten Moment vor einem tödlichen Aufprall gerettet werden. An Bord befindet sich eine den Menschen nicht unähnliche, violette Frau, die sogar ein wenig Englisch sprechen kann. Bevor sie das Bewusstsein verliert, erzählt sie Spensa davon, dass sie als Abgesandte ihres Volkes Testflüge bei den Krell absolvieren soll, die nach neuen Jägerpiloten suchen. Spensa sieht eine einmalige Gelegenheit. Mit Hilfe von Hologrammen könnte sie sich für die Pilotin ausgeben und bei den Krell spionieren. Dabei ergäbe sich hoffentlich die Möglichkeit, einen Hyperantrieb zu stehlen und so die Menschheit aus ihrem Gefängnis zu befreien. Ohne große Vorbereitung, ohne Erfahrung im Spionieren und ohne einen Plan, wie sie nach Detritus zurückfinden kann, macht sie sich gleich auf den Weg.

Spensa entdeckt bei ihrer Mission ständig neue Geheimnisse über ihre Unterdrücker, die Geschichte der Menschheit, das Universum in denen sie leben und ihre eigenen Fähigkeiten. So entwickelt sich der Roman immer wieder in neue Richtungen und bleibt ungemein spannend. Nach und nach überschlagen sich die Ereignisse und für Spensa wird alles viel komplizierter, als sie sich das zu Beginn hätte ausmalen können. Jedoch wächst sie auch an ihren Herausforderungen und mit ihren Fehlern. Der große Cliffhanger am Ende lässt mich gespannt auf den dritten Teil der Reihe warten.

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Cover Die Sterne werden fallen deutsch

In Europa herrscht eine revolutionäre Stimmung. Der Widerstand gegen die Technologieabkehr des Königs weitet sich auf breite Teile der Bevölkerung aus, da niemand weiß, dass die Gesetze die Menschheit durch die Ausrottung einer künstlichen Intelligenz beschützen sollen. Diese zieht im Hintergrund ihre Fäden und nutzt die Widerstandsgruppen, um ihre eigene Kontrolle über die Infrastruktur der Welt zu vergrößern. Ophelia und Jye arbeiten verdeckt im Widerstand und spionieren diesen für den König aus. Dabei versuchen sie die Pläne der künstlichen Intelligenz so gut es geht zu vereiteln und ihren geheimen Standort aufzuspüren.

Nach drei Monaten ist Ophelia ihrem Ziel endlich nähergekommen. Costard hat ihr mitgeteilt, dass sie in einer Woche aus der Einsatztruppe ins Hauptquartier verlegt werden soll. Doch der Anführer der Truppe macht ihr mit seinem Misstrauen einen Strich durch die Rechnung. Er enttarnt Ophelia und nur eine Rettung durch die Männer des Königs kann das Schlimmste verhindern. Nun ist sie jedoch raus aus dem Undercovereinsatz und wird sich nie wieder als Widerstandskämpferin ausgeben können. Durch das Scheitern ihrer Mission sinken auch ihre Hoffnungen, am Hof des Königs wieder willkommen zu sein. Statt einer Heldin, die ihre Schuld beglichen hat, kehrt Ophelia nur als die Frau zurück, die versucht hat, den König zu töten.

Entsprechend möchte man sie auch nicht mit Kollegen, die ihr nicht vertrauen, auf neue Einsätze schicken. Sie kommt sich elendig unnütz vor, bis man ihr anbietet, im Forschungsteam mitzuarbeiten, das nach einem neuen Weg suchen soll, die künstliche Intelligenz zu zerstören.

Mit dem Abschlussband ihrer Ophelia Scale-Trilogie schafft es Lena Kiefer sich noch einmal zu steigern. Das Buch ist aufregend und emotional bis zur letzten Seite. Es entstehen keine Längen, da sich die Geschichte immer wieder in neue Richtungen entwickelt. Besonders hat mir gefallen, dass die Bücher nicht so tragisch enden, wie so manch anderer Young Adults-Dystopie-Reihe. Ophelia überzeugt als Hauptcharakterin mit ihrer Bandbreite an Stärken und Schwächen.

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