Meine Bücherwürmer


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Rezensionen

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Cover Silver Linings englisch

Archivist Wellington Thornhill Books und seine neue Kollegin Eliza D. Braun sind in Kairo angekommen, um für das Ministerium für Eigenartige Vorkommnisse Fallunterlagen abzuholen und ins Hauptquartier nach London zu transportieren.

Eliza ist schlecht gelaunt. Sie mag Ägypten sehr, doch die Tatsache, dass sie nicht mehr als Agentin tätig ist und stattdessen Books assistieren muss, trübt ihre Freude über die Reise.

In der lokalen Außenstelle des Ministeriums erwarten die beiden eine eher kalte Begrüßung und viele Akten zur Durchsicht. Allerdings endet der Tag mit einer Katastrophe. Im vor Ort stationierten Bataillon ist es zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Books und Braun eilen zur Hilfe.

Silver Lining ist eine von vielen Kurzgeschichten im The Ministry of Peculiar Occurrences / Books & Braun-Universum und eine der wenigen, die von Philippa Ballantine und Tee Morris selbst verfasst wurden. Zwar ist die Geschichte nicht sehr lang, doch die Dynamik zwischen Books und Braun stimmt und macht Lust auf mehr.

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Cover The Very First Damned Thing englisch

Dr. Bairstow ist in der Zeit zurückgereist, um das St Mary's Institut zu gründen. Dazu benötigt er die offizielle Unterstützung und Finanzierung der britischen Regierung. Schon mehrfach hat er sich mit den Mitgliedern eines Gremiums getroffen, konnte sie aber bisher nicht überzeugen. Für das aktuelle Treffen hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen. Aus den Gemälden im Sitzungsraum folgert Dr. Bairstow, dass Mitglieder des Gremiums sich für die Schlacht von Waterloo interessieren. Und er liegt richtig. Einer Einladung, selbst an einer Zeitreise teilzunehmen, können sie nicht widerstehen.

Zu ihrer Sicherheit nehmen sie den späteren Sicherheitschef von St Mary's, Major Guthrie, der derzeit noch für das Gremium arbeitet, ebenfalls mit in die Vergangenheit. Hier sind Dr. Bairstows Gäste völlig überwältigt. Vor ihren Augen spielt sich eine der berühmtesten Schlachten der britischen Geschichte ab und sie sind live mit dabei.

In The Very First Damned Thing begleitet der Leser ausnahmsweise nicht Max, sondern ihren Vorgesetzten Dr. Bairstow. Die interessante Kurzgeschichte erzählt von der Gründung von St Mary's, dem Überzeugen der Regierung, dem Aufbau der Gebäude und dem Eintreffen der ersten Mitarbeiter, bis eines Tages auch Max, als ahnungslose Anwärterin auf einen Trainingsplatz vor der Tür steht. Die Informationen ergänzen die letzten Lücken in der vergangenen Geschichte von St Mary's und geben einen kleinen Einblick in Ereignisse, die Dr. Bairstow geprägt haben.

The Very First Damned Thing ist auch in The Long and Short of it enthalten.

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Cover What Could Possibly Go Wrong? englisch

Nachdem sie sich bei ihrem letzten Zeitreiseabenteuer eine schwere Knieverletzung zugezogen hat, muss es Max nun für eine Weile etwas ruhiger angehen lassen. Daher hat sie mit Peterson die Position getauscht. Für das nächste halbe Jahr wird sie sich um die Ausbildung der neuen Rekruten am Institut von St Mary's kümmern, während er die Geschichtsabteilung leitet. Sie hat dazu ein neues Trainingsprogramm aufgestellt, bei dem die Rekruten schon viel schneller praktische Erfahrungen mit Zeitreisen sammeln sollen.

Nach wenigen Wochen Ausbildung steht die erste Reise in die Vergangenheit an. Im Tal der Könige sollen die Rekruten an zwei Tagen den Bau der Pharaonengräber dokumentieren. Anfangs verläuft alles nach Plan, doch am zweiten Tag zieht plötzlich ein gewaltiger Sturm auf. Regenmassen beginnen die Gegend zu überfluten. Als sich dann auf dem Rückweg in die schützende Zeitmaschine jemand aus einem der Teams den Fuß verletzt, müssen Max und Markham zurück und ihnen helfen. Doch weit kommen sie nicht, bevor Sicherheitskraft Randall mit seinem Bein in eine Felsspalte einbricht und stecken bleibt. Wenn sie ihn nicht schnell befreien können, wird er ertrinken. Doch das Bein lässt sich nicht lösen und das Wasser steigt immer schneller. Um Randall zu retten, stemmt sich die ganze Gruppe gegen die Flut, hält sich gegenseitig in Position und führt eine Mund-zu-Mund-Beatmung unter Wasser durch.

Die zweite Trainingsmission führt in die Steinzeit. Ziel ist es Flora und Fauna zu katalogisieren und wenn möglich herauszufinden, wie die Neandertaler ausgestorben sein könnten. Die Gruppe kann ihr Glück kaum fassen, als sie in er Nähe tatsächlich eine bewohnte Siedlung entdecken. Als die Bewohner, bestehend aus Homo Sapiens und Neandertalern zur Mamutjagd aufbrechen, folgen die Zeitreisenden ihnen. Schon bald werden jedoch Säbelzahntiger, angelockt von den Todesschreien eines Mamuts, auf sie aufmerksam. Jetzt heißt es, auf dem schnellsten Weg zurück zur Zeitmaschine.

What Could Possibly Go Wrong? ist dank der vielen kleineren Zeitreisen und neuen Charaktere deutlich abwechslungsreicher und unterhaltsamer als die letzten Bände der Reihe. Der ansonsten schon zu häufig im Vordergrund stehende Konflikt mit Clive Ronan findet diesmal glücklicherweise nicht statt. Dabei bleibt Jodi Taylor aber ihrer üblichen Mischung treu und vereint spannende Geschichten mit dem humorvollen Chaos, für das St Mary's bekannt ist.

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Cover Unbound englisch

Isaac ist am Boden zerstört. Zusammen mit seiner Freundin Lena sucht er noch immer nach Jeneta. Das Mädchen, das bei ihm Buchmagie lernen sollte, ist seit Wochen verschwunden und er gibt sich selbst die Schuld daran. Doch nach dem Kampf gegen die Geisterarmee hat Johannes Gutenberg Isaac seine Kräfte geraubt und den Buchmagiern jeglichen Kontakt zu ihm verboten. Noch dazu hat die Anführerin der Geisterarmee seine Erinnerungen an sie blockiert, so dass er erstmal keine Anhaltspunkte für seine Suche hat. Unerwartet kommt ihm Doktor Shah zur Hilfe. Sie kennt eine Sirene, die es mit ihrem Gesang vielleicht schaffen kann, Isaacs Erinnerungen freizulegen. Das Experiment endet für Isaac fast tödlich, doch er kommt an einen Namen: Meridiana heißt die mysteriöse Anführerin der Geisterarmee, die die gesamte Welt bedroht und immer wieder Anschläge auf die Buchmagier verübt.

Ohne seine Magie muss Isaac sich auf seine Fähigkeiten als Bibliothekar verlassen und in Büchern nach Hinweisen zu Meridiana suchen. Er kann lediglich einen Verweis aufstöbern und der führt ihn zu einem seit Tausend Jahren toten Papst und Magier. Da es sich um seine einzige Spur handelt, kann ihm jetzt nur noch jemand weiterhelfen, der mit Geistern Kontakt aufnehmen kann. Er versucht einen Gefallen in der übernatürlichen Community einzufordern, doch der Preis, den ein Blutmagier für den Zauber verlangt, ist hoch. So bringt er nicht nur sich selbst in größte Gefahr, sondern auch Lena und Doktor Shah.

Einen kleinen Erfolg kann Isaac jedoch verbuchen. Es gelingt ihm mit dem Geist des Papstes zu sprechen und so etwas über Mirdianas Vergangenheit zu erfahren. Diese hat ihn jedoch inzwischen aufgespürt und greift ihn mit ihren Monstern an.

Isaac ist in Unbound von seiner Suche nach Jeneta ganz besessen und seine Niedergeschlagenheit und Hilflosigkeit wirken sich auch auf Lena und Doktor Shah aus. Er glaubt nicht, dass die Buchmagier alles in ihrer Macht Stehende unternehmen werden, um Jeneta zu finden und dass Johannes Gutenberg sie eher töten als retten wird. So hat Isaac das Gefühl, keine andere Wahl zu haben, als selbst die Suche mit allen Mitteln voranzutreiben, auch wenn er dabei wichtige moralische Grenzen überschreitet. Gegen Ende des Buches wird die Stimmung dann endlich wieder etwas gelöster und auch der gewohnte Humor kehrt zurück. Bis dahin ist es spannend und mit vielen interessanten neuen Ideen und Charakteren gespickt.

In Unbound wird die Welt der Buchmagier auf den Kopf gestellt. Durch Meridianas Angriffe erfährt der ganze Planet von der Existenz der Magie. In zukünftigen Bänden der Reihe herrschen also ganz andere Voraussetzungen für Isaac und seine Freunde.

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Cover Plot Boiler englisch

Darla Pettistones hat mit sinkenden Umsätzen in ihrem kleinen New Yorker Buchladen zu kämpfen. Ihre neu eingerichtete Bistroecke hilft da ein wenig, auch wenn George King von Perky's Coffee Shop an der nächsten Ecke die Konkurrenz gar nicht gerne sieht. Aber auf George ist Dara gerade eh nicht gut zu sprechen, denn als einziger Ladenbesitzer hat dieser seinen Anteil am gemeinsamen Straßenparty zum vierten Juli noch nicht beglichen. Darla hat die Veranstaltung zusammen mit ein paar Kollegen organisiert, um mehr Anwohner auf die kleinen Läden aufmerksam zu machen. Da es nur noch drei Tage bis zum Vierten sind, beschließt Darla Perky's Coffee Shop noch einen letzten Besuch abzustatten, um zu schauen, ob sich George doch noch zum zahlen überreden lassen kann. Vor Ort delegiert George die Aufgabe an seine deutlich freundlichere Frau Livvy weiter, die Darla auch gleich einen Scheck ausstellt und ihr versichert, dass sie sich schon sehr auf die Party freuen.

Am Vierten verläuft das Straßenfest anfänglich wie geplant. Alle Läden sind mit ihren Ständen vertreten, werben um neue Kunden und verteilen Gratisproben. Die Karateschule führt ihre Kampftechniken vor und die Tanzschule überrascht die Besucher immer wieder mit zuvor einstudierten Flashmobs. Darla ist begeistert, bis Reese, der Polizist mit dem sie schon bei einigen Mordfällen zu tun hatte und mit dem sie auf ein paar Dates gegangen ist, vorbeischaut und plötzlich eine Verlobte an seiner Seite hat. Etwas missmutig zieht Darla zusammen mit ihrer Freundin und Untermieterin Jake ihre abschließende Runde über die Party, bis sie am Stand von Perky's Coffee Shop über die Leiche von Livvy King stolpert.

Am nächsten Tag versucht Darla ihre Kollegen zu einer Nachbesprechung der Straßenparty zusammen zu trommeln, doch einige kann sie einfach nicht erreichen. Mit zunehmender Zeit beschleicht sie ein immer unguter werdendes Gefühl. Sie ist kurz davor die Polizei zu rufen, weil sie glaubt, dass einem weiteren ihrer Nachbarn etwas passiert sein könnte, als dieser plötzlich hinter ihr steht. Die Erleichterung ist nur von kurzer Dauer, denn in seinem verschlossenen Laden findet Darla eine weitere Leiche.

Wie schon im vorherigen Band Literally Murder dauert es sehr lange, bis in Plot Boiler der erste Mord passiert. So bleibt entsprechend weniger Zeit für die Suche nach Spuren. Da ich bei einem Mystery die Ermittlungsarbeit und die Möglichkeit zum Mitraten für die zentralen und reizvollen Aspekte halte, hat mir das weniger gut gefallen. Auch dass Darla sich bei der Konfrontation mit dem Täter auf den letzten Seiten ziemlich dumm anstellt und scheinbar alle ihre bisherigen Erfahrungen mit Mördern wieder vergessen hat, überhaupt nicht misstrauisch ist, obwohl sie zuvor mehrfach gewarnt wurde und auch noch ihren Kater ignoriert, auf den sie inzwischen ansonsten bei den Ermittlungen all ihr Vertrauen setzt, passt einfach nicht.

Trotz dieser Schwächen ist der Rest von Plot Boiler durchaus spannend und unterhaltsam und auf dem Niveau der restlichen Bände der Reihe.

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