Meine Bücherwürmer


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Cover This Old Homicide englisch

Bauunternehmerin Shannon Hammer macht sich Sorgen um ihren Nachbarn Jesse. Sie kennt den alten Mann seit ihrer Kindheit. Er hat ihrer Schwester und ihr beigestanden, als ihre Mutter gestorben ist. Jetzt hat ihn im kleinen Städtchen Lighthouse Cove seit Tagen niemand mehr gesehen. Nachdem er auf ihr Klopfen und Rufen nicht reagiert, beschließt Shannon den ihrer Familie anvertrauten Notfallschlüssel zu benutzen und im Jesses Haus nach dem Rechten zu sehen. Das Erste, was sie im Haus überrascht, ist die unglaubliche Unordnung, die sie vom ehemaligen Navy SEAL nicht gewohnt ist. Schubladen und Schränke stehen offen und die Inhalte sind auf dem Boden verstreut. Erst denkt sie sich nichts dabei, doch dann findet sie Jesse tot auf seiner Couch liegen. Sogleich ruft sie die Polizei und Jesses einzige Verwandte, ihre gute Freundin Jane.

Auch wenn noch kein Autopsiebericht vorliegt, ist Shannon fest davon überzeugt, dass ein Einbrecher auf der Suche nach etwas bestimmten war und für den Tod ihres Nachbarn verantwortlich ist. Bestärkt wirkt sie in ihrer Vermutung, als sie in der nächsten Nacht vom Schein einer Taschenlampe geweckt wird, die sich durch das Haus des Verstorbenen bewegt. Zusammen mit ihrem Untermieter, dem berühmtem Autor Mac Sullivan, betritt sie das Gebäude durch die Vordertür. Der Einbrecher scheint sie jedoch gehört zu haben und verschwindet durch die offen stehende Terrassentür. Shannon kann sich keinen Reim darauf machen, was er gesucht haben könnte. Jesse hat seit Jahren nur von seiner Rente gelebt.

Bei der Trauerfeier für Jesse gelangt Shannon zu zwei überraschenden Erkenntnissen. Zum einen taucht überraschend eine Frau namens Althea auf und behauptet Jane gegenüber, die letzten sechs Monate die Freundin des Verstorbenen gewesen zu sein. Shannon hatte von ihrem Vater diesbezüglich Gerüchte gehört, doch sie als Jesses typisches Seemannsgarn abgetan. Zum anderen wird Jane von einem Antiquitätenhändler angesprochen, der ihr die goldene und mit Juwelen besetzte Halskette abkaufen will, die Jesse vor Jahren in einem versunkenen Wrack gefunden hat. Jane und Shannon können nur darüber lachen, denn Jesse hat irgendwann zugegeben, dass er sich die Geschichte nur ausgedacht hat und es die Kette nie gegeben hat. Doch der Antiquitätenhändler lässt nicht locker, Jesse habe ihm das Schmuckstück direkt nach seinem Fund gezeigt und er hat es selbst in den Händen gehalten. Sollte Jesse tatsächlich so etwas wertvolles besessen haben, wäre das natürlich ein mögliches Motiv für den Mord an ihm.

Mit This Old Homicide liefert Kate Carlisle einen weiteren gut geschriebenen und spannenden Cozy Mystery ab. Interessant am Buch ist, dass Shannon Gespräche mit Mac über das Schreiben von Mystery-Büchern und deren Struktur führt. Mal schauen, ob das zu einem wiederkehrenden Thema der Reihe wird. Weniger gefallen hat mir, dass Shannon zu viele Personen durch ihr unreifes Verhalten auffallen. Unliebsame Charaktere dürfen ruhig durch unterschiedliche Charakterzüge negativ auf sich aufmerksam machen. Außerdem überrascht das Auftauchen eines Geists, da die Fixer-Upper Mysteries ansonsten eher in der Realität angesiedelt sind.

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Cover City of Heavenly Fire englisch

Seit Jace mit dem Engelsschwert vom Einfluss von Clarys bösen Bruder Sebastian befreit wurde, manifestieren sich Aufregung und Emotionen bei ihm als starke Hitze in seinem Körper. Das himmlische Feuer scheint sein Blut nicht verlassen zu wollen. Clary frustriert dies, da sie Jace wieder einmal nicht Nahe sein kann. Sebastian nutzt unterdessen die Macht seines Kelches, um die Institute der Shadowhunter zu überfallen und immer mehr von ihnen in willenlose Marionetten zu verwandeln. Innerhalb von nur zwei Tagen hat er weltweit fast alle Institute ausgelöscht und seine Armee vergrößert. Das Konklave beschließt eine sofortige Evakuierung und so müssen Clary, Jace und ihre Familien durch ein Portal nach Alicante reisen. Mit der Hauptstadt der Shadowhunter kann Clary jedoch nur traurige Erinnerungen von Verrat, Tod und Krieg verbinden und auch hier sind sie vor Sebastian und seinen Angriffen nicht geschützt. Das Konklave unterschätzt ihn maßlos und viele Shadowhunter müssen sterben. Insbesondere scheint er es auf Clary und Jace abgesehen zu haben und unternimmt mehrere Versuche, sie ihn seine Fänge zu bekommen.

Simon bleibt in New York zurück, wo er von anderen Vampiren angegriffen wird. Maureen, seine ehemalige Stalkerin, hat sich zur Anführerin der ortsansässigen Vampire erhoben und ihn gefangen nehmen lassen. Nun hält sie Simon wie eine Puppe verkleidet in einem Käfig. Seine einzige Hoffnung ist Raphael, der eigentlich geschworen hat, Simon zu töten. Maureens rechte Hand will den Umsturz, da ihre Fahrlässigkeit beim Töten von Menschen das Ende aller Vampire in New York bedeuten könnte. Raphael befreit Simon und zusammen reisen sie nach Alicante, um die Hilfe des Konklaves gegen Maureen zu erbitten. Doch Sebastian hat vor einen Keil zwischen die Shadowhunter und ihre Alliierten zu treiben und Raphael gehört zu den Repräsentanten, die spurlos verschwinden. Zu den Opfern zählen auch Clarys Mutter, ihr Verlobter Luke und Magnus Bane.

City of Heavenly Fire / City of Heavenly Fire besitzt viele Handlungsstränge und Nebenfiguren zu deren Perspektiven immer wieder gewechselt wird. So zieht sich das Ende nach einer Weile doch sehr in die Länge. Da jedoch die Spannung kaum nachlässt, ist dies gut zu verschmerzen. Die meisten Charaktere schaffen es in diesem Band ihre Beziehungen aufzuarbeiten und glücklich zu werden oder zumindest oder zumindest mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken. Emotionen und moralische Entscheidungen sind die zentralen Themen des Buches. Die jugendlichen Helden müssen erkennen, dass es oft keinen Weg gibt, der alle Probleme löst und dass gut nicht immer gut und böse nicht immer böse ist.

Mit City of Heavenly Fire / City of Heavenly Fire beendet Cassandra Clare ihre The Mortal Instruments / Chroniken der Unterwelt-Reihe. Sie hatte im Vorfeld angekündigt, dass mit dem letzten Band alle Handlungsstränge zu Ende geführt werden. Für die Hauptcharaktere stimmt dies, doch hat sie im Buch einige neue junge Shadowhunter eingeführt, deren Geschichten erst begonnen wurden. Es wirkt so, als sollten diese noch an anderer Stelle fortgeführt werden. Nachdem die Verfilmung des ersten Bands der Reihe nicht so erfolgreich war, soll sie 2015 wohl als TV-Serie neu verfilmt werden.

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Cover Wings englisch

Masklin, Gurder und Angalo haben inzwischen den Flughafen erreicht und müssen feststellen, dass es viel mehr Menschen in der Welt gibt, als sie bisher angenommen haben. Noch dazu sehen sie sich alle sehr ähnlich. Es ist fast unmöglich den richtigen zu finden. Das Ding hilft ihnen dabei, zumindest den Weg in das richtige Flugzeug nach Florida zu finden. Dort angekommen wollen sie es rechtzeitig zum Start eines Kommunikationssatelliten schaffen, um Das Ding mit an Bord zu schmuggeln. Es soll vom Weltraum aus das Raumschiff rufen, das die Nomen vor mehreren zehntausend Jahren auf die Erde gebracht hat. An Bord des Flugzeugs fühlen sich Gurder und Angalo gleich heimisch. Wie im Laden, in dem sie aufgewachsen sind, gibt es hier Teppich, eine Klimaanlage und elektrisches Licht. Nur an Essen ist nicht so leicht heranzukommen. In ihrer Verzweiflung beschließen sie eine Stewardess zu erschrecken. Als wäre das noch nicht Aufmerksamkeit genug, kann Angalo nicht an sich halten und schleicht sich ins Cockpit, wo er entdeckt wird. Erneut muss ihnen Das Ding aus der Patsche helfen.

In Florida angekommen sehen sie sich einer gefährlichen und unbekannten Wildnis gegenüber. Irgendwie müssen sie die 18 Kilometer lange Strecke bis zur Startrampe in wenigen Stunden zurücklegen. Für die kleinen Nomen eine unüberwindbare Aufgabe. Doch dann bemerken die Drei plötzlich, dass sie an ihrem Lagerplatz im Glas umzingelt wurden. Wie sich herausstellt, gibt es nicht nur mehr Menschen, sondern auch mehr Nomen auf der Welt. Glücklicherweise kann Das Ding die Fremden einigermaßen verstehen und es scheint so, als könnten sie ihnen helfen, rechtzeitig die Startrampe zu erreichen.

In Wings / Flügel wird die Geschichte von Masklins Gruppe und ihrer Reise nach Florida erzählt, während der Vorgängerband Diggers / Wühler behandelt, was zeitgleich mit den Nomen im Steinbruch geschieht. Wer Wings / Flügel liest, sollte daher auf jeden Fall vorher Diggers / Wühler lesen. Das Finale der The Nome Trilogy / Die Nomen Trilogie enttäuscht nicht. Neben einer spannenden und unterhaltsamen Abenteuergeschichte für junge Leser baut das Buch die Behandlung der moralischen Themen, die bereits in den ersten beiden Bänden zur Sprache kamen, weiter aus.

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Cover Diggers englisch

Die Nomen gewöhnen sich gerade an ihr neues Leben im Steinbruch, als erneut Menschen in ihrem Leben auftauchen. Der Steinbruch soll wieder geöffnet werden. Erstmal ist da nur ein Mann, der einen Zettel ans Tor klebt, doch alle wissen, dass bald mehr kommen werden. Masklin ist es leid, dass die Nomen immer wieder von einer Niesche in die nächste ziehen und sich verstecken müssen. Da er inzwischen weiß, dass sie von einem anderen Planeten stammen und ein Raumschiff in Erdnähe noch immer auf ihre Rückkehr wartet, beschließt er, dass nun die Zeit gekommen ist, das Schiff zu rufen. Zusammen mit den anderen Anführern der Gemeinschaft, Gurder und Angalo, macht er sich auf nach Florida, um einem Raketenstart beizuwohnen. Unterdessen geht es jedoch im Steinbruch drunter und drüber.

Die Menschen kehren zurück und Nisodemus nutzt die Panik der Nomen, um die Macht zu ergreifen. Hilflos müssen Dorcas und Grimma zusehen, wie er den Leuten einredet, sie könnten den Laden, aus dem sie geflohen sind, zurückbringen, indem sie Schilder aufstellen. Auf die gleiche Art möchte er die Menschen vom Steinbruch fernhalten, doch diese lassen sich von den selbstgemalten Nomenschildern nicht abhalten und kommen in immer größerer Anzahl daher. Ein plötzlicher Wintereinbruch macht den Nomen zusätzlich zu schaffen. Der erste menschliche Aufräumtrupp hat fast ihre gesamten Vorräte gefunden und entsorgt.

In Diggers / Wühler wird die Geschichte der Nomen im Steinbruch erzählt, während der Nachfolgeband Wings / Flügel behandelt, was zeitgleich mit Masklins Gruppe geschieht. Wer Diggers / Wühler liest, sollte daher auf jeden Fall auch Wings / Flügel lesen. Terry Pratchett macht dort weiter, wo er in Truckers / Trucker aufgehört hat. Erneut regt sein Buch den jungen Leser zum selbstständigen Nachdenken an. Im Vordergrund steht diesmal auch der Forschungsdrang und der Gedanke, dass es außerhalb des Bekannten immer noch mehr zu entdecken gibt und man nicht einfach verharren oder gar zurückgehen sollte.

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Cover Truckers englisch

Die Nomen sind klein und flink. Die großen Menschen bewegen sich für sie wie in Zeitlupe, daher wird ihnen eine Intelligenz vergleichbar mit der von Ratten zugestanden. Eine kleine Gruppe von Nomen lebt in der Nähe einer Autobahnraststätte. Früher waren es mehr, doch viele sind gestorben. Nun sind nur noch Masklin und Grimma übrig, die sich um eine Handvoll alter Gnomen kümmern. Masklin ist ständig auf der Jagd, um genug Essen für alle herbeizuschaffen, und es ist ein guter Tag, wenn er mal eine Ratte erlegen und in ihre Höhle zerren kann. Doch als er eines Tages heim kommt, gräbt sich ein Fuchs in ihren Bau. Zwar kann Masklin ihn vertreiben, doch zwei der alten Nomen wurden bereits gefressen. Jetzt reicht es ihm. Sie müssen weg von der Straße und wo anders hin. Er beschließt, dass die gesamte Gruppe auf einen der Lastwagen klettern soll, die an der Raststätte halten. So beginnt ihre Reise ins Ungewisse.

Als der Lastwagen zum Stehen kommt und die Nomen von der Ladefläche klettern, finden sie sich in einem großen Gebäude wieder. Noch erstaunlicher ist, dass auch hier Nomen leben. Unzählige! Sie tummeln sich in den Böden und Wänden eines mehrstöckigen Kaufhauses und haben dieses in ihrem Leben noch nie verlassen. Dass es ein Draußen mit Himmel, Wetter, Sonne und Mond wirklich gibt, glauben sie nicht. Sie haben sich in Abteilungen zerstritten und misstrauen sich gegenseitig.

Die Gruppe um Masklin ist orientierungslos in all dem Gewimmel und fühlt sich nirgends zugehörig. In ihrer Verzweiflung hören sie plötzlich eine Stimme. Seit jeher tragen sie Das Ding, einen glatten, schwarzen Kasten, mit sich herum. Die Anführer des Stammes behaupten, dass Das Ding ihnen Anweisungen gibt, um die Nomen in den Himmel zu bringen. Bisher hat es jedoch noch nie laut gesprochen und so mussten sie sich die Anweisungen selbst ausdenken. Das Ding verrät den Nomen, dass es sich bei ihm um einen Navigationscomputer für interstellare Reisen handelt und dass sie vor über 15.000 Jahren auf der Erde abgestürzt sind. Jetzt, wo Das Ding die umliegende Elektrizität anzapfen kann, kann es wieder aktiv mit den Nomen kommunizieren und ihnen helfen. Masklin und die anderen verstehen das alles nicht. Was sie allerdings verstehen, ist seine Warnung, dass das Kaufhaus in drei Wochen abgerissen werden soll. Jedoch glaubt ihnen das von den Kaufhaus-Nomen natürlich niemand.

In Truckers / Trucker beginnt die abenteuerliche Reise der Nomen, die sich insgesamt über drei Bände erstreckt. Typisch für die frühen Werke von Terry Pratchett ist der Humor und Wortwitz, der gerade in The Nome Trilogy / Die Nomen Trilogie sehr gut zum Vorschein kommt, wenn die Nomen sich ihre Gedanken zum Verhalten der Menschen machen. Er schafft es in diesem Buch für junge Leser, viele Gedanken zu Themen wie Weltanschauung, Gleichberechtigung und Glauben mit unterzubringen und vor allem zum Nachdenken anzuregen.

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