Meine Bücherwürmer


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Cover United We Spy englisch

Das letzte Schuljahr an der Gallagher Academy For Exceptional Young Women hat für die vier Zimmergenossinnen begonnen und so sind Cammie, Bex, Mace und Liz in die alten Gemäuer der traditionsreichen Schule für Spioninnen zurückgekehrt. Doch eigentlich wären sie viel lieber draußen und auf der Jagd nach den verbleibenden Mitgliedern des Circle of Cavan, der Terrororganisation, deren Gründungsmitglieder bis zum letzten Schuljahr ein strikt gehütetes Geheimnis waren. Die einzige verbleibende Kopie befand sich versteckt in Cammies Unterbewusstsein. Doch dann gelang es Catherine mit Hilfe von Doktor Steve an sie heranzukommen und nun töten sie einen Nachfahren der Gründungsmitglieder nach dem anderen. Das wäre an sich keine schlechte Sache, doch hat der Zirkel einen teuflischen Plan in Gang gesetzt, den es aufzuhalten gilt. Wenn aber alle, die davon wissen, tot sind, kann auch niemand mehr darüber reden.

Natürlich will Cammies Mutter und Direktorin, dass sich die Mädchen auf ihre Ausbildung konzentrieren und die Suche den Profis überlassen. Allerdings verspürt Cammie eine starke persönliche Verbindung zum Fall, vor allem, weil ihr Freund Zach noch immer da draußen ist und nach Catherine, seiner Mutter, fahndet. Als dann auch noch Macey besorgt ist, dass ihrem Freund Preston etwas passieren könnte, da sein Vater Mitglied des Zirkels ist, lassen die Mädchen gleich ihre ersten Schulwoche sausen und fliegen nach Rom, um ihn an einen sicheren Ort zu bringen.

Scheinbar kommen sie gerade rechtzeitig, denn Preston wird offensichtlich beschattet und als Cammie und Macey Kontakt mit ihm aufnehmen, geraten sie gleich mitten in eine Verfolgungsjagd durch die Gassen von Rom. Doch Preston will gar nicht gerettet werden und flieht vor seinen Beschützerinnen. Als er sich aber seinem Vater nähert, werden sie beide von Agenten festgenommen und an einen geheimen Ort zum Verhör gebracht. Den jungen Agentinnen droht eine ordentliche Standpauke, da sie mitten in eine verdeckte Operation hineingeplatzt sind. Zudem ist Preston für sie endgültig außer Reichweite.

Im finalen Band der Gallagher Girls-Reihe steht den vier Mädchen keine geringere Aufgabe bevor, als die Welt zu retten. Jetzt müssen sie völlig auf sich alleine gestellt unter Beweis stellen, was sie in den letzten Jahren ihrer Ausbildung gelernt haben. Ähnlich wie am Ende der Harry Potter-Saga sind sie anfangs von ihrer Schule, die den zentralen Handlungsort der Reihe bildet, abgeschnitten und auf der Flucht vor den Behörden, nur um dann zum finalen Showdown wieder dort zu landen. Da die Gallagher Academy jedoch das zentrale Motiv der Serie ist, ist es auch in diesem Fall passend. Es ist schön zu sehen, dass auch nach so vielen Bänden dann doch noch einige Überraschungen für die Hauptcharaktere und den Leser anstehen. United We Spy / Spione fürs Leben, insbesondere wenn man auch noch das Bonuskapitel der Waterstones Edition dazuzählt, schließt die Reihe gelungen ab.

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Cover The Arctic Incident englisch

Artemis Fowl muss wieder einmal eine todlangweilige Therapiesitzung über sich ergehen lassen, als auf einmal sein Freund und Bodyguard Butler hereinplatzt. Nach zwei Jahren hat er endlich ein Lebenszeichen von seinem vermissten Vater erhalten. Die russische Mafia, die seinen Frachter versenkt hat, hält Artemis Fowl Senior gefangen und verlangt nun Lösegeld. Artemis und Butler befürchten jedoch, dass die Mafia lediglich vorhat, ihnen das Geld abzunehmen und sie dann alle samt umzubringen. Während er über einen Rettungsplan für seinen Vater und Reisepläne nach Russland nachdenkt, öffnet sich plötzlich die Tür seines Autos.

Holy Short, die selber von Artemis entführt und erst gegen Lösegeld freigelassen wurde, hat einen Karriereknick hinnehmen müssen. Sie schiebt nun zusammen mit Private Chix langweiligen Überwachungsdienst in einem Druckschacht. Bei einem Routinerundflug wird Chix plötzlich angeschossen. Holy eilt gegen ihre Befehle aus der Überwachungskabine und zieht Chix aus der Gefahrenzone. Anschließend eröffnet sie das Feuer auf die zwei angreifenden Goblins. Bei deren Verfolgung stößt sie auf ein selbstgebautes Shuttle, mit dem die Goblins zur Erdoberfläche gelangen können. Außerdem entdeckt sie Laserwaffen, angetrieben von menschlichen Batterien. Die Goblins scheinen mit einem Menschen Handel zu treiben und die Batterien in die Feenwelt zu schmuggeln. Zudem haben sie Zugriff auf alte, modifizierte Waffen, die eigentlich schon längst hätten vernichtet sein sollen. Holy hat sofort Artemis Fowl in Verdacht, da dieser über Kenntnis von der Feenwelt verfügt und sich schon als habgierig und skrupellos herausgestellt hat. Goblins alleine wären zu dämlich, um so eine Operation alleine durchzuführen. Widerwillig schickt Commander Root Holy auf die Erdoberfläche, um Artemis zum Verhör in die Feenstadt Haven zu holen.

In Haven wird schnell klar, dass Artemis nichts mit Schmugglern zu tun hat. Da von den schwer bewaffneten Goblins eine Gefahr ausgeht und die Menschen nichts von der Existenz der Feen erfahren dürfen, gehen der Feenpolizei die Möglichkeiten aus. Der Schmuggelhandel muss sofort gestoppt werden. Artemis bietet seine Hilfe an, stellt jedoch eine Bedingung. Er will die Hilfe der Feen bei der Rettung seines Vaters. Commander Root willigt ein und so reisen Holy, Artemis und Butler nach Paris, um einen Verdächtigen festzunehmen.

Unterdessen plant das Feengenie Opal Koboi zusammen mit dem degradierten Polizisten Briar Cudgeon den Aufstand der Goblins. Dazu hat sie in alle technischen Geräte der Feenpolizei Kameras und Steuerchips einbauen lassen. Nun kontrolliert sie, wann eine Waffe abgefeuert werden kann und wer welche Informationen zu sehen bekommt. Als erstes schaltet sie alle Waffen der Polizei ab. Als ihre Goblins dann die Stadt angreifen, können die Beamten nur tatenlos zusehen, wie alles verwüstet wird. Ihnen bleibt nur der geordnete Rückzug.

In The Arctic Incident / Die Verschwörung müssen sich Artemis und Holy das erste Mal Opal Koboi stellen. Das böse Genie spielt in einer Liga mit Foaly und Artemis und wird über die Jahre immer gefährlicher und tödlicher. Der gemeinsame Kampf gegen Opal und die Rettung seines Vaters wird die Beziehung zwischen Artemis und Holy nachhaltig verändern. Artemis ist von den Leuten, mit denen er zusammenarbeitet so beeindruckt, dass er sie sogar als Freunde bezeichnen würde und für sie sein Leben riskiert. Während es schwierig war im vorherigen Band einen wirklichen Sympathieträger auszumachen, hat sich das in diesem Buch völlig geändert, da die Hauptfiguren nun gemeinsam an einem Strang ziehen. So fällt es dem Leser viel leichter mit ihnen mit zu fiebern. Genau das, was dem ersten Band gefehlt hat. Das Buch ist 2009 auch als Graphic Novel (Amazon Partnerlink) erschienen.

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Cover Hidden englisch

Cassians Schwester Miram ist in der Forschungseinrichtung der Enkros gefangen, aus der noch nie ein Draki lebend entkommen ist. Jacinda gibt sich selbst die Schuld daran und will sie unbedingt retten. Außerdem hofft sie herausfinden zu können, was damals mit ihrem Vater nach seiner Gefangennahme passiert ist. Sie überzeugt Cassian und ihren Freund Will sich als Jäger auszugeben und sie in Drakigestalt als Beute bei den Enkros abzuliefern.

Jacinda wird tief in die Einrichtung hineingeführt und in eine Zelle gesperrt. In den Nebenzellen sind noch fast ein Dutzend weitere Drakigefangene. Kaum angekommen, wird sie durch die Rückwand der Zelle schon wieder freigelassen. Sie weiß nicht so recht was los ist, doch alle anderen Draki fliehen augenblicklich in den künstlichen Wald des unterirdischen Labors. Während Jacinda sich noch umschaut und überall Kameras entdeckt, wird sie von einem grauen Draki angegriffen. Er ignoriert ihre Beschwichtigungsversuche und stellt sich als äußerst gefährlich heraus. Kurz bevor einer der beiden beim Kampf zu Tode kommt, werden die Draki wieder von den Enkros eingefangen und zurück in ihre Zellen gesperrt. Scheinbar wollen sie jeden neuen Draki erstmal beim Aufeinandertreffen gegen den grauen beobachten. Für sie sind die Draki nicht mehr als Tiere, die sie untersuchen und piesacken. Der Zustand und die Aussagen ihrer Mitgefangenen machen ihr wenig Hoffnung, auch wenn sie nur plant für 24 Stunden zu bleiben, bevor sie Cassian, Will und Tamra befreien sollen. Besonders schlimm findet sie das Schicksal der gerade einmal zwölfjährigen Lia, die schon seit Monaten hier eingesperrt ist. Doch für ausgiebige Unterhaltungen bleibt ihr erneut keine Zeit, denn sie wird kurz darauf in einen Operationssaal gebracht, wo ihr ein Implantat unter der Haut eingesetzt werden soll. Während der Behandlung flackert jedoch plötzlich das Licht und wenige Augenblicke später ertönen Alarmsirenen. Jacinda, die noch immer an den Tisch gefesselt ist, hofft, dass ihre Rettung naht. Die Menschen beginnen panisch den Raum zu verlassen und sie bleibt allein zurück. Dann öffnet sich die Tür zum OP.

Der Abschluss der Firelight-Reihe steckt voller Konflikte. Cassian und Jacinda wurden im letzten Band miteinander verbunden und spüren gegenseitig ihre Gefühle. Dies macht besonders die Situation mit Will immer schlimmer. Will hat den Eindruck, dass Jacinda für sie ihr Stamm, der sie so sehr hat leiden lassen, noch immer das Wichtigste ist. Er wirft ihr somit schließlich vor, niemals loslassen zu können. In Hidden / Leuchtendes Herz gibt es kaum eine ruhige Minute. Das Buch beginnt gleich mit dem Start der Rettungsaktion und geht dann direkt in die Flucht der Gruppe über. Überall lauern Gefahren, denn zum einen geben die Enkros und ihre Jäger nicht so schnell auf und setzen ihnen nach und zum anderen droht auch durch den Drakistamm Gefahr für Jacinda und Will.

Da das gesamte Buch aus der Perspektive von Jacinda erzählt wird, erlebt man einige vielleicht ganz interessante Szenen nicht mit, bei denen sie nicht zugegen ist. Gerade das weitere Schicksal der anderen entflohenen Draki wäre reizvoll gewesen. Insgesamt hat es Sophie Jordan jedoch geschafft, ihre Trilogie zu einem zufriedenstellenden Ende, ohne zu viele offene Fragen oder Handlungsstränge, zu führen. Hidden / Leuchtendes Herz ist durchweg spannend und die Emotionen kochen immer wieder hoch, so gelingt das Mitreißen des Lesers.

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Cover City of Ashes englisch

Alecs und Isabelles Mutter Maryse Lightwood ist zum Institut zurückgekehrt und macht gleich klar, dass sie Jace nun nicht mehr vertraut, nachdem herausgekommen ist, dass Valentine behauptet, sein und Clarys Vater zu sein. Sie geht sogar so weit, ihn aus dem Institut zu schicken. Um seinen Frust rauszulassen begibt sich Jace in eine Werwolfbar und fängt eine Schlägerei an. Als die Werwölfe sich auf ihn stürzen und schon Messer in der Hand haben, betritt glücklicherweise Luke die Bar und beendet den Streit. Er ruft Clary zur Hilfe, in der Hoffnung, dass Jace zumindest auf sie hören wird.

Zusammen mit Luke gelingt es Clary Jace davon zu überzeugen, sich mit Maryse auszusprechen. Gemeinsam fahren sie zurück zum Institut. Hier erwartet sie jedoch eine böse Überraschung. Der Grund, warum Maryse Jace weggeschickt hat, ist die Inquisitorin, die auf dem Weg ist, um ihn zu befragen. Doch dieser hält nichts davon, sich zu verstecken. Zumal das bedeuten würde, dass er niemals ein Shadowhunter sein könnte. Maryse warnt ihn davor, dass die Inquisitorin das Mortal Sword einsetzen wird, das Lügen von Shadowhuntern sofort offenbart. Als sie eintrifft, erwischt Jace sie gleich auf dem falschen Fuß. Er kann einfach nicht anders, als zu provozieren. Sie hält eine Abkühlung für notwendig und lässt ihn für eine Nacht in das völlig lichtlose Gefängnis unter der City of Bones bringen.

Als Clary davon erfährt, eilt sie sofort ins Institut, wo ihr Alec und Isabelle die Einzelheiten erzählen. Während des Gesprächs erreicht sie ein Notruf aus der City of Bones. Da Maryse und die Inquisitorin das Institut verlassen haben, um einen Mord im Central Park zu untersuchen, machen sich die drei Jugendlichen selbst auf den Weg, um den Hilferuf zu beantworten. Vor Ort finden sie die Leichen der Ordensmitglieder und Jace verletzt in seiner Gefängniszelle. Als sie ihn zurück zur Oberfläche bringen, wartet dort schon die Inquisitorin mit weiteren Schattenjägern. Als Jace ihr berichtet, dass Valentine die Brüder getötet und das von ihnen bewachte Mortal Sword gestohlen hat, wächst ihr Misstrauen ihm gegenüber. Schließlich hätte er am nächsten Tag mit Hilfe des Schwerts seine Aussage machen sollen. Sie stellt ihn unter Hausarrest bei Magnus Bane, dem Oberhexenmeister von Brooklyn. Dieser hat eine eigene Theorie, was Valentine mit dem Schwert vorhat. Er glaubt, dass er es in ein dämonisches Artefakt umwandeln möchte, um damit eine Armee zu beschwören und die Shadowhunter zu vernichten. Dazu benötigt er das Blut der vier verschiedenen Unterweltlerspezies, Vampire, Werwölfe, Feen und Hexenmeister. Durch die Morde in den vergangenen Tagen hat er bereits das Blut von Hexenmeistern und Feen. Doch im Institut herrscht jetzt die Inquisitorin und so beschließen die Jugendlichen, sich selbst dem Problem anzunehmen.

Der zweite Band der Mortal Instruments / Chroniken der Unterwelt beschäftigt sich sehr stark mit den Beziehungen zwischen den Charakteren. Im Vordergrund steht Clary, die von Simon geliebt wird, aber immer noch Jace verfallen ist. Dieser wiederum kämpft mit seinen Gefühlen für Clary und Valentine. Der sonst so starke und kontrollierte Shadowhunter trifft hier auf seine beiden größten Schwächen, die Liebe zu einer Frau, die ihn vervollständigt, die er aber nicht haben kann und die Loyalität zu dem Mann, der ihn großgezogen hat, nun aber schreckliche Taten vollbringt. Alec wiederum hängt immer noch an Jace, traut sich aber eine Beziehung mit Magnus einzugehen, wovon er jedoch niemanden erzählen will. Gerade die Dreiecksgeschichte zwischen Clary, Jace und Simon hat sich über lange Zeit hingezogen. Glücklicherweise scheint es nicht so, dass sie wie beispielsweise bei Twilight / Bis(s) oder Iron Fey / Plötzlich Fee, das alleinige Hauptmotiv ist, das sich vom ersten bis zum letzten Band der Reihe zieht, bevor es final aufgelöst wird. Jedoch ist es schon frustriert mitzuerleben, wie die Charaktere Hinweise an Kopf geworfen bekommen und diese gekonnt ignorieren oder ihnen immer wieder etwas dazwischenkommt. Ich hoffe sehr auf ein Ende dieser Situation vor dem Ende des dritten Bandes, damit sich die Reihe auf etwas Frisches konzentrieren kann. Was ebenfalls noch abzuwarten ist, ob Valentine als Bösewicht immer wieder aufs Neue zurückkehren wird oder ob die von Cassandra Clare geschaffene Urban Fantasy-Welt auch dämonische Gefahren für Clary und Jace bereithält, die nicht auf ihn zurückzuführen sind. Insgesamt ist City of Ashes / City of Ashes gelungen, jedoch dämpft bei mir der Epilog den Gesamteindruck etwas.

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Cover City of Bones englisch

Die fünfzehnjährige Clarissa Fray ist mit ihrem besten Freund Simon in einem Nachtclub unterwegs, als sie beobachtet, wie einige Jugendliche Messer zücken und einem anderen in einen Lagerraum folgen. Während Simon den Sicherheitsdienst holt, ignoriert Clary die Gefahr für sich selbst und betritt ebenfalls den Lagerraum. Hier wird sie Zeuge eines Mordes. Zwei Jungs, Jace und Alec und das Mädchen Isabelle befragen und töten ein Wesen, das anfangs menschlich wirkte, doch sich nach seinem Tod völlig auflöst. Laut Jace war es ein Dämon, was Clary jedoch nicht glauben will. Als Simon mit Jemanden von der Sicherheit den Raum betritt, kann niemand außer ihr die anderen drei Jugendlichen hören oder sehen. Frustriert verlässt sie mit Simon den Nachtclub.

Am nächsten Tag teilt ihr ihre Mutter mit, dass sie den Rest ihrer Sommerferien zusammen mit ihrem Freund Luke auf einer Farm außerhalb New Yorks verbringen werden. Clary ist aufgebracht und will sich die Erklärung ihrer Mutter nicht mal anhören. Zusammen mit Simon geht sie stattdessen in ein Cafe. Hier taucht plötzlich wieder Jace auf und erzählt ihr, dass er sie zu seinem Tutor Hodge in ein Institut bringen soll. Ob sie will oder nicht. Doch bevor es dazu kommt, erhält Clary einen Anruf ihrer Mutter. Etwas Schreckliches passiert gerade in ihrer Wohnung, sie soll auf keinen Fall nach Hause kommen.

Natürlich widersetzt sie sich dem Wunsch ihrer Mutter und eilt sogleich heim. Hier findet sie eine verwüstete Wohnung und ein dämonisches Monster vor, das sie angreift. Zwar kann sie den Dämonen gerade so töten, erleidet dabei jedoch eine Vergiftung. Jace, der ihr gefolgt ist, findet sie und bringt sie ins Institut, wo sie drei Tage zwischen Leben und Tod schwebt. Als sie erwacht, lernt sie endlich Hodge Starkweather kennen. Von ihm erfährt sie ein wenig mehr über die Shadowhunter, die für Normalsterbliche unsichtbar agierenden Dämonenjäger, in deren Adern auch Engelsblut fließt. Durch einen über tausend Jahre zurückliegenden Pakt mit dem Engel Raziel erlangen sie durch das Trinken aus dem Mortal Cup zu ihren Fähigkeiten. Der Kelch wurde jedoch angeblich vom abtrünnigen Shadowhunter Valentine zerstört, so dass ihre Anzahl drastisch schwindet, da keine neuen Mitglieder rekrutiert werden können. Im Institut halten sich daher neben Hodge auch nur noch Jace, Alec und seine Schwester Isabelle auf.

Um einen Anhaltspunkt dafür zu finden, warum die Dämonen so ein großes Interesse an Clary und ihrer Mutter zeigen, kehren sie und Jace erneut zurück in ihre Wohnung. Diese wurde jedoch komplett leergeräumt. Zurückgeblieben ist nur ein Riese, der die Wohnung bewacht. Erneut kommt es zum Kampf. Doch diesmal stellt sich Jace der Herausforderung. Nachdem er den Riesen besiegt hat, treffen die Beiden auf Clarys Nachbarin, Madame Dorothea, die im unteren Stockwerk des Hauses ihren Wahrsagertätigkeiten nachgeht. Von ihr erfahren sie, dass Clarys Mutter früher auch ein Shadowhunter war und das Haus als Zufluchtsort gewählt hat, weil sich in Madame Dorotheas Appartment ein Portal befindet. Durch dieses wollte sie zusammen mit Clary fliehen, falls sie Valentine jemals finden sollte. Als sich Clary das Portal ansehen will, fällt sie hindurch. Jace eilt ihr nach und gemeinsam landen sie vor Lukes Haus, das ausgerechnet von Simon beobachtet wird. Luke hat sich ihm gegenüber sehr merkwürdig verhalten und ihm erzählt, dass Clary verreist sei. Um Lukes wahren Absichten auf die Spur zu kommen, beschließen die Drei sein Haus zu durchsuchen.

Mit City of Bones / City of Bones führt Cassandra Clare erstmalig in ihre Urban Fantasy-Welt ein. Im Zentrum steht ein New York das ohne das Wissen der menschlichen Bevölkerung von vielen Übernatürlichen Wesen bevölkert wird, eine eigene Parallelgesellschaft bilden. Ihre jugendlichen Charaktere kommen überzeugend rüber und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte noch etwas weiter. Während Jace, Alec und Isabelle mit der übernatürlichen Welt aufgewachsen sind, kommt sie für Clary und Simon als große Überraschung. Zusammen mit dem Leser machen sie stetig neue und faszinierende Entdeckungen und lassen sich so immer mehr auf das Unbekannte ein. Clarys Hauptmotivation ist dabei die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter. Auf dem Weg erfährt sie dabei viel über deren und ihre eigene Vergangenheit, was sie sich nie hätte träumen können. Das macht auch den Leser neugierig und man möchte immer mehr über die Geschichte und die Beziehungen der verschiedenen Charaktere erfahren, so dass man auch selbst schon nach wenigen Seiten mitgerissen wird.

Lesung Europapremiere City of Bones

Bei der Europapremiere der Verfilmung in Berlin waren sowohl die Autorin als auch die Hauptdarsteller auf dem roten Teppich mit dabei. Für den Film wurden die Handlungsabläufe der Romanvorlage überraschend stark abgeändert. Praktisch keine Szene des Films kommt so auch im Buch vor und teilweise wurde auch Einiges komplett neu dazu erfunden. Das Ergebnis ist jedoch ein recht guter und unterhaltsamer Film in dem besonders die Charaktere und das Gefühl für die von Cassandra Clare geschaffene Welt gelungen sind.

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