Meine Bücherwürmer


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Cover I Am a Dalek englisch

Eigentlich wollten der zehnte Doctor und Rose Tyler auf dem Mond spazieren gehen und ein paar zusätzliche Flaggen hissen, doch die T.A.R.D.I.S. hatte andere Pläne und setzt die beiden in ihren Raumanzügen in einer Kleinstadt in England ab. Während Rose in einem Pub landet, verschlägt es den Doctor zu Ausgrabungen in einem alten Bunker. Vor dem Pub wird Rose Zeuge, wie die junge Frau Kate Yates von einem Auto überfahren wird. Doch wenige Sekunden nach ihrem Tod öffnet Kate erneut die Augen, ist von allen Verletzungen geheilt und verspürt nun den innerlichen Drang die Menschheit zu vernichten. Unterdessen hat sich der Doctor dem Fundstück der Archäologen genähert. In den Ruinen aus römischer Zeit haben die Forscher eine metallene Statue gefunden. Doch der Doctor sieht sofort, dass es sich nicht um eine Statue, sondern um einen toten Dalek handelt. Panisch beginnt er mit der Dekonstruktion, als Rose mit Kate im Schlepptau erscheinen. Der Doctor will sich Kates Geschichte gerade jedoch nicht anhören, sondern erst die Zerstörung des Dalekkörpers fortsetzen. Ein entscheidender Fehler, denn als Kate den Dalek berührt erwacht dieser zu neuem Leben und beginnt die Forscher zu töten.

Dem Doctor gelingt es den Dalek mit Hilfe eines Baukrans die nahegelegenen Klippen hinunterzuwerfen. Doch der Dalek überlebt und setzt sein Massaker fort, bis er auf Kate und Rose trifft. Rose will er töten, um dem Doctor Schmerzen zu bereiten und Kate schließt sich ihm sogleich willig an. Der Dalek in ihr scheint die vollständige Kontrolle über sie erlangt zu haben. Die Situation scheint aussichtslos.

I Am a Dalek ist in der Quick Reads-Reihe erschienen und bietet dem Leser eine äußerst spannende und unterhaltsame, kurze Geschichte zu einem kleinen Preis. Der zehnte Doctor und Rose Tyler sind ein unschlagbares Team. Wo andere nur geschockt zuschauen oder in Panik die Flucht ergreifen, ergreift Rose gleich die Initiative. Die Daleks sind des Doctors gefährlichste Feinde und jetzt kurz davor einen vor zwei Tausend Jahren gestarteten Plan zur Wiederbelebung ihrer Rasse in die Tat umzusetzen.

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Cover Code of the Krillitanes englisch

Der zehnte Doctor ist alleine unterwegs und bemerkt ein paar Kinder, die sich ungewöhnlich intelligent geben. Sie erklären ihm sogar Einsteins Relativitätstheorie und die Möglichkeiten der Zeitreise. Der Doctor spürt gleich, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Eine Mutter erklärt ihm, dass die Kinder sich verändert haben, nachdem sie angefangen haben die Chipssorte Brainy Crisps zu essen. Sofort begibt sich der Doctor in den nächsten Supermarkt und deckt sich mit 137 Tüten Brainy Crisps ein und bemerkt, dass auch viele Erwachsene von den Chips beeinflusst werden. Mit Hilfe der T.A.R.D.I.S. beginnt er die Chips zu untersuchen und stellt bald fest, dass sie im Öl der Krillitanes frittiert wurden. Dieser extrem intelligenzsteigernden Flüssigkeit ist er schon einmal begegnet, als die Krillitanes eine Schule übernommen hatten und die Kinder als lebendige Computer missbraucht hatten. Dieses Mal scheinen ihre Pläne noch großflächiger ausgelegt zu sein. Um der Sache auf den Grund zu gehen stellt er sich als Doctor John Smith selbst bei der Herstellerfirma der Chips ein.

Bei näherer Betrachtung der Firmenausgaben findet sich ein ungewöhnlich hoher Kostenfaktor in der IT-Abteilung. Die Unternehmensspitze verweist ihn an dessen Leiter Henry und seinen Assistenten Jeff. Laut den beiden kümmern sie sich nur um die Firmenwebseite, die schon vor ihrer Einstellung online war und riesige Ressourcen an Rechenleistung verschlingt. Dies ist ihnen schon immer etwas verdächtig vorgekommen. Sie beschließen dem Doctor bei seinen Ermittlungen zu unterstützen. Während Henry und der Doctor sich im Büro des Firmenchefs umschauen, bleibt Jeff zurück und überwacht weiter das Computernetzwerk. Zeitgleich entdecken sie je einen außerirdischen Krillitane. Der Doctor und Henry fliehen vor dem fledermausartigen Monster durch die Büroräume, doch für den zurückgelassenen Jeff kommt jede Hilfe zu spät.

Der Doctor ist sich nicht sicher, ob es sich bei Henry nicht auch um einen Krillitane handelt. Dennoch nimmt er ihn zu einem geheimen Anlegertreffen des Unternehmens mit. Hier beobachten sie, wie der Firmenvorstand sich in Krillitanes verwandelt und versucht die menschlichen Anleger zu verspeisen. Mit der Hilfe von Henry und dem Doctor können die Menschen gerettet werden. Endlich kennen sie die Pläne ihrer Widersacher: Mit Hilfe menschlicher Rechenleistung wollen sie eine neue Rasse von Super-Krillitanes erschaffen und das Universum erobern. Nun bleibt den beiden Helden nur noch eine Möglichkeit, dies zu verhindern. Sie müssen direkt in die Produktionszentrale der Chips eindringen.

Code of the Krillitanes ist in der Quick Reads-Reihe erschienen und bietet dem Leser eine unterhaltsame, kurze Geschichte zu einem kleinen Preis. Dem Doctor steht diesmal kein aus der Serie bekannter Nebendarsteller zur Seite, doch Henry macht seine Sache überraschend gut und wächst zum Schluss weiter über sich hinaus. Das Buch ist besonders für Fans des zehnten Doctors empfehlenswert.

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Cover Revenge of the Judoon englisch

Der Doctor und Martha Jones landen mit der T.A.R.D.I.S. in Schottland im Jahre 1902. Eigentlich sollte sich hier Balmoral Castle befinden. Doch so sehr sie sich auch umsehen, die Burg ist nicht zu erspähen. Im Wald begegnet ihnen Captain Harry Carruthers, der einige Stunden zuvor von König Edward VII in Balmoral Castle zur Hirschjagd geschickt wurde. Die merkwürdigen Reisenden überraschen ihn etwas, doch von Martha ist er sehr fasziniert. So sehr, dass er sie zum Essen und zum Besuch des Königs einlädt. Wäre es nur möglich die Burg zu finden. Am richtigen Ort angekommen, finden sie nur Leere vor. Martha und der Doctor fühlen sich gleich an ihre erste Begegnung erinnert. Damals haben die Judoon, die rhinozerosköpfige Weltraumpolizei, das Krankenhaus entführt, in dem Martha gearbeitet hat. Das einzige ungewöhnliche, woran sich Captain Carruthers erinnern kann, ist eine glühende Kugel, die ihm Sherlock Holmes-Schöpfer Arthur Conan Doyle für den König mitgegeben hat. Der Doctor vermutet, dass die Kugel von den Judoon zur Peilung der Burg verwendet wurde. Der Doctor beschließt nach der Burg zu suchen, während er Martha und Carruthers in London absetzt, wo sie von Doyle erfahren sollen, woher die Kugel stammt.

Der berühmte Autor erzählt ihnen von den Cosmic Peacemakers, die ihn gebeten haben, die Kugel an den König, als einen Vorschlag für eine neue Energiequelle weiterzuleiten. Sie unterhalten ein Labor in einem anderen Teil der Stadt. Martha und Carruthers machen sich gleich auf den Weg und schleichen sich in ihnen beschriebene das Gebäude. Im Inneren finden sie Technologie, die im Jahr 1902 nichts zu suchen hat. Professor Challoner, der Leiter des Labors, erklärt ihnen, dass die Kugel für den König in Tibet angefertigt wurde und dass es somit eine Weile dauern wird, bis er ihnen mehr dazu sagen kann. Sie glauben ihm kein Wort und kehren zu Doyles Hotel zurück. Doch dessen Gedächtnis scheint inzwischen gelöscht worden zu sein. Er kann sich weder an Captain Carruthers und Martha, noch an die Cosmic Peacemakers erinnern. Die beiden beschließen dem Labor einen weiteren, inoffiziellen Besuch abzustatten. Unterdessen hat der Doctor die verschwundene Burg aufgefunden. Mitten in der Wüste, am einsamsten Ort der Welt, wurde es neben drei riesigen Judoon-Raumschiffen abgesetzt und von einem mehrschichtigen Kraftfeld umgeben.

Revenge of the Judoon ist in der Quick Reads-Reihe erschienen und bietet dem Leser eine unterhaltsame, kurze Geschichte zu einem kleinen Preis. Die Hauptcharaktere entsprechen ihren Vorbildern aus der dritten Staffel der Fernsehserie und man hat beim Lesen schnell das Gefühl in eine neue Folge Doctor Who eingetaucht zu sein und dem Doctor und Martha dabei zu begleiten, erneut die Welt vor fiesen Außerirdischen zu retten.

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Cover The Ocean at the End of the Lane englisch

Ein Mann mittleren Alters fährt nach einer Beerdigung ziellos durch die Straßen seiner Vergangenheit. Als er anhält findet er sich am Ende des Weges wieder, an dessen Anfang früher das Haus seiner Familie stand. Hier steht immer noch die Farm der Hempstocks und hinter dem Farmhaus liegt der Teich, zu dem es ihn zieht. Unweigerlich muss er hier an seine Kindheit zurückdenken. Ereignisse springen ihm ins Gedächtnis, an die er sich lange Zeit nicht erinnern konnte. Als er als siebenjähriger Junge zum ersten Mal das Ende des Weges erreichte, traf er auf Lettie Hempstock, ihre Mutter Ginnie und ihre alte Großmutter. Die drei Frauen schienen viel mehr Dinge zu wissen und zu sehen, als es normalen Menschen möglich sein sollte. So wussten sie beispielsweise genau, warum sich der Untermieter der Familie des Jungen in ihrer Auffahrt umgebracht hat. Es ging um Geldprobleme, die er nicht einmal in seinem Abschiedsbrief erwähnt hat. Als der Junge am nächsten Morgen mit einer Münze im Rachen aufwacht und beinahe erstickt, spricht er sofort mit Lettie darüber. Diese vermutet, dass eine Entität aus dem umliegenden Wald dafür verantwortlich ist, die die Hempstocks als einen Floh bezeichnen. Trotz der Warnung ihrer Mutter und Großmutter nimmt das Mädchen den Jungen mit in den Wald um das Wesen zu bannen. Tief im Wald stoßen sie auf eine Kreatur, die sich ihnen als flatternde Sammlung von Stofffetzen zeigt und sich wenig kooperativ gibt. Es ist aufgewacht und will jetzt in die Welt der Menschen vordringen. Lettie bleibt nichts anderes übrig, als einen Bann auf das Wesen auszusprechen. Doch der Junge ist für einen Augenblick unaufmerksam und so kann sich ein Teil des Flohs unbemerkt in seinen Fuß bohren und Letties Zauber entkommen.

Wieder daheim bemerkt er das wurmartige pink-graue Geschöpf in seinem Fuß, zieht es heraus und spült es ihm Bad herunter. Am nächsten Tag präsentieren die Eltern ihm und seiner Schwester Ursula Monkton, das neue Kindermädchen. Dem Jungen ist sie gleich unsympathisch, während seine Schwester ihr völlig verfällt. Was ihn vor allem verwundert, ist ihr pink-graues Kleid und schon bald bewahrheitet sich seine Befürchtung, dass es sich bei Ursula um den Floh handelt. So schnell, wie sie gekommen ist, so schnell übernimmt sie auch die Kontrolle über die Kinder. Sie dürfen das Grundstück nicht mehr verlassen und egal wie sehr sich der Junge auch bemüht, Ursula ist immer vor ihm an jeder Grundstücksgrenze, der er sich nähert. Auch auf die Eltern wächst ihr Einfluss. Während sie Sex mit dem Vater hat, glaubt der Junge eine Chance zu haben zu entkommen. Er flieht während eines Gewitters über die Felder. Doch wieder kann ihn Ursula einholen. Nun droht sie ihm offen, dass er eingesperrt wird und wenn er für sie nicht mehr unterhaltsam ist, sie ihn von seinem eigenen Vater ermorden lässt. Gerade so schafft es der Junge auf das Grundstück der Hempstocks, wo ihn Lettie erst einmal beschützen kann.

The Ocean at the End of the Lane / Der Ozean am Ende der Straße ist ein Vergleich zwischen Kindheit und Erwachsensein, gemixt mit einer Prise Magie. Es kann mit seinem namenlosen Hauptcharakter jedoch bei weitem nicht an Bücher wie Neverwhere / Niemalsland oder American Gods / American Gods (Amazon Partnerlink) heranreichen. Es wird einfach zu viel verschwiegen, um richtig in die Welt eintauchen zu können. Weder erfährt man die Namen der Familie, oder zu wessen Begräbnis der Mann gefahren ist, noch wie der Ort heißt, in dem die Handlung stattfindet. Auch Beschreibungen bezüglich des Aussehens der auftretenden Charaktere sind selten. Sie werden einfach in die Handlung hineingeworfen. Man merkt, dass Neil Gaiman eigentlich eine Kurzgeschichte schreiben wollte, wie er im Nachwort erwähnt.

Positiv fallen die drei Hempstock-Frauen auf. Diese erinnern von ihrem Charakter und ihrem eisernen Willen her an die Hexen aus den Discworld / Scheibenwelt-Romanen. Außerdem ist da noch der Ozean, der alles enthält und wahlweise in einen kleinen Teich oder einen noch kleineren Eimer passt, wenn ihn die richtige Person dazu bewegt. Das ganze Buch erinnert an eine gruselige Doctor Who-Folge, jedoch ohne deren Humor. Was gar nicht so abhängig ist, wenn man bedenkt, dass Neil Gaiman auch Drehbücher für die Serie schreibt. Was bleibt, ist ein nicht mal vier Tage andauernder Rückblick, auf ein ungewöhnliches Ereignis in der Kindheit eines Mannes, in Form einer langen und für Neil Gaiman typisch geschriebenen Kurzgeschichte, die Fans selbiger begeistern könnte und Fans seiner handlungsreicheren Romane eher enttäuschen wird.

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In ihrer Höhle wartet die über 200 Jahre alte Kannibalin Black Annis darauf, dass ihr Helfer, der Halbtroll Scrannel, ihnen ihr Abendessen bringt. Sie hat ihn losgeschickt, um einen schlafenden Menschen aus seinem Bett zu entführen. Doch Scrannel kommt mit leeren Händen zurück. Seine selbstgebastelte Blechrüstung hat alle Menschen rechtzeitig geweckt. Zudem berichtet er von einer merkwürdigen Joggerin in einem langen Ledermantel mit einem großen Schwert. Statt einer Joggerin steht plötzlich Tanith Low in der Höhle, um Black Annis zu verhaften. Natürlich hat das Monster keine Lust in einer Gefängniszelle zu landen und so greift es Tanith mit ihren zehn messerscharfen Klauen an. Kann Tanith die einzige Schwachstelle von Black Annis ausnutzen?

The Slightly Ignominious End To The Legend Of Black Annis / Das unrühmliche Ende der schwarzen Annis ist eine sehr knappe Kurzgeschichte, die kurze Zeit nach The Faceless Ones / Die Diablerie bittet zum Sterben spielt und in einigen Taschenbuchausgaben davon mit enthalten ist. Die Geschichte erschien auch im Sammelband Armageddon Outta Here / Apokalypse, Wow!. Außer Tanith Low treten keine weiteren bekannten Charaktere auf. Der Großteil des Textes besteht aus dem Gespräch zwischen Black Annis und Scrannel.

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