Meine Bücherwürmer


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Rezensionen

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Cover Recipes To Die For englisch

Recipes To Die For ist eine Rezeptesammlung geschrieben aus der Sicht von Katie Bonner, der Hauptfigur aus den Victoria Square Mysteries. Sie stellt ihre eigenen Rezepte und die ihrer Freunde und Kollegen vom Victoria Square vor. Das Buch beginnt mit einem Getränk pro Charakter. Diese werden eingeleitet von einer kurzen Beschreibung der Figur und ihrer Beziehung zu Katie. Die anschließenden Rezepte sind ähnlich eingeleitet. Diese Vorworte sind teilweise länger als die Kochanleitungen selbst, da diese häufig nur aus wenigen, einfachen Arbeitsschritten bestehen. Es werden viele Konservenprodukte und nur getrocknete Kräuter verwendet. Außerdem finden sich in den Rezepten zum Teil gleich mehrere Sorten Käse. Insgesamt mehr als man ihn aus üblichen deutschen Rezepten und aus normalen amerikanischen Kochbüchern gewohnt ist. Begleitet werden die Anleitungen lediglich von kleinen und einfachen Zeichnungen. Fotos von der Zubereitung gibt es keine.

Es wirkt teilweise so, als wäre das Buch nicht Korrekturgelesen worden. Mal passt eine Kapitelüberschrift nicht zum Rezept, mal sind Zutaten für eine Kruste aufgeführt, die dann im Rezept nicht vorkommt. Wer gerne ein eine Buchreihe begleitendes Kochbuch lesen möchte, dem würde ich eher zu Nanny Ogg's Cookbook / Nanny Oggs Kochbuch * raten, welches deutlich aufwändiger und liebevoller gestaltet wurde. Recipes To Die For bietet einen Einblick in amerikanisches Alltagsessen, es finden sich viele schnelle Aufläufe und Gerichte, die man einfach den ganzen Tag über kochen lässt. Sowohl die Zubereitung als auch der Geschmack sind ebenfalls einfach. Die Texte über die Charaktere der Reihe sind auf den ersten Seiten noch ganz nett, aber nach kurzer Zeit schon langweilig, da im Prinzip immer das gleiche erzählt wird. Wer amerikanisch kochen oder backen möchte, wird an anderer Stelle besser bedient.

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Cover The Fall of Five englisch

Seit Wochen sitzt Sam nun in einer einsamen Gefängniszelle herum. Außer einer Wache, die ihm ab und zu einen Eimer mit Wasser und ein Käsesandwich bringt, bekommt er niemanden zu Gesicht. In seinen Tagträumen fantasiert er, wie ihn die Überlebenden von Lorien befreien könnten. Was dann passiert, konnte er sich jedoch selbst in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen. Ein Mogadorianer namens Adam und sein lange verschollener Vater Malcolm stehen vor seiner Zellentür und wollen ihn retten. Damit die beiden Menschen fliehen können, bleibt Adam zurück und Sam und Malcolm kriechen schweren Herzen durch die Lüftungsschächte der Militärbasis an die Oberfläche. Geschwächt und nicht in der Lage weiter zu helfen, nehmen sie von hier aus Malcolms Truck und flüchten.

Nach ihrem Kampf mit Setrákus Ra ziehen sich Nummer Vier und seine Freunde in Nummer Neuns Penthouse in Chicago zurück. Vier ist froh, endlich wieder mit seiner Freundin Sarah vereint zu sein. Doch ihre Nähe zu ihm bringt sie in Gefahr. Daher will sie lernen, den Überlebenden von Lorien eine Hilfe zu sein. Von Sechs lässt sie sich daher den Umgang mit Handfeuerwaffen beibringen. Als im Internet Nachrichten von Nummer Fünf auftauchen, besteht sie darauf, Vier und Sechs beim Versuch ihn vor den Mogadorianern zu erreichen, zu begleiten. Die anderen sind zwar enttäuscht, zurückbleiben zu müssen, fügen sich jedoch Viers Entscheidung.

Nach einer langen Autofahrt finden sie einen wartenden Jungen, dem sie sich vorsichtig nähern. Kaum haben sie erfahren, dass es sich tatsächlich um Fünf handelt, greift sie ein mogadorisches Raumschiff an. Während sich Fünf zurückzieht, machen Vier, Sechs und Sarah kurzen Prozess mit den angreifenden Truppen. Sechs gelingt es mit Hilfe ihrer wetterkontrollierenden Fähigkeiten sogar das Raumschiff zum Absturz zu bringen. Aus dem Wrack steigt jedoch ein Monster ungeahnter Größe hervor. Jetzt muss auch Fünf seine Scheu überwinden und Vier unterstützen. Zum Glück haben auch Sam und Malcolm Fünfs Botschaft im Internet gefunden und treffen im letzten Moment ein, um Viers Leben zu retten. Glücklich mit ihren menschlichen Freunden vereint kehren sie zusammen nach Chicago zurück.

Im Penthouse angekommen, fühlt sich Fünf gleich wie ein Außenseiter und eckt überall an. Besonders mit dem temperamentvollen Neun kommt es recht schnell zu Streitereien. Vier plagen unterdessen viele Selbstzweifel. Er ist zum Anführer der Gruppe aufgestiegen und alle erwarten von ihm Entscheidungen über ihr weiteres Vorgehen. Nachdem ihre Gemeinschaft jetzt auf zehn Mitglieder, die Nummern Vier bis Zehn und die Menschen Sam, Sarah und Malcom, angestiegen ist und sie ihren letzten Kampf beim Aufsammeln von Fünf gewonnen haben, hofft er, jetzt offensiver gegen die Mogadorianer vorgehen zu können. Von Malcom erfahren sie etwas mehr über ihre eigene Vergangenheit. Zwar ist sein Gedächtnis lückenhaft, doch er erinnert sich daran, dass Pittacus Lore selbst es war, der damals auf der Erde nach Verbündeten gesucht hat und Malcom für ihre Sache rekrutiert hat. Auch jetzt versucht er zu helfen, wo er nur kann und wird für die Jugendlichen schnell eine Art Ersatzbeschützer. Doch etwas scheint nicht zu stimmen. Ein Mitglied der Gemeinschaft ist nicht, wofür es sich ausgibt.

The Fall of Five wird aus den Perspektiven von Sam, Nummer Vier und Nummer Sieben erzählt. Sam sieht mit an, dass Viers und Sarahs Beziehung zwischen einem Lorianer und einem Menschen funktionieren kann und so macht er sich viele Gedanken über sich und Sechs. Außerdem ist da noch sein Vater, der, wie er selbst, in der Gefangenschaft sehr gelitten hat. Die Beiden und auch Sarah wollen jetzt beweisen, dass sie die Gruppe nicht belasten, sondern im Kampf gegen die Mogadorianer helfen können. Sieben hingegen denkt über sich und Acht nach, zu dem sie sich noch immer stark hingezogen fühlt. Zudem macht sie sich große Sorgen um die noch sehr junge Zehn, die immer wieder unter visionsähnlichen Albträumen leidet. Vier muss mit der Verantwortung seiner neuen Führungsrolle kämpfen. Auf der einen Seite will er seine Freunde nicht unnötig in Gefahr bringen, auf der anderen Seite möchte er jedoch nicht untätig herumsitzen, bis die Mogadorianer den nächsten Angriff starten. Zwar passiert insgesamt recht wenig. spannend Vier muss einige wichtige Entscheidungen treffen.

Die Handlung schreitet im Buch nicht sehr weit voran. Es konzentriert sich darauf, die Beziehungen zwischen den Hauptcharakteren zu zeigen und auszubauen. Sie lernen sich kennen und verbessern ihre Fähigkeiten beim gemeinsamen Training. Es ist schön zu sehen, dass den Autoren immer noch weitere neue und vor allem faszinierende Fähigkeiten für die Lorianer einfallen. Was immer wieder deutlich wird, ist dass es sich um eine kleine Gruppe Jugendlicher handelt, die zu einer Familie zusammenwachsen, die aber auch in einem interplanetaren Krieg alleine und verunsichert einer gewaltigen und gnadenlosen Armee gegenüberstehen. Leider endet das Buch sehr traurig und düster, so dass die Zeit bis zum nächsten Band erneut viel zu lang erscheint.

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Cover Dark Days englisch

Seit fast einem Jahr ist Skulduggery Pleasant nun in der Dimension der Gesichtslosen verschwunden. Walküre Unruh und Skulduggerys andere Freunde, Tanith Low, Grässlich und Fletcher Renn, suchen seitdem nach einem Weg ihn zurück zu holen. Helfen könnte ihnen dabei sein echter Schädel. Der wurde ihm vor zwanzig Jahren von ein paar Goblins gestohlen. Wenn es ihnen gelingt, den Schädel zurück zu bekommen, können sie ihn als magischen Anker benutzen, um ein Portal in die Dimension der Gesichtslosen zu öffnen. Doch das Sanktuarium und insbesondere dessen Großmagier Thurid Guild wollen dies um jeden Preis verhindern. Seine neue Ermittlerin Davina Marr kauft ihnen den Schädel vor der Nase weg und als sie das Sanktuarium betreten, um ihn von dort zu stehlen, werden sie schon erwartet. Sie wandern direkt in die ihnen gestellte Falle.

Zur gleichen Zeit wird nach zweihundert Jahren der Mörder Clement Skarabäus aus einem magischen Gefängnis entlassen und schließt sich dem Club der Rächer an. Diese Vereinigung bestehend aus dem Vampir Dusk, den Mördern Billy-Ray Sanguine und Springer-Jack, dem ehemaligen Sanktuariumsermittler Remus Crux, und Möchtegern-Mörder Vaurien Scapegrace, will Rache am irischen Sanktuarium und an Skulduggery und seinen Freunden. Skarabäus kann der mörderischen Runde auch gleich einen Plan beisteuern. Er schlägt vor, mit Hilfe einer Bombe, der Desolationmaschine, das Sanktuarium und alle ihre Widersacher gleichzeitig zu vernichten.

Bei ihrem Verhör kann Walküre die sadistische Ader von Davina Marr ausnutzen, um mit Fletcher und dem Schädel zu entkommen. Mit Hilfe von China Sorrows gelingt es ihnen, das Portal zu öffnen und Walküre schreitet alleine hindurch. Auf der anderen Seite findet sie eine zerstörte Welt vor. Sie schleicht durch die geisterhaften Straßen bis sie schließlich ihren Freund, den Ermittler, findet. Doch dieser hält sie für eine seiner Halluzinationen und glaubt ihr nicht, dass sie ihn zurückbringen kann. Er hat sich schon damit abgefunden, jeden Tag von den Gesichtslosen und ihren Haustieren gejagt und gefoltert zu werden. Doch heute endet die Jagd mit ihrer Flucht zurück durch das Portal auf die Erde.

Skulduggery kommt als verändertes Skelett zurück, das sich erst wieder daran gewöhnen muss, mit anderen zu interagieren. Er ist empört als er feststellt, dass Walküre in seiner Abwesenheit neben der Elementarmagie auch die Nekromantie erlernt hat und konfrontiert ihren neuen Lehrer. Dieser hat jedoch ganz andere Probleme, da aus dem Nekromantentempel ein Seelenfänger verschwunden ist. Pleasant kann ihm ganz schnell eine Erklärung liefern: Billy-Ray Sanguine hat den Seelenfänger gestohlen. Interesse an dem Fall hat er jedoch nicht. Er will sich nicht mit seinen alten Gegnern befassen. Das ist ihm nun zu langweilig. Stattdessen interessiert er sich über eine Vision, die das nahende Ende der Welt voraussagt. Das erscheint ihm viel interessanter.

Skulduggery kehrt früh im Buch zurück und sein trockener Humor scheint noch eine Spur trockener geworden zu sein. Zusammen mit Walküre stellt er sich einem neuen Abenteuer in dem sie gegen ein Team ihrer bisherigen Gegner und einige neue Bösewichte antreten müssen. Neben einer spannenden Haupthandlung, werden dem Leser an Nebenschauplätzen Teile von geheimen Plänen offenbart, die finstere Schatten auf die Zukunft werfen. Es scheint so, als verfolge jeder seine eigene Agenda und bereitet sich langfristig darauf vor, seine Verbündeten zu verraten. Hier merkt man deutlich, dass Derek Landy vom Verlag die Chance bekommen hatte, die Skulduggery Pleasant-Reihe auszubauen und er nun im ersten Band der zweiten Trilogie die Grundsteine für zukünftige Handlungsstränge legt. Dies macht sich besonders im letzten Kapitel bemerkbar. Mit Dark Days / Sabotage im Sanktuarium hat er die Reihe auf jeden Fall auf gewohnt hohem Niveau fortgeführt.

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Cover Monster englisch

Judys langweilige Nachtschicht im Supermarkt, bei der sie Regale mit Dosen befüllt, nimmt eine seltsame Wendung, als sie im Kühlbereich auf einen Yeti trifft, der damit beschäftigt ist, die gesamte Eiscreme, mit Ausnahme von Vanilleeis, zu vertilgen. Da der Yeti keine Anstalten macht, den Supermarkt zu verlassen, ruft sie bei den Tierfängern an. Von dort wird sie weitergeleitet zum Kryptobiologischen Sicherheits- und Rettungsdienst, wo man ihr ein paar Fragen zum Yeti stellt und einen Agenten losschickt.

Fünfzehn Minuten später hält ein blauhäutiger junger Mann vor dem Supermarkt und lässt sich von ihr, nur mit einem Baseballschläger bewaffnet, zum Yeti führen. Der erste Yeti ist für ihn auch noch kein Problem, doch kaum ist er eingefangen, fallen den Beiden zwei weitere, größere und aggressivere Exemplare auf. Der Mann ruft erst seinen Assistenten, eine Art lebendes Papier namens Chester, zur Hilfe und wird dann jedoch schnell von den Yetis überwältigt. So greift Judy selbst zum Baseballschläger, mit verheerenden Konsequenzen. Ein Yeti verliert dabei den Kopf und Monster, so der Name des Tierfängers, ist gar nicht begeistert, denn lebende Exemplare geben eine höhere Fangprämie.

Da Judy nicht vollständig empfänglich für die magische Welt ist, vergisst sie recht schnell, was sie gesehen hat. Die Erinnerung kommt jedoch plötzlich zurück, als sich Trolle in ihrem Kleiderschrank breit machen und Monster vorbei kommt um sie einzufangen. Jedoch nehmen die Trolle kein Ende und dann quetscht sich auch noch ein großer, roter, japanischer Oger durch die Kleiderschranktür und verschlingt ihren Vermieter. Ihre Wohnung und Habseligkeiten sind völlig zerstört und sie kann nur noch ein paar Zigaretten retten.

Heimatlos und angepisst verlangt sie von Monster am nächsten Abend auf seine Jagd mitgenommen zu werden. Als Gedächtnisstütze schreibt sie sich dick auf den eigenen Arm und fertigt ein Notizbuch an. Nach einer Nacht auf der Couch ihres Nachbarn, hilft ihr der Engel, der das Bett mit dem Wohnungseigentümer geteilt hat, mit einer temporären Gedächtnisglyphe auf der Stirn zumindest kurzfristig weiter. So steht sie am nächsten Abend vor der Tür des überraschten und heute grauen Monsters. Dieser reagiert nur auf die einfachen Fälle, um Judy nicht in Gefahr zu bringen. Am Ende der Nacht ist sie gelangweilt und erkennt, dass Monster auch nur einem, wenn auch aus ihrer Perspektive ungewöhnlichen, Job zum Geldverdienen nachgeht. Zusammen wollen sie noch in einem Fünfzigerjahre-Diner frühstücken. Doch dann erscheint in der Küche plötzlich ein Walrosshund und greift das Personal an. Nachdem Monster und Judy ihn in die Luft gejagt haben, beschließt sie, dass es besser für sie ist, die magische Welt wieder zu vergessen.

Monster und Chester machen sich so ihre Gedanken, warum eine so große Anzahl von kryptobiologischen Wesen in Judys Nähe auftaucht und ahnen dabei noch nicht, dass das Fortbestehen der Menschheit und des gesamten Universums auf dem Spiel steht.

Alex Lee Martinez behauptet von sich selbst, dass er keine humorvolle Fantasy, sondern Abenteuerbücher mit Humor schreibt, die auch ohne den Humor noch als Geschichte funktionieren würden. Dem kann man zustimmen, denn Monster / Monsterkontrolle besitzt eine spannende Grundgeschichte, die mit viel Humor und einigen Anspielungen aufgelockert wurde. Nicht ganz überzeugen kann Monster als Hauptcharakter, da er über weite Teile des Buches kaum Wandlungen durchmacht und in seiner eher feigen Grundeinstellung gefangen bleibt, bis er sie auf den letzten Seiten dann endlich ruckartig überwindet. Im Vordergrund der Geschichte steht mit der Frage, was das Leben eigentlich lebenswert macht, ein eher philosophischer Aspekt. Insgesamt ist das Buch recht gut gelungen und macht Lust auf Mehr vom selben Autor.

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Cover Artemis Fowl englisch

Der zwölfjährige Artemis Fowl ist ein Genie, jedoch setzt er seine Fähigkeiten auf dem Gebiet des Verbrechens ein. Sein Vater wollte seine Handelsbeziehungen nach Russland ausweiten und fuhr mit einem Frachter beladen mit Cola auf Murmansk zu, als das Schiff von der russischen Mafia, die Konkurrenten aus dem Ausland gar nicht leiden kann, versenkt wurde. Seitdem ist das Familienoberhaupt verschwunden und Sohn Artemis setzt alles daran, ihn wieder zu finden. Dafür hat er bereits große Teile des unehrlich erwirtschafteten Familienvermögens der Fowls ausgegeben, jedoch ohne Erfolg. Nun sucht er nach einer Möglichkeit, seine finanziellen Mittel wieder aufzustocken.

Bei seinen Recherchen stößt Artemis auf das alte Feenvolk und dessen geheimes Buch mit Instruktionen. Über einen Informanten gelingt es ihm, eine in der Menschenwelt lebende Fee in Vietnam aufzuspüren. Sie kann er erpressen, um an eine Kopie des Feenbuchs zu gelangen, welches er nach einiger Zeit entschlüsseln kann. Nun erfährt er alles über die Fähigkeiten und Vorschriften der Feen und ersinnt einen Plan, diese für seine Zwecke auszunutzen.

Captain Holly Short ist die erste weibliche Elfe in der Aufklärungsspezialeinheit der Feenpolizei LEP und hat dort keinen leichten Stand. Für sie scheint es, ihr Commander Julius Root möchte ihr das Leben zur Hölle machen. Nach einem schiefgegangenen Einsatz in Hamburg bekommt sie noch eine Chance ihren Fehler wieder gut zu machen, als ein Troll in Italien sein Unwesen treibt. Sie eilt aus der Feenstadt Haven nahe dem Erdkern zur Oberfläche und trifft gerade ein, als das riesige Ungetüm die Wand eines Lokales durchbricht. Sofort kommt sie den Gästen zur Hilfe und kann den Troll gerade noch stoppen, bevor jemand ernsthaft verletzt wird. Die eintreffende Verstärkung kümmert sich um den Abtransport des Trolls und die Manipulation der Erinnerungen der Gäste. Unterdessen wird Holly nach Irland geschickt, um an einer Flussbiegung unter einer alten Eiche bei Vollmond das Ritual durchzuführen, welches ihre magischen Fähigkeiten wiederherstellt.

Doch genau hier warten Artemis und sein Bodyguard Buttler und überwältigen Holly kurzerhand. Da die Feenpolizei auf keinen Fall zulassen kann, dass die Existenz der Spezies durch die Menschen entdeckt wird, umzingeln sie so gleich das Fowl-Anwesen und frieren die Zeit für acht Stunden ein. So wollen sie verhindern, dass Artemis zum Beispiel Bilder und Videos von Holly ins Internet stellt. Doch dieser hat ganz andere Pläne. Er verlangt eine Tonne Gold von den Feen für die Freilassung von Holly.

Im ersten Band der Artemis Fowl-Reihe ist Hauptfigur Artemis noch recht unsympathisch und arrogant, während er recht rücksichtslos seinen kriminellen Plänen nachgeht. Holly Short kommt noch sehr aggressiv rüber und die anderen Feen ihrer Einheit erst recht. Es fällt daher schwer als Leser Sympathien für eine Seite zu entwickeln. Respekt und Freundschaft entwickeln sich zwischen den beiden ungleichen Protagonisten erst im Laufe der Reihe. Aber ab dem zweiten Band fällt es einem schon viel leichter eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. In Artemis Fowl / Artemis Fowl ist es faszinierend Artemis dabei zu zuschauen, wie er weit überlegen seinen Widersachern die Schau stiehlt und immer noch ein Ass aus dem Ärmel zaubern kann, auch wenn unvorhergesehene Ereignisse ihm manchmal in die Quere kommen. Das Buch ist 2007 auch als Graphic Novel * und 2009 auf Deutsch unter der Bezeichnung Der Comic * erschienen und vor ein paar Tagen wurde angekündigt, dass Disney es verfilmen wird. Zur Verfilmung erschien 2019 eine komplett neue Graphic Novel *.

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