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Wächter

07.08.2019
Rezensionsexemplar
Cover Wächter deutsch

Die Hackerin Suna Levent zieht in Frankfurt von Hotspot zu Hotspot, um nicht entdeckt zu werden. Im Auftrag der Kadoguchi-Stiftung und der mit dieser in Verbindung stehenden Van-Dam-Familie, die bereits ihre Erfahrungen mit den außergewöhnlichen Portalen gemacht hat, sucht Suna im Darknet und in den Netzwerken von Firmen und Geheimdiensten nach Hinweisen auf die Türen, die einen an andere Orte und in andere Zeiten bringen können. Genaues weiß sie allerdings selbst nicht, außer einer Liste mit Suchbegriffen wie Particula, Ark, Arkus, Meteorit und Tür hat sie von ihren im Verborgenen bleibenden Auftraggebern keine Informationen bekommen.

Heute hat sie für ihren Boss, Herrn Takahashi, einige interessante Meldungen. Sie hat herausgefunden, dass Professor Sergej Nikitin an einem offiziell noch gar nicht in Betrieb genommenen Forschungsreaktor im französischen Cadarache Versuche an Particulae im Rahmen des Projekts Lithos durchführen soll. Ein Schreiner namens Wilhelm Pastinak soll Schlüssel zu einem bei sich gelagerten Ark haben. Außerdem wurde in London ein Museumsangestellter in der Nähe eines Sarkophagdeckels, der Meteoritengestein beinhalten soll, erschossen. Kaum hat Suna Herrn Takahashi über die gefundenen Daten informiert, geht es für sie weiter zum nächsten Hotspot, um die Dateien an ihren Auftraggeber zu übermitteln. Hier stoßen ihre Suchprogramme plötzlich auf zwei Mordaufträge für Professor Nikitin und Wilhelm Pastinak. Suna sofort gerät in Panik. Soll sie sich einmischen und die beiden Männer warnen? Da klingelt plötzlich ihr Telefon. Egon, ein Freund, der von ihren Hackeraktivitäten weiß, ist ebenfalls auf einen Mordauftrag gestoßen, der diesmal ihr gilt. Eine Million ist auf ihren Kopf ausgesetzt und eine weitere Million auf ihre Daten.

Gerade hat sich Suna entschieden, die Männer zu warnen, da taucht ihr Ex-Freund Stefan auf und beginnt sie zu verprügeln. Suna hat Glück im Unglück, denn die erste Kopfgeldjägerin hat sie bereits aufgespürt und tötet Stefan. Für einen kurzen Moment kann sie die Angreiferin abwehren und steht nun vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie eine der beiden Warn-E-Mails noch abschicken oder selbst zu fliehen versuchen?

Der in Rente gegangene Schreiner Wilhelm Pastinak hat seinen ehemaligen Schüler Anton und dessen Familie zum Kuchenessen zu sich eingeladen. Er möchte mit Anton unter vier Augen sprechen und ihn endlich davon überzeugen, das Portal fertigzustellen, an dem er schon so lange forscht. Für dessen letzte Details sind die Hände des alten Mannes nicht mehr genau genug arbeiten können. Bisher ist es ihm nicht gelungen, Anton die zusammengesuchte und selbst übersetzte Zettelsammlung mit den Bauplänen schmackhaft zu machen. Die Geschichte von einer verstellbaren Tür, mit der man an jeden Ort und in jede Zeit reisen kann, nimmt ihm der junge Familienvater einfach nicht ab.

Dieser bemerkt jedoch, wie ein weißer Lieferwagen vor dem Haus hält und drei bewaffnete Männer mit Sturmhauben auf sie zukommen. Schnell bringt er seine Familie im nahegelegenen Wald in Sicherheit. Als er zum Haus zurückkehrt, um nach Wilhelm zu sehen, wird er Zeuge eines Gesprächs, das alle seine Zweifel ausräumt. Die Männer sind wegen der Tür und der Aufzeichnungen gekommen und bereit dafür über Leichen zu gehen. Die Polizisten, die Anton gerufen hat, werden erschossen, bevor sie das Haus erreichen können. Doch Wilhelm nutzt die Gelegenheit sich gegen die Angreifer zu erwehren. Einen kann er erwischen, während die anderen mit den Plänen fliehen.

Kurzerhand überzeugt Wilhelm Anton davon, die Verfolgung der Diebe aufzunehmen. Im gestohlenen Polizeiwagen rasen sie den Männern hinterher. Auf einem engen Waldstück kommt es zur Kollision der Fahrzeuge. Anton kann sich retten und die Pläne seines Meisters verstecken. Wilhelm nimmt ihm das Versprechen ab, die Tür fertigzustellen. Doch so einfach ist das nicht, denn schon bald tauchen weitere Zwielichtige Gestalten auf, die hinter der bisherigen Arbeit von Wilhelm her sind.

Mit der zweiten Staffel von DOORS hat Markus Heitz drei spannende Thriller abgeliefert, in dem die Hauptcharaktere in wechselnden Konstellationen die ganze Zeit um ihre Leben kämpfen müssen und dank vieler Toter der Ausgang stets ungewiss bleibt. Die Handlungen nehmen immer wieder überraschende Wendungen und bieten unerwartete Enden.

In der zweiten Staffel von DOORS ist diesmal nur das erste Kapitel in allen drei Büchern gleich, bei der vorherigen Staffel war es dreimal so viel. So bleibt mehr Platz für eine individuelle Geschichte. Bei jedem weiteren Band, den man in die Hand nimmt, fragt man sich, ob es den Charakteren, für die es im aktuellen Buch nicht so gut lief, in nächsten vielleicht besser ergehen wird und was für eine spannende Geschichte sich daraus entwickeln wird. Mehrere geheime Organisationen sind hinter den Türen und dem besonderen Meteoritengestein her und mit jedem Band der Staffel wird ein weiterer Teil der Geheimnisse gelüftet und andere Organisationen treten in den Vordergrund. Immer steht jedoch das Schicksal der Welt auf dem Spiel und die Particulae verleihen Wesen übernatürliche Mächte. Man sollte auf jeden Fall alle drei Bände der Staffel hintereinander weg lesen, um sie genießen zu können.

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Vorsehung

07.08.2019
Rezensionsexemplar
Cover Vorsehung

Die Hackerin Suna Levent zieht in Frankfurt von Hotspot zu Hotspot, um nicht entdeckt zu werden. Im Auftrag der Kadoguchi-Stiftung und der mit dieser in Verbindung stehenden Van-Dam-Familie, die bereits ihre Erfahrungen mit den außergewöhnlichen Portalen gemacht hat, sucht Suna im Darknet und in den Netzwerken von Firmen und Geheimdiensten nach Hinweisen auf die Türen, die einen an andere Orte und in andere Zeiten bringen können. Genaues weiß sie allerdings selbst nicht, außer einer Liste mit Suchbegriffen wie Particula, Ark, Arkus, Meteorit und Tür hat sie von ihren im Verborgenen bleibenden Auftraggebern keine Informationen bekommen.

Heute hat sie für ihren Boss, Herrn Takahashi, einige interessante Meldungen. Sie hat herausgefunden, dass Professor Sergej Nikitin an einem offiziell noch gar nicht in Betrieb genommenen Forschungsreaktor im französischen Cadarache Versuche an Particulae im Rahmen des Projekts Lithos durchführen soll. Ein Schreiner namens Wilhelm Pastinak soll Schlüssel zu einem bei sich gelagerten Ark haben. Außerdem wurde in London ein Museumsangestellter in der Nähe eines Sarkophagdeckels, der Meteoritengestein beinhalten soll, erschossen. Kaum hat Suna Herrn Takahashi über die gefundenen Daten informiert, geht es für sie weiter zum nächsten Hotspot, um die Dateien an ihren Auftraggeber zu übermitteln. Hier stoßen ihre Suchprogramme plötzlich auf zwei Mordaufträge für Professor Nikitin und Wilhelm Pastinak. Suna sofort gerät in Panik. Soll sie sich einmischen und die beiden Männer warnen? Da klingelt plötzlich ihr Telefon. Egon, ein Freund, der von ihren Hackeraktivitäten weiß, ist ebenfalls auf einen Mordauftrag gestoßen, der diesmal ihr gilt. Eine Million ist auf ihren Kopf ausgesetzt und eine weitere Million auf ihre Daten.

Gerade hat sich Suna entschieden, die Männer zu warnen, da taucht ihr Ex-Freund Stefan auf und beginnt sie zu verprügeln. Suna hat Glück im Unglück, denn die erste Kopfgeldjägerin hat sie bereits aufgespürt und tötet Stefan. Für einen kurzen Moment kann sie die Angreiferin abwehren und steht nun vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie eine der beiden Warn-E-Mails noch abschicken oder selbst zu fliehen versuchen?

Suna versucht erfolglos ihr eigenes Leben zu retten. Ihre Hardware fällt in die Hände ihrer Mörder, die darauf die Informationen über Professor Nikitin und Wilhelm Pastinak entdecken. Sie ersinnen einen Plan, die Kadoguchi-Stiftung und Herrn Takahashi, zu täuschen, damit diese ihnen die Geheimnisse des Physikers und des Schreiners besorgen und sich selbst nicht die Hände schmutzig machen müssen.

Überrascht muss Takahashi feststellen, dass jemand das System der Stiftung gehackt hat und Wilhelm Pastinaks Schüler Anton Gärtner und Professor Nikitins Tochter Milana auf die Gästeliste seines Empfangs gesetzt hat. Beide reisen in dem Glauben an, Arbeiten für die Stiftung erledigen zu sollen.

Die Überraschungen nehmen kein Ende, als der Stiftung beim Empfang plötzlich von den Vertretern der Britischen Botschaft einige Mumien überreicht werden. Darunter befinden sich nicht nur die Mumien von japanischen Mönchen, sondern auch die Mumie von Mutemhat, einer ägyptischen Priesterin. Takahashi kann sich nicht erklären, was das alles soll. Als sich Mutemhat und die anderen Mumien plötzlich erheben, glaubt er noch, dass es sich um ein Theaterstück handelt.

Sunas Angreifer haben sich als Wachleute getarnt auf den Empfang eingeschlichen, um in die geheimen Laboratorien einzudringen. Doch ihr Plan löst sich in Rauch auf, als die Mumie und ihre untoten Gefolgsleute das Kommando im Gebäude übernehmen. Auch sie ist gekommen, um die Particulae in die Finger zu bekommen. Anton, Milana und Wilhelm werden unfreiwillig immer weiter in die Sache verwickelt und stehen nun zwischen den Fronten.

Mit der zweiten Staffel von DOORS hat Markus Heitz drei spannende Thriller abgeliefert, in dem die Hauptcharaktere in wechselnden Konstellationen die ganze Zeit um ihre Leben kämpfen müssen und dank vieler Toter der Ausgang stets ungewiss bleibt. Die Handlungen nehmen immer wieder überraschende Wendungen und bieten unerwartete Enden.

In der zweiten Staffel von DOORS ist diesmal nur das erste Kapitel in allen drei Büchern gleich, bei der vorherigen Staffel war es dreimal so viel. So bleibt mehr Platz für eine individuelle Geschichte. Bei jedem weiteren Band, den man in die Hand nimmt, fragt man sich, ob es den Charakteren, für die es im aktuellen Buch nicht so gut lief, in nächsten vielleicht besser ergehen wird und was für eine spannende Geschichte sich daraus entwickeln wird. Mehrere geheime Organisationen sind hinter den Türen und dem besonderen Meteoritengestein her und mit jedem Band der Staffel wird ein weiterer Teil der Geheimnisse gelüftet und andere Organisationen treten in den Vordergrund. Immer steht jedoch das Schicksal der Welt auf dem Spiel und die Particulae verleihen Wesen übernatürliche Mächte. Man sollte auf jeden Fall alle drei Bände der Staffel hintereinander weg lesen, um sie genießen zu können.

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Energija

07.08.2019
Rezensionsexemplar
Cover Energija deutsch

Die Hackerin Suna Levent zieht in Frankfurt von Hotspot zu Hotspot, um nicht entdeckt zu werden. Im Auftrag der Kadoguchi-Stiftung und der mit dieser in Verbindung stehenden Van-Dam-Familie, die bereits ihre Erfahrungen mit den außergewöhnlichen Portalen gemacht hat, sucht Suna im Darknet und in den Netzwerken von Firmen und Geheimdiensten nach Hinweisen auf die Türen, die einen an andere Orte und in andere Zeiten bringen können. Genaues weiß sie allerdings selbst nicht, außer einer Liste mit Suchbegriffen wie Particula, Ark, Arkus, Meteorit und Tür hat sie von ihren im Verborgenen bleibenden Auftraggebern keine Informationen bekommen.

Heute hat sie für ihren Boss, Herrn Takahashi, einige interessante Meldungen. Sie hat herausgefunden, dass Professor Sergej Nikitin an einem offiziell noch gar nicht in Betrieb genommenen Forschungsreaktor im französischen Cadarache Versuche an Particulae im Rahmen des Projekts Lithos durchführen soll. Ein Schreiner namens Wilhelm Pastinak soll Schlüssel zu einem bei sich gelagerten Ark haben. Außerdem wurde in London ein Museumsangestellter in der Nähe eines Sarkophagdeckels, der Meteoritengestein beinhalten soll, erschossen. Kaum hat Suna Herrn Takahashi über die gefundenen Daten informiert, geht es für sie weiter zum nächsten Hotspot, um die Dateien an ihren Auftraggeber zu übermitteln. Hier stoßen ihre Suchprogramme plötzlich auf zwei Mordaufträge für Professor Nikitin und Wilhelm Pastinak. Suna sofort gerät in Panik. Soll sie sich einmischen und die beiden Männer warnen? Da klingelt plötzlich ihr Telefon. Egon, ein Freund, der von ihren Hackeraktivitäten weiß, ist ebenfalls auf einen Mordauftrag gestoßen, der diesmal ihr gilt. Eine Million ist auf ihren Kopf ausgesetzt und eine weitere Million auf ihre Daten.

Gerade hat sich Suna entschieden, die Männer zu warnen, da taucht ihr Ex-Freund Stefan auf und beginnt sie zu verprügeln. Suna hat Glück im Unglück, denn die erste Kopfgeldjägerin hat sie bereits aufgespürt und tötet Stefan. Für einen kurzen Moment kann sie die Angreiferin abwehren und steht nun vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie eine der beiden Warn-E-Mails noch abschicken oder selbst zu fliehen versuchen?

Suna hat sich dazu entschieden, Professor Nikitin zu warnen. Dieser genießt gerade das Wetter in Frankreich und möchte im Ort beim Pétanquespielen entspannen, als ihn Sunas E-Mail erreicht und ihn ein Arbeitskollege anspricht. Auch dieser warnt ihn davor, dass man sie beide umbringen will, da sie zu viel über Lithos herausgefunden haben. Nikitin glaubt, dass man ihn nur testen will, doch kaum ist sein panischer Kollege verschwunden, bemerkt Sergej, wie ihm zwei Männer verfolgen. Gerade als er seinen Kollegen warnen will, wird dieser zusammen mit seinen Verfolgern ermordet. Und auch Sergej überlebt nicht lange, wie seine in Russland lebende Tochter Milana feststellen muss, als sie einen Anruf der Zollbehörde erhält.

Der hochgradig verstrahlte Leichnam ihres Vaters kann nicht freigegeben werden. Natürlich will die Frau wissen, wie ihr Vater ums Leben gekommen ist. Auf seinem Cloud-Server entdeckt sie geheime Dokumente über Projekt Lithos und seinen Arbeitgeber.

Als sie nach Frankreich reist, um Antworten zu erhalten, wird sie von Suna kontaktiert. Die junge Hackerin hat den Anschlag auf ihr Leben überstanden und schlägt nun vor, dass sich die beiden Frauen gegenseitig dabei unterstützen, der Sache auf den Grund zu gehen. Aus der Ferne heraus verschafft Suna Milana Zutritt zur Forschungseinrichtung, wo sie die von Sergej beschriebenen Portale entdeckt.

Mit der zweiten Staffel von DOORS hat Markus Heitz drei spannende Thriller abgeliefert, in dem die Hauptcharaktere in wechselnden Konstellationen die ganze Zeit um ihre Leben kämpfen müssen und dank vieler Toter der Ausgang stets ungewiss bleibt. Die Handlungen nehmen immer wieder überraschende Wendungen und bieten unerwartete Enden.

In der zweiten Staffel von DOORS ist diesmal nur das erste Kapitel in allen drei Büchern gleich, bei der vorherigen Staffel war es dreimal so viel. So bleibt mehr Platz für eine individuelle Geschichte. Bei jedem weiteren Band, den man in die Hand nimmt, fragt man sich, ob es den Charakteren, für die es im aktuellen Buch nicht so gut lief, in nächsten vielleicht besser ergehen wird und was für eine spannende Geschichte sich daraus entwickeln wird. Mehrere geheime Organisationen sind hinter den Türen und dem besonderen Meteoritengestein her und mit jedem Band der Staffel wird ein weiterer Teil der Geheimnisse gelüftet und andere Organisationen treten in den Vordergrund. Immer steht jedoch das Schicksal der Welt auf dem Spiel und die Particulae verleihen Wesen übernatürliche Mächte. Man sollte auf jeden Fall alle drei Bände der Staffel hintereinander weg lesen, um sie genießen zu können.

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Eis geleckt

Tags: Humor
27.07.2019
Cover Eis geleckt deutsch

Elmo Jürgens ist kurz davor, seinen Arbeitsplatz als Telefonverkäufer bei einer Eispulverfirma zu verlieren. Der Chef hat ihn in sein Büro geholt und nun redet sich Elmo um Kopf und Kragen. Spontan erfindet er einen Onkel in Regensburg mit einer super laufenden Eisdiele. Sein Chef gibt Elmo noch eine letzte Chance. Er soll zu seinem Onkel nach Regensburg fliegen und Rezepte für neue und innovative Eissorten mitbringen. Begleiten soll ihn sein Schwarm Britta Henschel aus der Marketingabteilung. Jetzt braucht Elmo nur noch einen Onkel in Regensburg mit einer Eisdiele und der Bereitschaft, ihm Rezepte zu überlassen. Glücklicherweise kann ihm Ahmet, ein Kumpel aus dem Dorfimbiss mit einem Onkel aushelfen.

Als Elmo am kommenden Montag am Flughafen wartet, taucht dort jedoch nicht seine Britta auf, sondern eine andere Britta. Die Nichte des Chefs vertritt ihre Kollegin, die sich spontan krankgemeldet hat, als sie von der Reise mit Elmo gehört hat. Die andere Britta überbringt Elmo noch eine weitere schlechte Nachricht: Ein Vulkanausbruch auf Island verhindert, dass die beiden ihren Flug nach Regensburg antreten können. Stattdessen müssen sie auf Brittas auseinanderfallendes Auto zurückgreifen.

Da sich Elmo nicht mit dem Lesen von Straßenkarten und der groben Geographie von Deutschland auskennt und Britta sich weigert, eine bestimmte Tankstellenmarke anzufahren, enden die beiden erst einmal bei Brittas Eltern. Um sich Probleme bei der Übernachtung zu ersparen, wird hier Elmo von Britta als ihr Verlobter vorgestellt. In das unangenehme, folgende Gespräch platzt der Nachbar Hendrik herein, ein Jugendfreund, der scheinbar noch für Britta schwärmt, und berichtet davon, dass er gesehen hat, wie ihr Auto mit all ihren Sachen vor dem Haus gestohlen wurde. Wieder sitzen Elmo und Britta fest, doch Hendrik bietet sogleich an, sie nach Regensburg zu fahren. Während Elmo begeistert ist, bringt dies Britta auf die Palme, denn Hendrik kann sie auf den Tod nicht ausstehen.

Die drei Hauptcharaktere in Eis geleckt lügen und schwindeln sich durch ihre Leben. Wenn sie aufeinandertreffen, steigern sie sich in immer wildere Phantasiekonstrukte herein. Keiner kommt dadurch letztendlich so richtig sympathisch rüber. Trotzdem endet die turbulente Reise der drei Antihelden nicht nur in vielen, teils lustigen Katastrophen, sondern auch in einem Happy End.

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Cover The October Man englisch

Tobias Winter von der Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten der deutschen Polizei steckt eigentlich mitten in seinem Jahresurlaub, als er einen Anruf seiner Chefin bekommt. In Trier hat es einen mysteriösen Todesfall gegeben, den er schnellstmöglich untersuchen soll. Begleitet von der örtlichen Polizistin Vanessa Sommer bemerkt Tobias bereits am Tatort, einem Weinberg, eine erste Spur von Magieeinwirkung. Als die beiden Polizisten anschließend in der Gerichtsmedizin die Leiche des unbekannten Mannes sehen, sind alle Zweifel ausgeräumt, dass es sich um einen Fall handeln könnte, der nicht die Abteilung KDA betrifft. Das Opfer ist vollständig von einem Schimmelpilz überzogen und wieder spürt Tobias, dass hier kräftig mit Magie nachgeholfen wurde.

Wie sich herausstellt, ist Vanessa die lokale Expertin, wenn es um Verbrechen im Weinanbau geht und weiß daher, dass der Pilz bei der Veredelung einiger Weinsorten zum Einsatz kommt. Gemeinsam suchen die beiden das Weingut auf, auf deren Grundstück die Leiche gefunden wurde. Die Besitzerin des Anwesens arbeitet zwar nicht mit dem Pilz, erzählt ihnen jedoch vom Aberglauben ihres verstorbenen Großvaters und von einer mysteriösen Begegnung mit einer Flussgöttin in ihrer Kindheit. Diese gilt es nun zu finden.

The October Man / Der Oktobermann hat mir deutlich besser gefallen als die vorherige Novelle The Furthest Station / Geister auf der Metropolitan Line. Die neuen Charaktere und Handlungsorte geben der Geschichte einen frischen Touch und der Fall ist deutlich spannender. Tobias Winter wirkt in seinem Vorgehen routinierter als Peter Grant und ihm scheinen in Deutschland mehr und eingespielte Ressourcen zur Verfügung zu stehen. Ich würde gerne mehr Fälle mit Winter und Sommer lesen und hoffe, dass sich daraus eine komplette Spin-Off-Reihe entwickeln wird.

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