ger. Zahnfeen; engl Tooth Fairies

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Allgemeines

Zahnfeen sind Anthropomorphe Personifizierungen, die nächtens die ausgefallenen Zähne der Kinder der Scheibenwelt holen, die diese unter ihr Kopfkissen gelegt haben. Sie hinterlassen dafür etwas Geld. In Ankh-Morpork handelt es sich hierbei um eine 50 Ankh-Morpork Pence-Münze und im Achatenen Reich ist es ein Rhinu.

Der erste Schwarze Mann war vermutlich die Anthropomorphe Personifizierung der Angst, der Dunkelheit der Höhlen und des Schreckens der Nacht, die später zur eigentlichen Zahnfee wurde. Dieser lebte in einer eigenen Welt, die abseits der Scheibenwelt liegt.

Danach wurde das Geschäft der Zahnfee auf mehrere verteilt. Aktuell wird die Arbeit von diversen Zahnfeen geleistet, unter ihnen Violet Bottler. Es ist eigentlich kein besonders ertragreicher Job, aber die amtierenden Zahnfeen sind dennoch mit Leib und Seele dabei. Im Zahnturm der Zahnfee lagern wahre Berge von Kinderzähnen.

Helfer im Haus der Zahnfeen ist neuerdings Reginald Blütenweiß. Eigentlich kam er, angestachelt von Jonathan Kaffeetrinken, zusammen mit seinem Bruder und weiterer Halunken in den Zahnturm, um mithilfe der hier gesammelten Zähne die Kinder der Scheibenwelt zu manipulieren. Doch dieser Plan scheiterte durch das Eingreifen von Susanne Sto Helit. Susanne war auch die einzige Person, die hinter das Geheimnis der ursprünglichen Zahnfee und ihrer diversen Mithelfer kam.

Das Konzept der Zahnfee wird zunächst von Zweiblum in Das Licht der Phantasie/The Light Fantastic erwähnt. Er las darüber im Buch Das Buch des Wichtelvolkes über Blumenelfen. Da zu diesem Zeitpunkt weder der weitgereiste Rincewind noch der Gnom Swires aus dem Wald von Skund etwas davon gehört haben, ist anzunehmen, dass die Zahnfeen erst später aus Richtung des Achatenen Reiches nach Ankh-Morpork kamen.

Anspielungen

Die Figur der Zahnfee persifliert die im anglo-amerikanischen Raum verbreitete Kindermär der Milchzähne-abholenden Zahnfee.

Übersetzungen

Im Original von Das Licht der Phantasie/The Light Fantastic wird erwähnt, dass die Zahnfeen den Kindern im Austausch für ihre Milchzähne einen Rhinu hinterlassen. In der deutschen Übersetzung ist nur noch von einem kleinen Geschenk die Rede.

Bücher, in denen Zahnfeen erwähnt werden

Bücher mit Zahnfeen

Ein Artikel aus dem DiscWiki.

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