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Ember Dion maMarin

Scheibenweltfest auf der Freusburg ...
Ember Dion maMarin am 01.03.2007 um 14:24

... schreib ich was dazu?
Och joah, ein bisschen was fällt mir sicherlich ein.

Nachdem wir am Dienstag noch schnell einen Nachkauf bei Ikea bewerkstelligten, führte uns der Weg Richtung Siegen. Nach einem kleinen Zwischenstopp fanden wir uns am Mittwoch auf der Freusburg ein. Der Check In stand schon und es konnten sogar schon die ersten 'Irren' begrüßt werden.
Das Gepäck wanderte aufs Zimmer und just danach wanderten wir durch die Burg um zu planen, zu räumen und zu kleben. Mir fehlt noch heute eine Schicht Haut am Zeigefinger ;-)

Am späteren Nachmittag ging es los zum Wagen abholen. Netterweise landeten wir erst einmal bei der falschen Adresse :-/ Auf zum nächsten Dorf und dort stand schon ein jungscher Herr bereit um 1.000 Unterschriften einzuholen. Das Abfahren mit dem 'Bulli' erwies sich als schwierig, da wohl gerade sämtliche Einwohner auf dem Heimweg waren.
Das erste tolle am Wagen -> eine Sitzheizung *tolltolltoll* Endlich mal nicht den Ar... abfrieren ;-)
Der nächste Weg führte uns in die Metro, aus der wir schwer beladen nach ca. 1 Stunde wieder rausfuhren. Isis, was man alles braucht *stauns*
Alles verstaut und ab zurück zur Burg. Gegenverkehr darf man auf der Straße auch nicht haben.
Glücklich an der Burg angekommen wurde alles verstaut, noch etwas abgesprochen und es ging samt Wagen wieder runter. Auf zum Abendessen. Ein leckerer Italiener gab uns Asyl und wir schlugen gut zu.
So gegen 23 Uhr (glaube ich) führte uns der Weg Richtung Burg und Betten.
Eine interessante Erfahrung in einem solchen Bett zu schlafen. Aber die spannendere Erfahrung sollte folgen.

Am nächsten Morgen wurden wir von einem arbeitenden Specht geweckt. Nett, dass er uns nach dem 'in-den-Schlaf-klopfen' auch wieder liebevoll weckt ;-)
Das Duschen erwies sich als ... erfrischend. Man kann quasi sagen, nach der Dusche ist man wach. Oder erfroren.
Die Arbeit rief und so wandelten wir weiter durch die Burg um Schilder anzubringen, Stühle zu verstauen und Tische zu rücken.
Die ersten Übernachtungsgäste trafen ein und mit Ihnen ein gut gelaunter Bernard Pearson. Die ersten Stände wurden aufgebaut und der Check In weihte sich selbst ein.
Ein willkommenes Abendessen setzte dem Arbeiten ein Ende. Nach dem Essen folgten nur noch kleinere Sachen, bis es dann irgendwann wieder Richtung Bett ging mit dampfenden Socken.

Der Freitag fing ähnlich an wie der Donnerstag. Nur hat sich zu unserem Freund-Specht ein zweiter 'Klopfer' gesellt. Nach dem Duschgang hopsten wir Richtung Check In. Die Stände brauchten Hilfe, das Frühstück lockte und der erste Festtag sollte beginnen.
An so richtig was kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur, dass ich mal hier und mal dort war und gegen 18:10h in einem Auto Richtung Düsseldorf saß. Auf halber Strecke zum Flughafen begann es zu regnen. Das verhieß nichts gutes :-/
Am Flughafen stellte sich die Suche nach einem Parkplatz der 'hoch' genug war als Schwierigkeit heraus und ehe wir uns versahen, waren wir wieder auf der Schnellstraße. Bei der nächsten Möglichkeit wurde gewendet und im zweiten Anlauf fanden wir auch einen Stehplatz. Im Regen hopsten wir zum Eingang wo Rade erst einmal 'frische' Luft tankte und wir uns schon mal nach dem Aushang umsahen. Der Flieger war noch nicht gelandet. Hm. Nicht gut.
10 Min. später wurde 'Verspätet' eingeblendet, jedoch ohne Zeitangabe. Ich hatte ja schon so ein doofes Gefühl auf der Hinfahrt, aber sowas hab ich öfter (könnte am Essen liegen). Der nette Herr an der Info teilte uns dann mit, dass der Flieger noch gar nicht gestartet sei und die Umleitung nach Amsterdam einen Bustransfer mit sich brachte. Nun ja, wir dachten uns schon, dass sich Herr Pratchett das bestimmt nicht antun wird. Ist ja auch kein jungscher Hüpfer mehr. Auf zurück zum Wagen und Krisenbesprechung. Nach einiger Zeit rief Herr Pratchett an. Er würde nicht kommen, das sei ihm zuviel Stress und es tue ihm sehr leid. Haben wir uns schon gedacht, aber aufmuntern tat uns das auch nicht.
Kurze Info an Quäs und auf zurück Richtung Siegen. Auf halber Strecke wieder ein Anruf. Hoffnung.

Auf der Burg angekommen, gab es ein erneutes Gespräch, diesmal mit dem gesamten KAOS (und mir :-P ). Warten auf den nächsten Tag. Mehr konnten wir nicht tun.

Da der Tag anstrengend war und das Bett so verlockend schaute, fielen wir dann auch bald hinein.

Samstag. Quäs und Rade unterwegs. Wir haben uns Mercedes Wagen geschnappt und sind zu dritt einkaufen gefahren. Uns fiel erschreckend auf, dass wir ja auch noch das Zeug für die Bowle brauchten. Das konnte ja heiter werden. Nach einer langen Suche und vielen abgeklapperten Märkten landeten wir um halb zehn, im Regen, wieder auf der Burg. Ausladen und auf zum Essen.

Der Tag sollte sich als doppelt so arbeitsreich herausstellen. Um 11 Uhr großer Jubel. Terry Pratchett ist da. Na dann hat das ja doch geklappt. Nun wurde der Herr rumgeführt, das Programm musste umgeworfen werden und es musste geplant werden.
Zur Signierstunde wurde es am Bücherstand doch mal richtig voll und die Leute orderten Material. Die Buchhändlerin stellte sich als sehr liebenswürdige Person heraus und so verging die Zeit an den Ständen im Flug.
Am Liga-Stand bracht zwischenzeitlich Panik aus. Der Kaffee ist aus und die Maschinen brauchten so lange. Netterweise wollten viele dann doch lieber Tee und Kakao. Boroni vollführte brav die Rituale und ein jeder durfte ab dato keine gelben, krummen, Früchte mehr zu sich nehmen ;-)

Das Wetter schien sich gegen uns verschworen zu haben. Während Mittwoch und Donnerstag die Sonne schien und es schön war in selbiger sich zu Aalen, regnete es sich ab Freitag bis zum Ende des Festes ein.

Weiter im Text. Zur Signierstunde habe ich es nicht geschafft, aber ich habe trotzdem seine drei Kreuze bekommen (*:x*) Das Scheibenwelt-Millionär musste dann leider recht schnell abgebrochen werden, aber der Herr und Meister wollte sich den 'Stock und Eimer'-Tanz anschauen und danach den Ballsaal besetzen. Also schnell umgeräumt. Es folgte eine Frage-und-Antwort-Runde in der ich (verzeiht) fast eingeschlafen wäre. Wenn man dann doch endlich mal irgendwo eine Weile sitzen kann, dann macht sich die Müdigkeit schnell bemerkbar. Nichts desto Trotz (wie auch immer man das schreibt) habe ich sogar einige Sachen verstehen können (ja, ich lern ab sofort mehr Englisch *hach*). Kurz vor 18 Uhr folgte der Schluss, denn die Helfer mussten zum Abendessen rennen, damit danach der Ballsaal geschmückt werden konnte.
Nix wie zur Küche - Hunga!
Schnell gefuttert und dann wieder hoch. Stühle schleppen und Bowle mischen. Netterweise waren die Sektflaschen vom Transport am Morgen noch gut geschüttelt. Wir hatten definitiv kein Problem die Korken ab zubekommen, nur, sie nicht 'ab zubekommen'. Schnell mischten sich die Getränke und auch die 'nette' Deko fand ihren Weg in die Töpfe. Sehr ... an...schaulich.

Als soweit alles fertig war gings schnell hoch ins Zimmer, rausputzen. Pünktlich zur Tombolaeröffnung versammelte sich alles im Ballsaal und viele glückliche Menschen schleppten Preise mit sich rum :-)

Es folgten ein Kostümwettbewerb, eine Danksagung ans KAOS und einige Vorführungen der Tanz-Workshops.
Der Rest des Abends lief so vor sich hin. Irgendwann versammelten sich die meisten Leute dann doch lieber in der Schänke und gegen 1 Uhr landete mein Kopf sanft auf Kissen.
Isis, war ich müde.

Am Sonntag schliefen wir aus *haha*
Wieder begrüßte uns Herr (oder Frau) Specht, aber dieses mal war die Dusche warm. Wir sollten vorher immer um die 20-50 Leute duschen lassen ;-)
Das Frühstück wurde willkommen geheißen und just danach ging es ans aufräumen. Säle (interessante Rechtschreibung) wurden leer geräumt, Deko entfernt, geputzt, entfernt und alles getan um die Burg wieder in ihren Ursprungszustand zu versetzen.
Leider zierten den Boden des Ballsaales viele Flecken, da mit der Bowle nicht sehr vorsichtig umgegangen wurde. Wir hoffen, die Putzkolone der Burg hat sie entfernt bekommen - wir nicht.

Letzte Waren wurden ver- und gekauft und auch ein paar Unterschriften konnte man sich noch erschleichen. Im Check In gab es reges Treiben, die Zeit des Abschieds war gekommen.
Man spürte förmlich die Trauer, dass das Fest schon vorbei war. Letzte Bilder wurden geschossen und so gab es im Burginnenhof noch ein Foto mit dem 'Meister', bevor ihn dann Gas und Binky wieder zum Airport brachten.

Nach dem Abendessen machten auch wir uns auf die Heimfahrt. Die große Heimreise nach Berlin folgte am Montag, während welcher ich 'Der Winterschmied' begann.

Fazit vom Fest:
- Die Engländer fühlten sich wohl bei uns. Zumindest freute sich eine Dame sehr über die Freundlichkeit der Deutschen und sie werde gerne wiederkommen :-)
- Das deutsche Bier muss bald verschifft werden ;-)
- Ich kann nun einer handvoll Namen ein Gesicht zuordnen *jubel*
- Und ich weiß nun, was ich tuen muss um nicht zu frieren *lachs*

Scheibenweltfest 2009 wieder mit mir?
-> Sehr wahrscheinlich ;-)

PS: Die Gummifledermäuse brauchen wir das nächste mal wieder *futters*
PPS: Die Spinne im Check In war toll :-)

Kommentare

Der Dozent für neue Runen schrieb am 01.03.2007 um 16:05:
"Ein leckerer Italiener gab uns Asyl und wir schlugen gut zu"

Der Arme Mann. Habt ihr in geschlagen und dann aufgegessen? ;)
Ember Dion maMarin schrieb am 01.03.2007 um 16:12:
Fast. Er war klever genug uns mit Salat, Pasta und Pizza abzulenken ;-)
HeavyMaedel schrieb am 01.03.2007 um 18:48:
""Ein leckerer Italiener gab uns Asyl und wir schlugen gut zu"
Der Arme Mann. Habt ihr in geschlagen und dann aufgegessen? ;)"
NEIN, ich hab damit garnichts zu tun ;-)

Wenn ich den Bericht so lese, du hast aber auch vom Fest selber was mitgekriegt, oder? Klingt irgendwie nur nach fünf Tage Vorbereitungen, Abbauen und viel viel Streß...
Ember Dion maMarin schrieb am 01.03.2007 um 18:55:
Öhm, nicht wirklich. Die 'Frage-und-Antwort'-Runde und halt den Ball.
William deWorde schrieb am 02.03.2007 um 09:01:
Frau, Ember, es hört sich ja nach richtig Stress an und trotzdem scheint es Dir gefallen zu haben. Vielen Dank auch Dir für die tolle Orga/Mithilfe, die diese Con zu so einem phantastischen Erlebnis gemacht haben. Ich werde meinen Enkeln (falls ich denn noch welche bekomme) noch davon erzählen können und stolz sagen: "Ich war dabei." Und die englische Frau, ich nehme mal an, Du meinst Rent-a-Bitch Kris, ist wirklich sehr begeistert, genauso wie Bernard und Kris, die mir das persönlich mehrfach bestätigt haben ;). Alles in allem ist wohl bei den meisten Gästen ein bleibender Eindruck entstanden.

*Geht mit Gips los zur Burg und sammelt die Eindrücke* ;)

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