ger. Dschingis Cohen; engl. Genghiz Cohen

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Allgemeines

Dschingis Cohen im Schnee

Dschingis Cohen wird oft auch Cohen der Barbar (engl. Cohen the Barbarian) genannt und gilt allgemein als der größte Held der Scheibenwelt. Er heiratete Bethan und ist Vater von Conina, seiner Tochter, möglicherweise aber auch von noch weiteren Kindern. Er lebte im Jahrhundert des Flughundes, war in Das Licht der Phantasie/The Light Fantastic etwa 86 Jahre alt und schätzt sich am Ende des Jahrhunderts auf 90 bis 95 Jahre.

Den Zauberer Rincewind behandelt Dschingis Cohen recht freundschaftlich. Sie sind schon mehrfach gemeinsam über die Scheibenwelt gezogen und nie hat ihn Dschingis Cohen umgebracht.

Dschingis Cohen kann bereits auf eine einzigartige Karriere zurückblicken, als er Rincewind und Zweiblum in Das Licht der Phantasie/The Light Fantastic erstmals begegnet. Damals ist er schon ein Greis, hager, zahnlos und reist mit einem Hämorrhoidenring sowie einem sehr abgenutzten Schwert. Seiner Zahnlosigkeit hilft er immerhin mittels eines künstlichen Gebisses ab, das er sich aus den Diamanten eines Trollgebisses vom Zwerg Knubbelkinn machen lässt, nachdem ihm Zweiblum die Funktionsweise erklärt hat. Trotz seines hohen Alters und den damit verbundenen Beschwerden ist er ein extrem gefährlicher Kämpfer. Wer so lange mit dem Schwert in der Hand sein Brot verdient, hat höchst umfangreiche Erfahrungen im Überleben von bewaffneten Auseinandersetzungen und muss ein Meister seines Faches sein. Entsprechend betreibt er das Waffenhandwerk mit professioneller Ruhe und höchster Effizienz.

Während seines ereignisreichen Lebens besaß Dschingis Cohen nicht nur früher einige Sklaven, sondern war auch selbst ein- oder zweimal Sklave. Er soll angeblich der Autor eines Lehrbuchs, betitelt In nur sieben Thagen mache ich dich zu ainem barbarischigen Hälden!, sein. Allerdings wird daran gezweifelt, dass wirklich er der Autor war, denn Cohen kann zwar einigermaßen lesen, doch kaum schreiben. Selbst im X, mit dem er zu unterschreiben pflegt, finden sich orthografische Fehler.

Als Dschingis Cohen das Ende des individuellen Barbarentums heraufziehen sieht, schart er gleichaltrige Berufskollegen um sich und wird Gründer und Anführer der Grauen Horde. Mit Hilfe des Planes von Ronald Zervelatwurst gelingt es der Grauen Horde in Echt zauberhaft/Interesting Times, das Achatene Reich zu erobern. So wird Dschingis Cohen sogar Imperator des Achatenen Reiches und bleibt dies, bis er in Wahre Helden/The Last Hero mit den Resten der Grauen Horde zu seinem letzten Abenteuer aufbricht.

In Wahre Helden/The Last Hero trotzt er mit seinen Mitstreitern sogar den Göttern, denen er das einst von Langfinger Mazda geraubte Feuer zurückbringt, und zwar in Form einer Bombe. Diese Bombe auf Cori Celesti zu zünden, droht das magische Feld an zentraler Stelle zu destabilisieren und alles Leben auf der Scheibenwelt zu vernichten. Indem sich Cohen und die Graue Horde im letzten Moment mit der Bombe in den Abgrund stürzen, retten sie die ganze Welt und finden, was sie suchten, ein ruhmreiches Ende.

Anspielungen

Dschingis Cohen ist einerseits eine Anspielung an den mongolischen Khan Dschingis Khan, der weite Teile Asiens, von Japan bis zum Kaspischen Meer, eroberte und sogar eine eigene Schrift für sein Reich entwickeln ließ.

Des weiteren spielt der Name Cohen der Barbar an die fiktive Figur des US-amerikanischen Autors Robert E. Howard Conan der Barbar an, der in seinen Geschichten das Musterbeispiels eines jeden Barbaren darstellt.

Bücher mit Dschingis Cohen

Bücher in denen Dschingis Cohen erwähnt wird

Ein Artikel aus dem DiscWiki.

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