ger. Lords und Ladies; engl. Lords and Ladies

Lords und Ladies
0575052236.02._AA240_SCLZZZZZZZ_.jpg
Originaltitel Lords and Ladies
Deutscher Titel Lords und Ladies
Alternativer Titel '
Veröffentlichung in England 1992
Veröffentlichung in Deutschland 1995
Typ Scheibenwelt-Roman
Nummer 14
Reihe Hexen-Romane
Weitere Reihe -Romane
Weitere Reihe -Romane
Weitere Reihe -Romane
Weitere Reihe -Romane
Anspielungen Anspielungen
Charaktere Charaktere
Schauplätze Schauplätze

Lords und Ladies ist der 14-te Scheibenwelt-Roman. Von Irana Brown wurde eine Bühnenfassung zum Buch veröffentlicht.

Inhalt (kurze Zusammenfassung ohne Spoiler)

Obwohl ihre Hexen-Kolleginnen so etwas eher für einen sozialen Abstieg halten, steht die junge Magrat Knoblauch kurz vor ihrer Heirat mit König Verence II. Nur das sie sich das Leben als Fast-Königin ganz anders vorgestellt hat. Zu allem Überfluss tauchen auch noch die Elfen auf und fast niemand scheint sich daran zu erinnern, dass neben Glamour und Glanz auch Grausamkeit zu ihren Eigenschaften zählt.

Inhalt (vollständige Zusammenfassung mit Spoiler)

Die drei Hexen aus Lancre kehren von ihrer Reise nach Gennua zurück. König Verence von Lancre hat in der Zwischenzeit seine Hochzeit mit Magrat Knoblauch geplant. Doch kaum sind die Hexen wieder zu Hause, tauchen überall Kornkreise auf. Ein Zeichen dafür, dass die Elfen versuchen in ihre Welt einzudringen. Esme Wetterwachs und Nanny Ogg finden in der Nähe der Tänzer, einem Steinzirkel in den Bergen von Lancre, der einen Eingang in das Märchenland darstellt, die Leiche eines Jägers, der von einem Einhorn getötet wurde.

Zur Hochzeit erreicht auch die Unsichtbare Universität in Ankh-Morpork eine Einladung. Erzkanzler Mustrum Ridcully, der eine gute Gelegenheit zur Jagd sieht, wählt den Bibliothekar und den Quästor aus, ihn zu begleiten, damit sie etwas an die frische Luft kommen und Ponder Stibbons, damit er sein Gepäck trägt und in seiner Abwesenheit keinen Unsinn anstellt. Während die Fakultätsmitglieder mit ihrer langen Kutschfahrt in die Spitzhornberge beginnen, finden Esme und Nanny heraus, dass sich während ihrer Abwesenheit in Lancre eine Gruppe junger Mädchen zu einem Hexenzirkel zusammengeschlossen hat und dass diese Mädchen bei Vollmond um die Tänzer getanzt haben, was dazu geführt hat, dass die Barriere zwischen dem Märchenland und der realen Welt dünner geworden ist. Die Hexen machen sich auf die Mädchen zu besuchen. Esme spürt sofort, dass die Anführerin, die sich selbst Diamanda nennt, von der Elfenkönigin Macht verliehen bekommen hat, so wie es die Elfenkönigin ihr selbst Jahre zuvor angeboten hat. Diamanda hält Esme für eine alte Frau, die ihr auf die Nerven geht und fordert sie zu einem Duell heraus. Esme erscheint todmüde zum Duell, sie hat die ganze Nacht bei den Tänzern verbracht, um das Eindringen der Elfen zu verhindern. Nur durch einen Trick von Nanny kann sie einer Niederlage entgehen.

Die Moriskenmänner von Lancre soll bei der Hochzeit ein Theaterstück aufführen. Als sie erfahren, dass sich zumindest einer von ihnen dafür als Frau verkleiden muss, beschließen sie die Proben in die Tiefen der Wälder zu verschieben, damit sie niemand beobachten kann. Doch egal, wo sie hingehen, überall trifft kurze Zeit später eine große Menschenmenge ein, daher bleiben ihnen nur noch die Tänzer.

Nach dem verlorenen Duell flüchtet Diamanda zu den Tänzern, wo Esme bereits auf sie wartet. Um ihr zu entkommen, betritt sie die Tänzer und gelangt so ins Märchenland, wo die Elfenkönigin sie und Esme töten lassen will. Esme kann sie gerade noch retten, jedoch wird Diamanda dabei von einem vergifteten Elfenpfeil getroffen. Esme und Nanny bringen Diamanda und einen bewusstlosen Elfen zum Schloss von Lancre, wo Magrat versucht Diamanda zu helfen. Nanny glaubt, dass die Elfen nun keine Chance mehr haben, in ihre Welt einzudringen, da sie das Tanzen bei den Steinen unterbunden haben und Diamanda bewusstlos ist, doch Esme ist sich da noch nicht sicher.

Während die Hochzeitsgäste an der Feier am Vorabend der Hochzeit teilnehmen und Esme sich mit Mustrum Ridcully an der Lancrebrücke unterhält, findet Magrat einen Brief von Nanny an Verence und schließt sich daraufhin wütend in ihrem Zimmer ein. Die Gesellschaft verlässt das Schloss, um das Theaterstück der Moriskenmänner anzusehen, welches ausgerechnet bei den Tänzern stattfindet. In ihrem Zimmer erwacht Diamanda, geht hinunter in die Keller und befreit den Elf aus seiner Zelle. Derweil attackiert das Einhorn Esme und Mustrum Ridcully und die anderen Menschen werden vom Lied der Elfen verzaubert, die nun in die Welt einfallen. Durch einen Zusammenstoß mit Shawn Ogg kann Magrat gerade noch entkommen. Sie landet in der Waffenkammer des Schlosses, kleidet sich dort in eine Rüstung und tötet die angreifenden Elfen. In der Schlossküche verarztet sie Shawn Ogg und Diamanda, die von den Elfen zum Spaß niedergestochen wurde. Anschließend verlässt sie auf einem Pferd in voller Rüstung das Schloss. In der Stadt trifft sie nur wenige verängstigte Leute an, erfährt von diesen jedoch, dass Verence vermutlich immer noch bei den Tänzern ist. Im Wald trifft sie auf Ponder Stibbons, den Bibliothekar, den Quästor und viele Elfen.

Als Esme und Mustrum Ridcully im Wald von Elfen angegriffen werden, überzeugt Esme Mustrum Ridcully davon, sich selbst in Sicherheit zu bringen und ergibt sich den Elfen. Nanny, die von den Elfen bei einem romantischen Abendessen mit Giamo Casanunda gestört wurde, fliegt zu einem anderen Eingang in das Märchenland, wo sie den Elfenkönig bittet, die Elfenkönigin aufzuhalten.

Magrat Knoblauch erreicht mit einer kleinen Truppe von bewaffneten Bürgern das Lager der Elfen, wo die Elfenkönigin gerade los reiten will, um Verence zu heiraten und somit Lancre zu übernehmen. Nun stellen sich ihre alle entgegen.


vorheriges Buch:
Einfach göttlich/Small Gods
Scheibenwelt-Roman nächstes Buch:
Helle Barden/Men At Arms

Ein Artikel aus dem DiscWiki.

Das Scheibenwelt-Lexikon durchsuchen:

Die Suche in den Lexikon-Artikeln sucht nur nach ganzen Wörtern. Um Teilworte zu suchen, kann der Stern (nach mindestens 4 Buchstaben) verwendet werden. Zum Beispiel so: Rince*, Unsichtbar* oder Intellig*